
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner unserer Petition,
am 17. Juni 2026 beginnt die Innenministerkonferenz in Hamburg. Naheliegend ist, dass dort auch über die Zukunft des privaten Silvesterfeuerwerks gesprochen wird. Umso kritischer sehen wir, dass die betroffenen Fachverbände im Vorfeld nicht einmal angehört wurden.
Der Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk e.V. (bvpk) hat seine Gesprächsbereitschaft mehrfach angeboten und um Informationen zu möglichen Vorhaben gebeten. Eine fachliche Einbindung fand dennoch nicht statt. Dabei betreffen mögliche Entscheidungen rund um Feuerwerk Millionen Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Vereine, Veranstalter und Unternehmen.
Besonders kritisch bewerten wir die immer wieder diskutierte kommunale oder Landes-Öffnungsklausel für privates Silvesterfeuerwerk. Aus unserer Sicht würde sie keine Probleme lösen, sondern einen Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen schaffen und zusätzliche Rechtsunsicherheiten verursachen.
Gleichzeitig werden die eigentlichen Herausforderungen rund um den Jahreswechsel weiterhin nicht ausreichend adressiert. Die massenhafte Verwendung illegaler Pyrotechnik, der Missbrauch nicht frei verkäuflicher Feuerwerkskörper und Vollzugsdefizite müssen endlich stärker in den Fokus rücken.
Für uns bleibt klar: Feuerwerk braucht Dialog statt Verbote durch die Hintertür. Wir setzen uns weiterhin für eine offene, transparente und faktenbasierte Debatte ein und werden nicht müde, den kulturellen Wert des Feuerwerks und die Interessen der vielen Menschen zu vertreten, die Feuerwerk verantwortungsvoll und mit Freude erleben.
Mehr dazu in unserer Stellungnahme.
Feurige Grüße!
Euer bvpk