Gegen den Bau eines LNG-Terminals direkt auf der Insel Rügen #RügenGegenLNG

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gesine Jordan und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Direkt an der Küste der Insel Rügen soll Europas größtes LNG-Infrastrukturprojekt gebaut und für ca. 20 Jahre betrieben werden. 

LNG-Tanker, Regasifizierungsschiffe und fossile Infrastrukturen in der Prorer Wiek werden errichtet und eine über 50 km lange Pipeline soll durch sensible Meeresschutzgebiete gebaut werden. Damit werden die Bundesregierung und der Projektträger Deutsche ReGas das Ökosystem der Insel Rügen irreparabel zerstören

Die einzigartige Natur der Insel ist die Grundlage dafür, dass Rügen als Erholungs- und Sehnsuchtsort bei den Menschen im gesamten Bundesgebiet so beliebt ist.

Umweltschädlich, teuer und überflüssig!

Das Vorhaben der Bundesregierung und des Projektträgers Deutsche ReGas ist im höchsten Maße umwelt- bzw. klimaschädigend, kostspielig für den Steuerzahler und wird laut führenden Energieexperten nicht mehr benötigt. Die LNG-Terminalinfrastruktur in Europa ist bereits ausreichend für unsere Versorgung und der Gaspreis wird sich für die Deutschen durch das Projekt nicht verbessern.

Den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine verurteilen wir aufs Schärfste. Was die Energiekrise betrifft, zeigen wir uns bereits solidarisch: der erhöhte LNG-Schiffsverkehr nach Lubmin führt zu erheblichen Belastungen vor unserer Inselküste.

#RügenGegenLNG – Jetzt muss gehandelt werden!

Die Bundesregierung schreitet mit großen Schritten voran, um dieses fragwürdige Projekt durchzusetzen. Genehmigungsverfahren und -fristen wurden stark verkürzt, Gesetze sollen im Eiltempo verändert werden. 

Wir, die Bürgermeister und Gemeindevertreter, stellen uns dem entgegen! Im Auftrag unserer Bürger und aller Freunde der Insel Rügen in ganz Deutschland, die uns unterstützen. Neben allen juristischen Widersprüchen benötigen wir dringend Eure Unterstützung.

avatar of the starter
Bürgermeister der Insel RügenPetitionsstarter*in#RügenGegenLNG - Wir sind die Bürgermeister Rügens. Die Bundesregierung plant, mit dem Bau und Betrieb eines der größten LNG-Projekte Europas direkt an der Küste der Insel Rügen, das Ökosystem unserer Insel zu opfern. Wir stellen uns dem entgegen!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gesine Jordan und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Direkt an der Küste der Insel Rügen soll Europas größtes LNG-Infrastrukturprojekt gebaut und für ca. 20 Jahre betrieben werden. 

LNG-Tanker, Regasifizierungsschiffe und fossile Infrastrukturen in der Prorer Wiek werden errichtet und eine über 50 km lange Pipeline soll durch sensible Meeresschutzgebiete gebaut werden. Damit werden die Bundesregierung und der Projektträger Deutsche ReGas das Ökosystem der Insel Rügen irreparabel zerstören

Die einzigartige Natur der Insel ist die Grundlage dafür, dass Rügen als Erholungs- und Sehnsuchtsort bei den Menschen im gesamten Bundesgebiet so beliebt ist.

Umweltschädlich, teuer und überflüssig!

Das Vorhaben der Bundesregierung und des Projektträgers Deutsche ReGas ist im höchsten Maße umwelt- bzw. klimaschädigend, kostspielig für den Steuerzahler und wird laut führenden Energieexperten nicht mehr benötigt. Die LNG-Terminalinfrastruktur in Europa ist bereits ausreichend für unsere Versorgung und der Gaspreis wird sich für die Deutschen durch das Projekt nicht verbessern.

Den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine verurteilen wir aufs Schärfste. Was die Energiekrise betrifft, zeigen wir uns bereits solidarisch: der erhöhte LNG-Schiffsverkehr nach Lubmin führt zu erheblichen Belastungen vor unserer Inselküste.

#RügenGegenLNG – Jetzt muss gehandelt werden!

Die Bundesregierung schreitet mit großen Schritten voran, um dieses fragwürdige Projekt durchzusetzen. Genehmigungsverfahren und -fristen wurden stark verkürzt, Gesetze sollen im Eiltempo verändert werden. 

Wir, die Bürgermeister und Gemeindevertreter, stellen uns dem entgegen! Im Auftrag unserer Bürger und aller Freunde der Insel Rügen in ganz Deutschland, die uns unterstützen. Neben allen juristischen Widersprüchen benötigen wir dringend Eure Unterstützung.

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Bürgermeister der Insel RügenPetitionsstarter*in#RügenGegenLNG - Wir sind die Bürgermeister Rügens. Die Bundesregierung plant, mit dem Bau und Betrieb eines der größten LNG-Projekte Europas direkt an der Küste der Insel Rügen, das Ökosystem unserer Insel zu opfern. Wir stellen uns dem entgegen!

Die Entscheidungsträger*innen

Robert Habeck
Vizekanzler, Bundesminister für Klimaschutz- und Wirtschaft
Beantwortet
Robert Habeck nimmt Ihre Petition und Ihr Anliegen sehr ernst und es ist ihm sehr wichtig, einen für Mensch, Umwelt und Energieversorgung tragfähigen Standort für den LNG-Terminal zu realisieren. Gleichzeitig müssen wir die Versorgungssicherheit gewährleisten und bei der Standortentscheidung all diese verschiedenen Faktoren abwägen. Das FSRU Projekt in Lubmin und das damit im Zusammenhang stehende FSRU-Offshore-Terminal in 5 km Entfernung vor Sellin ist in einer frühen Planungsphase. Gegen das FSRU-Offshore-Terminal in 5 km Entfernung vor Sellin gibt es zunehmende Bedenken, wie z.B. die Ihrerseits geäußerte Kritik. Wir hören diese und berücksichtigen diese sehr ernsthaft in den Gesprächen mit allen Beteiligten. Daher prüft das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Gespräch mit der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern seit einigen Wochen intensiv alternative Ostseestandorte. Die Prüfungen sind aber noch nicht abgeschlossen.
Claudia Müller
Mitglied des Bundestages (Bündnis90/DieGrünen) für Vorpommern-Rügen
Beantwortet
Es sollte noch einmal überprüft werden, ob wir wirklich diese großen Importkapazitäten von LNG für unsere Versorgungssicherheit in Deutschland brauchen. Ansonsten droht möglicherweise die Gefahr von fossilen Überkapazitäten. Der Schaden für den Klimaschutz, den Naturschutz und die Wirtschaft wäre damit unnötig groß. Darüber müssen die berechtigten Interessen und Sorgen von Anwohnerinnen und Anwohnern Gehör bei den Planungen finden. Foto: Arne Jeschal
Anna Kassautzki
direkt gewähltes Mitglied des Bundestages für Vorpommern-Rügen
Beantwortet
Das vom Bundeswirtschaftsministerium und RWE geplante LNG-Terminal in der Ostsee vor Sellin besorgt mich ebenfalls zutiefst. Der Eingriff in das empfindliche Ökosystem der Ostsee und die Lebensqualität der Insel Rügen könnten enorm sein. Es braucht eine plausible Darlegung der Notwendigkeit des Vorhabens, eine konsequente und ernsthafte Prüfung aller Alternativen an der Nord- und Ostsee und eine umfassende Bewertung aller Beeinträchtigungen und Risiken. Ein solches Projekt braucht Transparenz und die Beteiligung der Akteur*innen vor Ort. Es braucht aufgrund der Brisanz des Themas und der Dimension des Vorhabens dringend Dialogangebote auf Augenhöhe. Die Folgen für Umwelt und den Tourismus, der der wichtigste Wirtschaftszweig der Region ist und die Lebensgrundlage vieler Menschen darstellt, sind aktuell unabsehbar. Auch aufgrund dieser Tatsache ist es nicht hinnehmbar, dass sich die Bürgermeister sowie die Kur- und Tourismusdirektor*innen bereits vor einiger Zeit an das Bundeswirtschaftsministerium gerichtet haben und immer noch keine Antwort erhalten haben. Deshalb habe ich mich mit einen Brief an den Bundeswirtschaftsminister Dr. Habeck gewandt und dort Kritik am Projekt formuliert und gebeten das Gespräch mit allen beteiligten Akteur*innen vor Ort aufzunehmen und Alternativen ernsthaft zu suchen. Ich komme in meiner Abwägung zu dem Schluss, dass ich den geplanten Standort vor der Küste Rügens ablehne. Deswegen arbeite ich in und mit meiner Fraktion und der SPD MV an einer transparenten Bedarfsprüfung und, falls diese Prüfung positiv ausfallen sollte, an einer sorgfältigen Alternativensuche an der Nord- und Ostseeküste. Ich bin der festen Überzeugung, dass uns die Zeitenwende in Folge des russischen Angriffskrieges nur mit den Menschen gelingen kann, nicht ohne und erst recht nicht gegen sie. Foto: Photothek

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