Mise à jour sur la pétitionFür den Erhalt künstlerischer und unternehmerischer Freiheit – Stoppt die BFSGKI-Browser wie Perplexity Comet machen starre Design-Pflichten überflüssig
Farsad BalaeiIsny im Allgäu, Allemagne
22 sept. 2025

Ich habe mir den neuen Browser „Comet“ (Komet) von Perplexity genauer angeschaut. Er bringt einen integrierten KI-Assistenten direkt in den Browser. Praktisch heißt das: Der Assistent versteht Seiteninhalte, fasst sie in klarer Sprache zusammen, liest vor, übersetzt, lässt sich per Stimme steuern und kann bei Interaktionen helfen – navigieren, Eingaben übernehmen, wiederkehrende Klicks abnehmen. Das passiert auf der Nutzerseite und in Echtzeit.

Warum ist das relevant? Seit dem 28. Juni 2025 gilt in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), dessen Logik aus dem Jahr 2019 stammt: Barrieren sollen durch starre Designvorgaben verhindert werden. Heute erreichen wir dasselbe Ziel zielgenauer, indem Nutzer ihre persönlichen Werkzeuge nutzen: assistive Browser und KI-Funktionen. Statt jede Website in ein Einheitskorsett aus Kontrast-, Typo- und Animationsvorgaben zu pressen, passen sich die Tools an die Person an – nicht alle an ein Standardlayout.

Entscheidende Punkte:

  • CI bleibt unangetastet. Der Assistent liefert individuelle Zugänglichkeit, ohne dass Kreative ihr Markenbild verbiegen müssen.
  • Bedürfnisse sind unterschiedlich. Wer einfache Sprache braucht, bekommt sie per Klick. Wer hands-free arbeiten will, steuert per Sprache. Wer Formulare meidet, lässt sie sich ausfüllen.
  • KMU werden entlastet. Anstelle teurer Konformitätsprüfungen und Dokumentationszwang genügen schlanke, technische Baselines, die ohnehin sinnvoll sind.

Ich bin deshalb gegen staatlich verordnete Designpflichten in der freien Marktwirtschaft. Öffentliche Stellen können eigene Standards haben; private Anbieter und Künstler müssen frei entscheiden dürfen, wie sie gestalten und welche Zielgruppe sie adressieren. Im KI-Zeitalter brauchen wir Regeln, die Technik nutzen – nicht Kreativität blockieren. Ja, neue Tools müssen sicher sein (Daten, Missbrauch), aber das ist lösbar und kein Grund, alle Designs zu standardisieren.

Was ich fordere:

  1. AI-Ready statt Layout-Zwang
    Mindestanforderungen, die Maschinen helfen, Inhalte zu verstehen – z. B. sauberes HTML, Alt-Texte, sinnvolle ARIA-Rollen. Keine Pflicht zu Kontrastwerten, Schriften, Bewegungen oder Rastern, wenn ein Anbieter bewusst eine künstlerische Gestaltung wählt.
  2. Wahlfreiheit für private Anbieter
    Wer seine Seite barrierearm gestalten will, kann das tun. Wer eine radikal künstlerische Seite will, darf das ebenfalls – ohne Angst vor Sanktionen. Der Markt entscheidet, welches Angebot gefragt ist.
  3. Technikneutral und zukunftsoffen
    Browser-Assistenten, Sprachsteuerung, Vorlese- und Übersetzungsfunktionen, personalisierte Lesemodi und Automatisierungen sind zulässige Formen der Zugänglichkeit – ohne Eingriff in das Layout.
  4. Entlastung für KMU
    Keine Konformitätsbürokratie für kleine und mittlere Unternehmen. Wer AI-Ready-Baselines erfüllt, ist auf der sicheren Seite – ohne Gutachten, Prüfberichte und Layout-Einschränkungen.
  5. Regelmäßige Überprüfung
    Eine feste Review-Klausel mit Blick auf KI-Assistenz und neue Browser in kurzen Abständen. Wenn Nutzer-Tools die Aufgabe besser lösen, gehören Designpflichten gestrichen.

Kurz gesagt: Assistive Intelligenz gehört in die Hände der Nutzer – nicht als Zwangsvorschrift ins Layout. Perplexity Comet zeigt, dass das bereits heute funktioniert. Genau deshalb fordere ich: weg von pauschalen Designvorgaben, hin zu AI-Ready-Baselines und echter künstlerischen Gestaltungsfreiheit.

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