Erfolg

Kein Kahlschlag am Eugen-Keidel-Bad! #Bäumemüssenbleiben

Diese Petition war mit 5.545 Unterstützer*innen erfolgreich!


Forstleute und Waldbesitzer schlagen Alarm: Der Wald ist im Klimastress. Auf Schnee und Winterstürme folgten Dürre und jede Menge Borkenkäfer. Wir erleben ein dramatisches Baumsterben, so der Bund Deutscher Forstleute in einer Pressemitteilung. 

Dennoch sollen in Freiburg wieder Bäume in großem Ausmaß gefällt werden: 190 Bäume des ohnehin schon dürregeschädigten Mooswaldes sollen weichen, um weitere 200 Parkplätze zu bauen!

Nicht nur Fridays4Future hat diese Pläne scharf kritisiert, in Richtung der Stadt und ihrer Umweltbürgermeisterin: "stellen wir uns die Frage, warum in einer Stadt, die laut eigener Aussage die „Dramatik der Lage“ erkannt hat, Fällungen von 200 Bäumen für mehr Parkplätze am Eugen-Keidel-Bad zustimmt." 

Diese Pläne stehen im krassen Widerspruch zu sämtlichen Anstrengungen, die jetzt zum Klimaschutz und für eine erfolgreiche Realisierung der dringend benötigen Verkehrswende unternommen werden müssen. Daher fordern wir den Erhalt der Bäume!

Bis die Bäume, die zum Ausgleich gepflanzt werden, die gefällten tatsächlich ersetzen können, d.h. genauso viel Sauerstoff produzieren und Kleintiere und Insekten beherbergen, vergehen Jahrzehnte. So viel Zeit wird uns die Klimakrise nicht lassen.

Auch Naturschutzbeauftragte Dagmar Reduth plädiert für den Erhalt "eines solch großen Waldstückes" (BZ vom 9.08.2019)  und schlägt vor: "warum plant man nicht eine direkte Busverbindung mit S-Bahnanschluss – oder baut zumindest ein Parkhaus?"

Die Antwort ist einfach: Ein Parkhaus mit kleinerer Fläche, für die deutlich weniger Bäume gefällt werden müssen – das erscheint der Stadt schlichtweg zu teuer. Dabei kommt der Verlust der Bäume und die dramatische Veränderung des Klimas uns alle langfristig sehr viel teurer zu stehen.  

Wir brauchen die Verkehrswende und den Schutz der Bäume jetzt! 

Statt mit noch mehr Parkplätzen die Autofahrt zum Eugen-Keidel-Bad attraktiver zu machen, müssen die Pläne revidiert werden. Für kranke Menschen ist der Besuch des Eugen-Keidel-Bades eine therapeutische Maßnahme, dafür sollte es Parkmöglichkeiten geben. Für alle anderen müssen die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und die Radwege verbessert werden

Und falls das der Stadt zu teuer erscheint: Sie müssen in Ihre Kalkulationen mit einbeziehen, dass wir das Eugen-Keidel-Bad nicht mehr besuchen werden, wenn 190 Bäume gefällt und die Parkplatzflächen verdoppelt werden. Wellness und Thermal-Baden in einem derart geschädigten Mooswald ist für uns keine Erholung.  

#Bäumemüssenbleiben

 



Heute: Josef verlässt sich auf Sie

Josef Rabenbauer benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Freiburger Stadtbau Verbund, Geschäftsführung Magdalena Szasblewska und Ralf Klausmann: Kein Kahlschlag am Eugen-Keidel-Bad! #Bäumemüssenbleiben”. Jetzt machen Sie Josef und 5.544 Unterstützer*innen mit.