Free Vladimir Kara-Murza! Straßen vor Botschaften nach politischen Gefangenen benennen!

Das Problem

English / German

Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene. 

Einer von ihnen ist Vladimir Kara-Murza, ein russischer Politiker, Journalist, Filmemacher und Historiker, der gegen Unterdrückung und Korruption in seiner Heimat kämpft. Er setzt sich seit Jahrzehnten für ein demokratisches Russland ein. 2015 und 2017 überlebte er jeweils einen Giftanschlag, die beide dem russischen Geheimdienst zugeschrieben werden. Nach der russischen Invasion in der Ukraine positionierte sich Kara-Murza öffentlich gegen den Krieg und die vom russischen Regime verübten Verbrechen. Im April 2022 wurde er verhaftet und wegen Hochverrat angeklagt, da er angeblich „Falschinformationen“ über die russische Armee verbreitet und mit einer „unerwünschten“ Organisation zusammengearbeitet hatte. Am 17. April 2023 wurde Vladimir Kara-Murza zu 25 Jahren Haft verurteilt und in eine Strafkolonie in Sibirien verbracht. 

Dissidenten wie Vladimir Kara-Murza werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden. 

Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.

Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Vladimir Kara-Murza zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt. 

Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie. 

Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen. 

Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt am Konsulareingang der russischen Botschaft (Behrenstraße 66, 10117 Berlin) in „Vladimir-Kara-Murza-Straße“ umzubennen. 

Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht! 

Weitere Petitionen für politische Gefangenen: 

Straße vor chinesischer Botschaft nach Jimmy Lai umbenennen: https://chng.it/KkqY95cXbg
Straße vor belarussischer Botschaft nach Maria Kolesnikowa umbenennen: https://chng.it/GYCvzqwdQb
Straße vor iranischer Botschaft nach Narges Mohammadi umbenennen: https://chng.it/C7MJrsF2pC
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr


Über diese Kampagne: 

Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).

Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild: Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.  

Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

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Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene. 

Einer von ihnen ist Vladimir Kara-Murza, ein russischer Politiker, Journalist, Filmemacher und Historiker, der gegen Unterdrückung und Korruption in seiner Heimat kämpft. Er setzt sich seit Jahrzehnten für ein demokratisches Russland ein. 2015 und 2017 überlebte er jeweils einen Giftanschlag, die beide dem russischen Geheimdienst zugeschrieben werden. Nach der russischen Invasion in der Ukraine positionierte sich Kara-Murza öffentlich gegen den Krieg und die vom russischen Regime verübten Verbrechen. Im April 2022 wurde er verhaftet und wegen Hochverrat angeklagt, da er angeblich „Falschinformationen“ über die russische Armee verbreitet und mit einer „unerwünschten“ Organisation zusammengearbeitet hatte. Am 17. April 2023 wurde Vladimir Kara-Murza zu 25 Jahren Haft verurteilt und in eine Strafkolonie in Sibirien verbracht. 

Dissidenten wie Vladimir Kara-Murza werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden. 

Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.

Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Vladimir Kara-Murza zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt. 

Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie. 

Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen. 

Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt am Konsulareingang der russischen Botschaft (Behrenstraße 66, 10117 Berlin) in „Vladimir-Kara-Murza-Straße“ umzubennen. 

Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht! 

Weitere Petitionen für politische Gefangenen: 

Straße vor chinesischer Botschaft nach Jimmy Lai umbenennen: https://chng.it/KkqY95cXbg
Straße vor belarussischer Botschaft nach Maria Kolesnikowa umbenennen: https://chng.it/GYCvzqwdQb
Straße vor iranischer Botschaft nach Narges Mohammadi umbenennen: https://chng.it/C7MJrsF2pC
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr


Über diese Kampagne: 

Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).

Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild: Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.  

Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

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