

Wenn eine Studie im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ganz klar zum Ergebnis kommt, dass die bisherigen LNG-Planungen deutlich überdimensioniert sind, warum zerstören wir dann bewusst den Natur-und Lebensraum der Insel Rügen und begeben uns weiter in eine fossile Sackgasse?
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH ) veröffentlicht diese bisher interne und vom BMWK beauftragte Analyse des Energiewirtschaftlichen Institut Köln:
• Laut Analyse ist weder der Bau der festen LNG-Terminals in Stade und Wilhelmshaven noch das geplante Mega-Terminal vor Rügen für Gewährleistung der Energiesicherheit notwendig
• Auslastung der Terminals in 2030 darf ein Maximum 20 Prozent nicht überschreiten, um Klimaziele einzuhalten
Conclusio: Die Analyse zeigt ein dickes Fragezeichen an die bisherigen LNG-Planungen der Bundesregierung. Eine unmittelbare Konsequenz muss sein, die On-Shore-Terminals in Stade und Wilhelmshaven sowie die Mega-Pläne für Rügen abzusagen.
1. März 2023: Quelle: https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/unveroeffentlichte-analyse-im-auftrag-des-bundeswirtschaftsministeriums-zeigt-lng-planung-der-bundes/