Gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf z.B. 70 Jahre durch die Hintertür


Gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters auf z.B. 70 Jahre durch die Hintertür
Das Problem
An den Deutschen Bundestag – an die Fraktionen von CDU/CSU, AfD, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie an den Ausschuss für Arbeit und Soziales
Wer viele Jahre lernt, leistet für unsere Gesellschaft – und darf im Alter nicht benachteiligt werden.
Sehr viele Menschen beginnen nicht mit 16 oder 18 Jahren zu arbeiten, weil sie zur Schule gehen, eine Fachschule besuchen oder studieren. Diese Zeit ist keine „Lücke“ und keine Faulheit, sondern eine notwendige Bildungsleistung. Sie schafft die Grundlage dafür, dass unser Land genügend Lehrkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure, Ärztinnen und Ärzte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und viele andere Fachkräfte hat.
Deshalb fordern wir den Deutschen Bundestag auf, gesetzlich sicherzustellen, dass Zeiten der Schulausbildung und des Studiums auch künftig in bisherigem gesetzlichem Umfang und mit unveränderter anteiliger Wertigkeit bei allen Renten und Rentenvoraussetzungen berücksichtigt werden, bei denen dies nach geltendem Recht der Fall ist, z.B. bei der Altersrente für langjährig Versicherte. Egal, ob es um Bildungszeiten in den 1970er oder um Bildungszeiten in den 2020er Jahren geht. Damit das Renteneintrittsalter nicht durch die Hintertür auf z.B. 70 oder 71 Jahre steigt.
Verantwortliche Regierungspolitiker/-innen von CDU/CSU und SPD haben öffentlich geäußert, dass sie aktuell eine Rentenreform anstreben, und zwar schon bis Pfingsten, spätestens bis Mitte Juli 2026, weil danach die politische Sommerpause und dann wieder Landtagswahlen anstehen.
Bei der Reform würden diese Bildungszeiten ganz oder teilweise als Anrechnungszeiten aus dem Rentenrecht herausgenommen oder in ihrem bisherigen Umfang eingeschränkt, so dass man länger arbeiten muss, bevor man überhaupt in die Rente eintreten darf.
Eine solche Reform wäre sehr ungerecht. Sie würde diejenigen deutlich schlechterstellen, die viele Jahre in ihre Qualifikation investiert haben / investieren und später auch mit ihrer Arbeit Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.
Und übrigens: Es ist keineswegs so, dass Menschen mit längerer Schul-/Studiums-Zeit im gesetzlichen Rentenalter gesünder sind als Menschen mit geringerer Schul-/Studiums-Zeit.
Wer lernt, leistet.
Diese Leistung muss auch im Rentenrecht weiter unverändert anerkannt werden.
Unsere Forderung ist klar:
Keine Rentenreform, die Schul- und Studienzeiten im Vergleich zur heutigen Rechtslage schlechterstellt.
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Das Problem
An den Deutschen Bundestag – an die Fraktionen von CDU/CSU, AfD, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sowie an den Ausschuss für Arbeit und Soziales
Wer viele Jahre lernt, leistet für unsere Gesellschaft – und darf im Alter nicht benachteiligt werden.
Sehr viele Menschen beginnen nicht mit 16 oder 18 Jahren zu arbeiten, weil sie zur Schule gehen, eine Fachschule besuchen oder studieren. Diese Zeit ist keine „Lücke“ und keine Faulheit, sondern eine notwendige Bildungsleistung. Sie schafft die Grundlage dafür, dass unser Land genügend Lehrkräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure, Ärztinnen und Ärzte, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und viele andere Fachkräfte hat.
Deshalb fordern wir den Deutschen Bundestag auf, gesetzlich sicherzustellen, dass Zeiten der Schulausbildung und des Studiums auch künftig in bisherigem gesetzlichem Umfang und mit unveränderter anteiliger Wertigkeit bei allen Renten und Rentenvoraussetzungen berücksichtigt werden, bei denen dies nach geltendem Recht der Fall ist, z.B. bei der Altersrente für langjährig Versicherte. Egal, ob es um Bildungszeiten in den 1970er oder um Bildungszeiten in den 2020er Jahren geht. Damit das Renteneintrittsalter nicht durch die Hintertür auf z.B. 70 oder 71 Jahre steigt.
Verantwortliche Regierungspolitiker/-innen von CDU/CSU und SPD haben öffentlich geäußert, dass sie aktuell eine Rentenreform anstreben, und zwar schon bis Pfingsten, spätestens bis Mitte Juli 2026, weil danach die politische Sommerpause und dann wieder Landtagswahlen anstehen.
Bei der Reform würden diese Bildungszeiten ganz oder teilweise als Anrechnungszeiten aus dem Rentenrecht herausgenommen oder in ihrem bisherigen Umfang eingeschränkt, so dass man länger arbeiten muss, bevor man überhaupt in die Rente eintreten darf.
Eine solche Reform wäre sehr ungerecht. Sie würde diejenigen deutlich schlechterstellen, die viele Jahre in ihre Qualifikation investiert haben / investieren und später auch mit ihrer Arbeit Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.
Und übrigens: Es ist keineswegs so, dass Menschen mit längerer Schul-/Studiums-Zeit im gesetzlichen Rentenalter gesünder sind als Menschen mit geringerer Schul-/Studiums-Zeit.
Wer lernt, leistet.
Diese Leistung muss auch im Rentenrecht weiter unverändert anerkannt werden.
Unsere Forderung ist klar:
Keine Rentenreform, die Schul- und Studienzeiten im Vergleich zur heutigen Rechtslage schlechterstellt.
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Petition am 28. März 2026 erstellt