FRIEDENSSTIMMEN DÜRFEN NICHT VERSTUMMEN

Das Problem

Aufruf zum Handeln mit Herz und Verstand – Schluss mit Propaganda und Hetze

Krieg bedeutet Mord und Totschlag, Horror und Elend. Leidtragende sind Menschen wie du und ich. Tagtäglich verlieren Hunderte, Tausende weltweit ihr Leben und ihre Existenz als Folge sinnloser Zerstörung und Vernichtung. Krieg ist eine menschengewollte Katastrophe. In jedem Fall grausam und nie gerecht.

Wer sich jedoch in diesen Tagen vehement gegen Krieg ausspricht oder gar zum Pazifismus bekennt, wird niedergeschrien, zur Verachtung freigegeben. Sogar der Ruf nach Friedensverhandlungen wird angesichts des aktuellen Kriegs in der Ukraine zum Verrat: Wer sich für ein Ende der Kriegshandlungen ausspricht, stelle Demokratie und Freiheit in Frage, gefährde die «westlichen Werte» und verwehre den Ukrainer:innen ihr Recht auf Selbstverteidigung, heisst es.

Lautstark diskreditieren Stimmungsmacher:innen aus Politik und Medien jegliche Stimmen der Vernunft. Jüngstes Beispiel dafür ist die Hetze gegen Bundespräsident Alain Berset, der es nicht nur gewagt hat, klar und deutlich für die Schweizer Neutralität und das Festhalten an unserem Kriegsmaterialgesetz einzustehen. Mit seiner Aussage, dass auch in der Schweiz in gewissen Kreisen ein «Kriegsrausch» zu verspüren sein, bringt er auf den Punkt, was sich viele in diesem Land nicht mehr zu sagen getrauen.

Statt Unterstützung für seine klare und weitsichtige Haltung, erntet Berset in den Medien und sogar von Parteigenoss:innen einen veritablen Shitstorm. Gibt es eigentlich noch Friedenspolitiker:innen in der Schweiz, die diesen Namen verdienen? Wo regiert die Vernunft? Es ist erschreckend und beängstigend, wie geschmiert die Kriegs-Propagandamaschine läuft. Viele reihen sich ein und marschieren im Gleichschritt hinter der alles übertönenden Militärmusik her.

An vorderster Front wird das Kriegsnarrativ von den Mainstreammedien befeuert, die mit plumpen Schwarzweissbildern und verzerrender «Berichterstattung» zu den schlimmsten Agitatoren gehören: Hier die demokratischen, freiheitsliebenden Held:innen der Ukraine, dort die vergewaltigenden russischen Horden. David gegen Goliath – gut gegen böse. Mit den Fakten nimmt man es dabei oft nicht allzu genau – es geht um die Message, nicht um Wahrheit.

Mit Vorliebe bedienen sich unsere Medien ukrainischer Verlautbarungen und von westlichen Geheimdiensten gestreuter «Erkenntnisse». Gerne versteckt man sich dabei hinter dem locker hingetippten Satz, eine unabhängige Überprüfung sei nicht möglich. Für die Schlagzeilenbastler spielt dies keine Rolle – Hauptsache, die manipulativen Titel bringen Klicks.

Auf das alles gibt es nur eine Antwort: Pazifismus. Weil man mit Waffen weder echten, dauerhaften Frieden noch beständige Freiheit schaffen kann. 

Was es jetzt dringend braucht, ist ein Waffenstillstand und anschliessend Verhandlungen. Der Weg zu einer «Lösung» ist lang und schwierig – aber er kann erst begangen werden, wenn die Waffen schweigen. Pazifismus ist kein Mäntelchen, das man gegen einen Panzer vertauschen kann, sobald das Wetter etwas rauer wird. Und unser Kriegsmaterialgesetz wurde nicht geschaffen, um es bei der erstbesten Gelegenheit auszuhebeln.

Deshalb fordern wir von den Politiker:innen jeglicher Couleur, die Diskussionen um eine Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes oder sonstiger Initiativen zur Lieferung von Tötungsmaterial an die Ukraine und in andere Kriegsgebiete einzustellen. Stattdessen sollen sie sich nach bewährter Schweizer Tradition für humanitäre Unterstützung und gute Dienste engagieren.

Von den Medienschaffenden fordern wir, dass sie sich auf die handwerklichen Standards ihrer Zunft besinnen: Recherche, Fakten und sachbezogene Einordnung unter gleichwertiger Berücksichtigung unterschiedlicher Quellen. Medien dürfen hierzulande – in unserer «freien Demokratie» – niemals als verlängerter Arm weder des Staates noch einer Ideologie oder einer sonstwie vermeintlich «guten Sache» agieren! 

Wir wollen nicht länger schweigen und das Feld den Lautsprechern überlassen: Es ist höchste Zeit, dass sich die Stimmen Gehör verschaffen, die für Frieden ohne weitere Waffenlieferungen einstehen. Wir lassen uns nicht länger mundtot machen!

 

PAZIFISMUS – WANN, WENN NICHT JETZT?
Diese Petition hat 150 Unterschriften erreicht

Das Problem

Aufruf zum Handeln mit Herz und Verstand – Schluss mit Propaganda und Hetze

Krieg bedeutet Mord und Totschlag, Horror und Elend. Leidtragende sind Menschen wie du und ich. Tagtäglich verlieren Hunderte, Tausende weltweit ihr Leben und ihre Existenz als Folge sinnloser Zerstörung und Vernichtung. Krieg ist eine menschengewollte Katastrophe. In jedem Fall grausam und nie gerecht.

Wer sich jedoch in diesen Tagen vehement gegen Krieg ausspricht oder gar zum Pazifismus bekennt, wird niedergeschrien, zur Verachtung freigegeben. Sogar der Ruf nach Friedensverhandlungen wird angesichts des aktuellen Kriegs in der Ukraine zum Verrat: Wer sich für ein Ende der Kriegshandlungen ausspricht, stelle Demokratie und Freiheit in Frage, gefährde die «westlichen Werte» und verwehre den Ukrainer:innen ihr Recht auf Selbstverteidigung, heisst es.

Lautstark diskreditieren Stimmungsmacher:innen aus Politik und Medien jegliche Stimmen der Vernunft. Jüngstes Beispiel dafür ist die Hetze gegen Bundespräsident Alain Berset, der es nicht nur gewagt hat, klar und deutlich für die Schweizer Neutralität und das Festhalten an unserem Kriegsmaterialgesetz einzustehen. Mit seiner Aussage, dass auch in der Schweiz in gewissen Kreisen ein «Kriegsrausch» zu verspüren sein, bringt er auf den Punkt, was sich viele in diesem Land nicht mehr zu sagen getrauen.

Statt Unterstützung für seine klare und weitsichtige Haltung, erntet Berset in den Medien und sogar von Parteigenoss:innen einen veritablen Shitstorm. Gibt es eigentlich noch Friedenspolitiker:innen in der Schweiz, die diesen Namen verdienen? Wo regiert die Vernunft? Es ist erschreckend und beängstigend, wie geschmiert die Kriegs-Propagandamaschine läuft. Viele reihen sich ein und marschieren im Gleichschritt hinter der alles übertönenden Militärmusik her.

An vorderster Front wird das Kriegsnarrativ von den Mainstreammedien befeuert, die mit plumpen Schwarzweissbildern und verzerrender «Berichterstattung» zu den schlimmsten Agitatoren gehören: Hier die demokratischen, freiheitsliebenden Held:innen der Ukraine, dort die vergewaltigenden russischen Horden. David gegen Goliath – gut gegen böse. Mit den Fakten nimmt man es dabei oft nicht allzu genau – es geht um die Message, nicht um Wahrheit.

Mit Vorliebe bedienen sich unsere Medien ukrainischer Verlautbarungen und von westlichen Geheimdiensten gestreuter «Erkenntnisse». Gerne versteckt man sich dabei hinter dem locker hingetippten Satz, eine unabhängige Überprüfung sei nicht möglich. Für die Schlagzeilenbastler spielt dies keine Rolle – Hauptsache, die manipulativen Titel bringen Klicks.

Auf das alles gibt es nur eine Antwort: Pazifismus. Weil man mit Waffen weder echten, dauerhaften Frieden noch beständige Freiheit schaffen kann. 

Was es jetzt dringend braucht, ist ein Waffenstillstand und anschliessend Verhandlungen. Der Weg zu einer «Lösung» ist lang und schwierig – aber er kann erst begangen werden, wenn die Waffen schweigen. Pazifismus ist kein Mäntelchen, das man gegen einen Panzer vertauschen kann, sobald das Wetter etwas rauer wird. Und unser Kriegsmaterialgesetz wurde nicht geschaffen, um es bei der erstbesten Gelegenheit auszuhebeln.

Deshalb fordern wir von den Politiker:innen jeglicher Couleur, die Diskussionen um eine Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes oder sonstiger Initiativen zur Lieferung von Tötungsmaterial an die Ukraine und in andere Kriegsgebiete einzustellen. Stattdessen sollen sie sich nach bewährter Schweizer Tradition für humanitäre Unterstützung und gute Dienste engagieren.

Von den Medienschaffenden fordern wir, dass sie sich auf die handwerklichen Standards ihrer Zunft besinnen: Recherche, Fakten und sachbezogene Einordnung unter gleichwertiger Berücksichtigung unterschiedlicher Quellen. Medien dürfen hierzulande – in unserer «freien Demokratie» – niemals als verlängerter Arm weder des Staates noch einer Ideologie oder einer sonstwie vermeintlich «guten Sache» agieren! 

Wir wollen nicht länger schweigen und das Feld den Lautsprechern überlassen: Es ist höchste Zeit, dass sich die Stimmen Gehör verschaffen, die für Frieden ohne weitere Waffenlieferungen einstehen. Wir lassen uns nicht länger mundtot machen!

 

PAZIFISMUS – WANN, WENN NICHT JETZT?

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Petition am 14. März 2023 erstellt