Gegen die Aberkennung des dgti-Ergänzungsausweises durch die Universität Greifswald


Gegen die Aberkennung des dgti-Ergänzungsausweises durch die Universität Greifswald
Das Problem
Petition richtet sich an: Universitätsverwaltung der Universität Greifswald
Unsere Forderungen:
1. Transparente Begründung: Warum wird der dgti-Ergänzungsausweis plötzlich nicht mehr anerkannt? Auf welcher Rechtsgrundlage beruht diese Entscheidung?
2. Wir sprechen uns dafür aus, dass der Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit (dgti e.V.) weiterhin parallel zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) an der Universität Greifswald anerkannt wird.
Wir schließen uns dem Antrag der Gleichstellungsbeauftragten und der AStA-Referentin für Soziales und Gleichstellung auf eine parallele Anerkennung des Dgti-ergänzungsausweis ausdrücklich an.
Begründung
Mit großem Unverständnis haben wir die Mitteilung der Universität zur bevorstehenden Änderung im Umgang mit dem dgti-Ergänzungsausweis zur Kenntnis genommen. Ab dem 31. Juli 2025 sollen alle Namens- und Geschlechtseintragsänderungen, die auf Basis des Ergänzungsausweises vorgenommen wurden, rückgängig gemacht werden.
Die Universität beruft sich dabei auf das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG), das am 1. November 2024 in Kraft getreten ist. Doch das neue Gesetz macht den dgti-Ergänzungsausweis nicht ungültig. Vielmehr schafft es einen weiteren, rechtlich anerkannten Weg, den Geschlechtseintrag und Namen selbstbestimmt ändern zu lassen, ersetzt jedoch weder die bisherige Praxis, noch verlangt es, bestehende Einträge rückgängig zu machen.
Aus Sicht der Universitätsverwaltung mag eine Umstellung auf das neue Gesetz aus organisatorischen Gründen „einfacher“ sein - wobei auch diese Begründung fragwürdig ist, einfacher wäre es in jedem Falle, den Namens & Geschlechts-Eintrag so zu lassen, wie er gerade ist. Doch selbst wenn es bürokratische Vorteile für die Uni hat, geht das auf die Kosten der trans\, inter\, nicht-binären und agender Personen, denn:
* Der dgti-Ergänzungsausweis wird weiterhin von vielen öffentlichen Institutionen anerkannt, darunter Standesämter, Polizei und Bildungseinrichtungen - warum also nicht mehr von der Universität Greifswald?
* Der bürokratische Prozess einer Änderung nach SBGG dauert mindestens drei Monate und erfordert neue Dokumente wie Geburtsurkunden und erhöht den Druck der sowieso schon auf den Betroffenen lastet.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sisterhood In Action, Neonlila, Trans* in Greifswald, Roter Hafen, Pali Soli, Solid Greifswald, GrIStuF, AG für Medizin und Menschenrechte
Das Problem
Petition richtet sich an: Universitätsverwaltung der Universität Greifswald
Unsere Forderungen:
1. Transparente Begründung: Warum wird der dgti-Ergänzungsausweis plötzlich nicht mehr anerkannt? Auf welcher Rechtsgrundlage beruht diese Entscheidung?
2. Wir sprechen uns dafür aus, dass der Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Trans*- und Inter*geschlechtlichkeit (dgti e.V.) weiterhin parallel zum Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) an der Universität Greifswald anerkannt wird.
Wir schließen uns dem Antrag der Gleichstellungsbeauftragten und der AStA-Referentin für Soziales und Gleichstellung auf eine parallele Anerkennung des Dgti-ergänzungsausweis ausdrücklich an.
Begründung
Mit großem Unverständnis haben wir die Mitteilung der Universität zur bevorstehenden Änderung im Umgang mit dem dgti-Ergänzungsausweis zur Kenntnis genommen. Ab dem 31. Juli 2025 sollen alle Namens- und Geschlechtseintragsänderungen, die auf Basis des Ergänzungsausweises vorgenommen wurden, rückgängig gemacht werden.
Die Universität beruft sich dabei auf das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG), das am 1. November 2024 in Kraft getreten ist. Doch das neue Gesetz macht den dgti-Ergänzungsausweis nicht ungültig. Vielmehr schafft es einen weiteren, rechtlich anerkannten Weg, den Geschlechtseintrag und Namen selbstbestimmt ändern zu lassen, ersetzt jedoch weder die bisherige Praxis, noch verlangt es, bestehende Einträge rückgängig zu machen.
Aus Sicht der Universitätsverwaltung mag eine Umstellung auf das neue Gesetz aus organisatorischen Gründen „einfacher“ sein - wobei auch diese Begründung fragwürdig ist, einfacher wäre es in jedem Falle, den Namens & Geschlechts-Eintrag so zu lassen, wie er gerade ist. Doch selbst wenn es bürokratische Vorteile für die Uni hat, geht das auf die Kosten der trans\, inter\, nicht-binären und agender Personen, denn:
* Der dgti-Ergänzungsausweis wird weiterhin von vielen öffentlichen Institutionen anerkannt, darunter Standesämter, Polizei und Bildungseinrichtungen - warum also nicht mehr von der Universität Greifswald?
* Der bürokratische Prozess einer Änderung nach SBGG dauert mindestens drei Monate und erfordert neue Dokumente wie Geburtsurkunden und erhöht den Druck der sowieso schon auf den Betroffenen lastet.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sisterhood In Action, Neonlila, Trans* in Greifswald, Roter Hafen, Pali Soli, Solid Greifswald, GrIStuF, AG für Medizin und Menschenrechte
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Petition am 15. Juli 2025 erstellt