Gebt Jennifer ihre Pflege zurück!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Rebecca Seibel und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Meine Tochter Jennifer wurde mit 11 Jahren von einem Moment auf den anderen aus einem normalen Leben gerissen: Sie erlitt eine Aneurysma-Blutung im Gehirn – seitdem liegt sie im Wachkoma. Dazu kommen schwere Spastik und Epilepsie. Jennifer braucht rund um die Uhr Betreuung.

Seither hatten wir Unterstützung durch eine Pflegerin, eine so genannte Außerklinische Intensivpflege (AKI). Nur so konnte Jennifer zuhause in Würde versorgt werden – und ich als Alleinerziehende durchhalten.

Doch plötzlich wird uns diese Unterstützung entzogen. Die Krankenkasse meint, Jennifer sei „nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand“. Diese Entscheidung hat uns komplett zurückgeworfen. 

Ein Alltag in Würde – unmöglich.

Jennifer braucht Betreuung – nicht ab und zu, sondern jeden Tag, jede Nacht. Ohne Hilfe kann ich sie nie alleine lassen.

Früher gingen wir ins Schwimmbad, das hat Jennifer besonders Freude gemacht. Doch jetzt sind keine Aktivitäten möglich. Jennifer kann am normalen Leben kaum mehr teilnehmen.

Was für andere Familien selbstverständlich ist, bleibt uns verwehrt: Ein Leben in Würde ist für meine Tochter laut Krankenkasse nicht vorgesehen.

Frau Gesundheitsministerin: Hat meine Tochter das verdient?

Pflege darf nicht erst beginnen, wenn das Leben bedroht ist. Sie muss da sein, wenn Menschen sie wirklich brauchen. Ich habe schon alles Mögliche versucht, Widersprüche eingelegt, Förderungen beantragt, doch nichts ist passiert.

Daher fordere ich jetzt von Gesundheitsministerin Nina Warken:

  1. Die sofortige Wiederaufnahme der Pflege-Unterstützung für Jennifer – ohne Versorgungslücken und ohne Wartezeit.
  2. Eine langfristige Unterstützung für all die Familien in Deutschland, die Angehörige aus eigener Kraft zuhause pflegen.

Deutsche Familien pflegen zuhause

Hierzulande wird immer noch die deutliche Mehrheit der Pflegebedürftigen von der Familie versorgt. Ende 2023 wurden 86% der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt*.

Diese Streichung trifft nicht einfach Zahlen in einem Bescheid: Sie trifft unser ganzes Leben. Und das tausender weiterer liebevoller Familien. Ich verlange nicht viel, sondern nur ein Leben in Würde für meine Tochter.

♥️ Unterstütze uns und Deutschlands pflegende Angehörigen!

Wenn dir Jennifers Geschichte ans Herz geht, kannst du uns so helfen:

✍️ Unterschreibe diese Petition

📲 Teile die Petition zum Beispiel per WhatsApp

💬 Schreibe einen Kommentar und erzähle auch deine Geschichte, warum du unterschreibst.

* Quelle: Statistisches Bundesamt

avatar of the starter
Kerstin HeumerPetitionsstarter*in

77.158

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Rebecca Seibel und 10 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Meine Tochter Jennifer wurde mit 11 Jahren von einem Moment auf den anderen aus einem normalen Leben gerissen: Sie erlitt eine Aneurysma-Blutung im Gehirn – seitdem liegt sie im Wachkoma. Dazu kommen schwere Spastik und Epilepsie. Jennifer braucht rund um die Uhr Betreuung.

Seither hatten wir Unterstützung durch eine Pflegerin, eine so genannte Außerklinische Intensivpflege (AKI). Nur so konnte Jennifer zuhause in Würde versorgt werden – und ich als Alleinerziehende durchhalten.

Doch plötzlich wird uns diese Unterstützung entzogen. Die Krankenkasse meint, Jennifer sei „nicht in einem lebensbedrohlichen Zustand“. Diese Entscheidung hat uns komplett zurückgeworfen. 

Ein Alltag in Würde – unmöglich.

Jennifer braucht Betreuung – nicht ab und zu, sondern jeden Tag, jede Nacht. Ohne Hilfe kann ich sie nie alleine lassen.

Früher gingen wir ins Schwimmbad, das hat Jennifer besonders Freude gemacht. Doch jetzt sind keine Aktivitäten möglich. Jennifer kann am normalen Leben kaum mehr teilnehmen.

Was für andere Familien selbstverständlich ist, bleibt uns verwehrt: Ein Leben in Würde ist für meine Tochter laut Krankenkasse nicht vorgesehen.

Frau Gesundheitsministerin: Hat meine Tochter das verdient?

Pflege darf nicht erst beginnen, wenn das Leben bedroht ist. Sie muss da sein, wenn Menschen sie wirklich brauchen. Ich habe schon alles Mögliche versucht, Widersprüche eingelegt, Förderungen beantragt, doch nichts ist passiert.

Daher fordere ich jetzt von Gesundheitsministerin Nina Warken:

  1. Die sofortige Wiederaufnahme der Pflege-Unterstützung für Jennifer – ohne Versorgungslücken und ohne Wartezeit.
  2. Eine langfristige Unterstützung für all die Familien in Deutschland, die Angehörige aus eigener Kraft zuhause pflegen.

Deutsche Familien pflegen zuhause

Hierzulande wird immer noch die deutliche Mehrheit der Pflegebedürftigen von der Familie versorgt. Ende 2023 wurden 86% der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt*.

Diese Streichung trifft nicht einfach Zahlen in einem Bescheid: Sie trifft unser ganzes Leben. Und das tausender weiterer liebevoller Familien. Ich verlange nicht viel, sondern nur ein Leben in Würde für meine Tochter.

♥️ Unterstütze uns und Deutschlands pflegende Angehörigen!

Wenn dir Jennifers Geschichte ans Herz geht, kannst du uns so helfen:

✍️ Unterschreibe diese Petition

📲 Teile die Petition zum Beispiel per WhatsApp

💬 Schreibe einen Kommentar und erzähle auch deine Geschichte, warum du unterschreibst.

* Quelle: Statistisches Bundesamt

avatar of the starter
Kerstin HeumerPetitionsstarter*in

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 16. Februar 2026 erstellt