

Gebt der Carolabrücke ihre Seele zurück!


Gebt der Carolabrücke ihre Seele zurück!
Das Problem
In der Dresdner Altstadt soll ab 2028 die neue Carolabrücke gebaut werden. Vier Entwürfe liegen dafür vor. Einer davon wird vom Dresdner Stadtrat für die weitere Planung ausgewählt. Erst dann werden viele Details festgelegt, die bisher noch nicht bearbeitet werden konnten.
Wir fordern in der Detailplanung eine historisch inspirierte Gestaltung! Die erste Carolabrücke von 1895 hat in vorbildlicher Weise gezeigt, wie sich ein damals hochmodernes Bauwerk mit gestalterischen Traditionen verbinden lässt. Die Dresdner Altstadt wurde und wird unter großen Mühen wiederaufgebaut und benötigt eine Brücke, welche das Stadtbild nicht durch eine überzogene Modernität zerstört.
Stattdessen kann mit der Carolabrücke eine geschichtsbewusste, klassische Ästhetik in unsere heutige Zeit übersetzt werden. Die Integration traditioneller Elemente ist mit einer zeitgenössischen Brücke vereinbar. Dabei müssen die historischen Vorbilder nicht 1:1 kopiert werden, sollten aber auf den ersten Blick erkennbar sein.
Folgende Merkmale im Stil der ersten Carolabrücke von 1895 sollen übernommen werden:
- Sandstein im Bereich der Pfeiler und der Vorlandbrücken
- Begehbare Kanzeln über den Pfeilern
- Schmuckelemente nach historischem Vorbild:
- Brüstungen aus Sandstein auf den Kanzeln und an den Auffahrten
- Metallgeländer über den Bogenfeldern
- Laternen
- Wetter- und Uhrentürmchen aus Sandstein an den Brückenköpfen
- Detailierung des Bauwerks, z. B. durch Gesimse und Bossenwerk im Bereich der Pfeiler und durch Ornamentik
- Möglichkeiten zur Platzierung von Bildender Kunst mit Bezug zu Dresden
In Relation zu den Gesamtkosten sind diese Komponenten finanziell vernachlässigbar. Geländer und Beleuchtung müssen ohnehin angefertigt werden. Eine Spendenkampagne der Initiative Carolabrücke e. V. kann Ergänzungen beitragen.
Wir fordern den Stadtrat der Stadt Dresden auf, eine historisch orientierte Detailgestaltung zu beauftragen. Wir fordern das beauftragte Team dazu auf, den Dialog mit der Stadtgesellschaft fortzuführen und den Wunsch nach einer historischen Wiedererkennbarkeit konsequent aufzunehmen.

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Das Problem
In der Dresdner Altstadt soll ab 2028 die neue Carolabrücke gebaut werden. Vier Entwürfe liegen dafür vor. Einer davon wird vom Dresdner Stadtrat für die weitere Planung ausgewählt. Erst dann werden viele Details festgelegt, die bisher noch nicht bearbeitet werden konnten.
Wir fordern in der Detailplanung eine historisch inspirierte Gestaltung! Die erste Carolabrücke von 1895 hat in vorbildlicher Weise gezeigt, wie sich ein damals hochmodernes Bauwerk mit gestalterischen Traditionen verbinden lässt. Die Dresdner Altstadt wurde und wird unter großen Mühen wiederaufgebaut und benötigt eine Brücke, welche das Stadtbild nicht durch eine überzogene Modernität zerstört.
Stattdessen kann mit der Carolabrücke eine geschichtsbewusste, klassische Ästhetik in unsere heutige Zeit übersetzt werden. Die Integration traditioneller Elemente ist mit einer zeitgenössischen Brücke vereinbar. Dabei müssen die historischen Vorbilder nicht 1:1 kopiert werden, sollten aber auf den ersten Blick erkennbar sein.
Folgende Merkmale im Stil der ersten Carolabrücke von 1895 sollen übernommen werden:
- Sandstein im Bereich der Pfeiler und der Vorlandbrücken
- Begehbare Kanzeln über den Pfeilern
- Schmuckelemente nach historischem Vorbild:
- Brüstungen aus Sandstein auf den Kanzeln und an den Auffahrten
- Metallgeländer über den Bogenfeldern
- Laternen
- Wetter- und Uhrentürmchen aus Sandstein an den Brückenköpfen
- Detailierung des Bauwerks, z. B. durch Gesimse und Bossenwerk im Bereich der Pfeiler und durch Ornamentik
- Möglichkeiten zur Platzierung von Bildender Kunst mit Bezug zu Dresden
In Relation zu den Gesamtkosten sind diese Komponenten finanziell vernachlässigbar. Geländer und Beleuchtung müssen ohnehin angefertigt werden. Eine Spendenkampagne der Initiative Carolabrücke e. V. kann Ergänzungen beitragen.
Wir fordern den Stadtrat der Stadt Dresden auf, eine historisch orientierte Detailgestaltung zu beauftragen. Wir fordern das beauftragte Team dazu auf, den Dialog mit der Stadtgesellschaft fortzuführen und den Wunsch nach einer historischen Wiedererkennbarkeit konsequent aufzunehmen.

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Petition am 14. Juni 2026 erstellt