Gegen Erhöhung von Semestergebühren


Gegen Erhöhung von Semestergebühren
Das Problem
Mit dieser Petition wollen wir deutlich machen, dass wir als Studierende gegen die Erhöhung der Verwaltungskostenbeiträge sind und fordern, dass diese nicht umgesetzt wird!
Nachdem im Gespräch der AStA Vertreter*innen mit Frau Kirchhoff (der Rektorin) am 28.05.2024 rückgemeldet wurde, dass die Semestergebühren eine große Belastung für Studierende darstellen und bei einer Befragung der Erstsemester rauskam, dass 75% unter 1000€ monatlich zur Verfügung haben, bekamen wir eine Mail von Herr Rolf (Kanzler) der uns darüber informierte, dass nach Beschluss des Kuratoriums und des Rektorats der EH die jedes Semester zu zahlenden Verwaltungskostenbeiträge von 60€ auf 80€ erhöht werden. Der Semesterbeitrag wird also ab kommenden Wintersemester 20€ teurer. Für die neuen Erstis werden zusätzlich die einmaligen Verwaltungsgebühren zur Erstimmatrikulation von 140€ auf 160€ erhöht, sie zahlen also im ersten Semester 40€ mehr.
Wir sind entsetzt, dass diese Erhöhung beschlossen wurde, trotz des Bewusstseins um die prekäre finanzielle Situation von einem Großteil der Studierenden. An einer Hochschule, wo soziale Berufe gelehrt werden, fragen wir uns, wo das Soziale ist?
Wir wollen nochmal darauf aufmerksam machen, dass der Mindestlohn und das Bafög, wegen der Inflation und den steigenden Lebenshaltungskosten angehoben wurde und trotzdem immer noch nur knapp ausreichen um sich zu finanzieren. Weiter ist der Mindestlohn auch immernoch unter den Standarts der Europäischen Union. Wenn die Semestergebühren angehoben werden, bedeutet dies eine weitere Belastung für alle Studierende.
Uns ist auch wichtig darauf hinzuweisen, dass wir die Beiträge nicht monatlich zahlen, sondern zu einem festen Zeitpunkt und dass auf den, sowieso schon viel zu hohen Betrag, die 20 Euro noch hinzukommen. Es handelt sich dann um 480 Euro, die auf einmal gezahlt werden müssen und bei Studierenden die unter 1000 Euro zur Verfügung haben die Hälfte des Geldes für den Monat weg ist. Das Semesterticket für den ÖPNV muss noch zusätzlich gekauft werden, Studierende zahlen dann also knapp 570€.
Wenn wir von dem Anheben des Mindestlohns profitieren, bedeutet das dass wir neben dem Studium noch arbeiten müssen. Bei ca. 50 Stunden angesetzten Semesterwochenstunden, leidet das Studium darunter. Und müsste nicht eigentlich ein Studium möglich sein ohne einem Minijob nachgehen zu müssen? Viele von uns arbeiten, aber bei den angesetzten Wochenstunden kann die Hochschule das nicht voraussetzen.
Auf die Härtefallanträge und wer diese stellen kann, auch wie diese gestellt werden, muss besser hingewiesen werden und die EH ist, unserer Meinung nach in der Pflicht darüber besser zu informieren. Gerade unter dem Aspekt, dass es viele Studierende gibt, für die das ein Erststudium ist.
Wir fordern von der EH auch mehr Transparenz wenn es draum geht wohin unsere Gelder gehen!
338
Das Problem
Mit dieser Petition wollen wir deutlich machen, dass wir als Studierende gegen die Erhöhung der Verwaltungskostenbeiträge sind und fordern, dass diese nicht umgesetzt wird!
Nachdem im Gespräch der AStA Vertreter*innen mit Frau Kirchhoff (der Rektorin) am 28.05.2024 rückgemeldet wurde, dass die Semestergebühren eine große Belastung für Studierende darstellen und bei einer Befragung der Erstsemester rauskam, dass 75% unter 1000€ monatlich zur Verfügung haben, bekamen wir eine Mail von Herr Rolf (Kanzler) der uns darüber informierte, dass nach Beschluss des Kuratoriums und des Rektorats der EH die jedes Semester zu zahlenden Verwaltungskostenbeiträge von 60€ auf 80€ erhöht werden. Der Semesterbeitrag wird also ab kommenden Wintersemester 20€ teurer. Für die neuen Erstis werden zusätzlich die einmaligen Verwaltungsgebühren zur Erstimmatrikulation von 140€ auf 160€ erhöht, sie zahlen also im ersten Semester 40€ mehr.
Wir sind entsetzt, dass diese Erhöhung beschlossen wurde, trotz des Bewusstseins um die prekäre finanzielle Situation von einem Großteil der Studierenden. An einer Hochschule, wo soziale Berufe gelehrt werden, fragen wir uns, wo das Soziale ist?
Wir wollen nochmal darauf aufmerksam machen, dass der Mindestlohn und das Bafög, wegen der Inflation und den steigenden Lebenshaltungskosten angehoben wurde und trotzdem immer noch nur knapp ausreichen um sich zu finanzieren. Weiter ist der Mindestlohn auch immernoch unter den Standarts der Europäischen Union. Wenn die Semestergebühren angehoben werden, bedeutet dies eine weitere Belastung für alle Studierende.
Uns ist auch wichtig darauf hinzuweisen, dass wir die Beiträge nicht monatlich zahlen, sondern zu einem festen Zeitpunkt und dass auf den, sowieso schon viel zu hohen Betrag, die 20 Euro noch hinzukommen. Es handelt sich dann um 480 Euro, die auf einmal gezahlt werden müssen und bei Studierenden die unter 1000 Euro zur Verfügung haben die Hälfte des Geldes für den Monat weg ist. Das Semesterticket für den ÖPNV muss noch zusätzlich gekauft werden, Studierende zahlen dann also knapp 570€.
Wenn wir von dem Anheben des Mindestlohns profitieren, bedeutet das dass wir neben dem Studium noch arbeiten müssen. Bei ca. 50 Stunden angesetzten Semesterwochenstunden, leidet das Studium darunter. Und müsste nicht eigentlich ein Studium möglich sein ohne einem Minijob nachgehen zu müssen? Viele von uns arbeiten, aber bei den angesetzten Wochenstunden kann die Hochschule das nicht voraussetzen.
Auf die Härtefallanträge und wer diese stellen kann, auch wie diese gestellt werden, muss besser hingewiesen werden und die EH ist, unserer Meinung nach in der Pflicht darüber besser zu informieren. Gerade unter dem Aspekt, dass es viele Studierende gibt, für die das ein Erststudium ist.
Wir fordern von der EH auch mehr Transparenz wenn es draum geht wohin unsere Gelder gehen!
338
Neuigkeiten zur Petition
Diese Petition teilen
Petition am 11. Juni 2024 erstellt