Free Narges Mohammadi! Straßen vor Botschaften nach politischen Gefangenen benennen!

Free Narges Mohammadi! Straßen vor Botschaften nach politischen Gefangenen benennen!

Das Problem

English / German

Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene. 

Eine von ihnen ist Narges Mohammadi, eine iranischen Frauen- und Menschenrechtsaktivistin. Für ihren Aktivismus wurde sie 13-mal inhaftiert und in 5 Prozessen zu insgesamt über 30 Jahren Gefängnis sowie 154 Peitschenhieben verurteilt. Sie hat sich aktiv in mehr als einem Dutzend NGOs, Instituten und nationalen Kampagnen eingebracht, hat einen Dokumentarfilm gedreht, zwei Bücher geschrieben und in mehreren Berichten auf die Folter, den Missbrauch und die Einzelhaft aufmerksam gemacht, denen männliche und weibliche Häftlinge in den letzten Jahren ausgesetzt waren. Für viele Menschen ist sie ein Vorbild, vor allem für die Frauen und Mädchen in Iran, und motiviert dazu, sich für Frauenrechte und Freiheit einzusetzen. 2021 wurde sie zum letzten Mal verhaftet und leistet zurzeit im Evin-Gefängnis in Teheran eine Haftstrafe von zehn Jahren und neun Monaten ab.

Dissidenten wie Narges Mohammadi werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden. 

Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.

Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Narges Mohammadi zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt. 

Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie. 

Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen. 

Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt vor der iranischen Botschaft (Podbielskiallee 67, 14195 Berlin) in „Narges-Mohammadi-Straße“ umzubenennen.

Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht! 

Weitere Petitionen für politische Gefangenen: 

Straße vor russischer Botschaft nach Vladimir Kara-Murza umbenennen: https://chng.it/xjkWXVtpDf
Straße vor belarussischer Botschaft nach Maria Kolesnikowa umbenennen: https://chng.it/GYCvzqwdQb
Straße vor chinesischer Botschaft nach Jimmy Lai umbenennen: https://chng.it/KkqY95cXbg
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr


Über diese Kampagne: 

Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).

Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild: Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.  

Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Die Vorschriften lassen es zu. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

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Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene. 

Eine von ihnen ist Narges Mohammadi, eine iranischen Frauen- und Menschenrechtsaktivistin. Für ihren Aktivismus wurde sie 13-mal inhaftiert und in 5 Prozessen zu insgesamt über 30 Jahren Gefängnis sowie 154 Peitschenhieben verurteilt. Sie hat sich aktiv in mehr als einem Dutzend NGOs, Instituten und nationalen Kampagnen eingebracht, hat einen Dokumentarfilm gedreht, zwei Bücher geschrieben und in mehreren Berichten auf die Folter, den Missbrauch und die Einzelhaft aufmerksam gemacht, denen männliche und weibliche Häftlinge in den letzten Jahren ausgesetzt waren. Für viele Menschen ist sie ein Vorbild, vor allem für die Frauen und Mädchen in Iran, und motiviert dazu, sich für Frauenrechte und Freiheit einzusetzen. 2021 wurde sie zum letzten Mal verhaftet und leistet zurzeit im Evin-Gefängnis in Teheran eine Haftstrafe von zehn Jahren und neun Monaten ab.

Dissidenten wie Narges Mohammadi werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden. 

Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.

Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Narges Mohammadi zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt. 

Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie. 

Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen. 

Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt vor der iranischen Botschaft (Podbielskiallee 67, 14195 Berlin) in „Narges-Mohammadi-Straße“ umzubenennen.

Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht! 

Weitere Petitionen für politische Gefangenen: 

Straße vor russischer Botschaft nach Vladimir Kara-Murza umbenennen: https://chng.it/xjkWXVtpDf
Straße vor belarussischer Botschaft nach Maria Kolesnikowa umbenennen: https://chng.it/GYCvzqwdQb
Straße vor chinesischer Botschaft nach Jimmy Lai umbenennen: https://chng.it/KkqY95cXbg
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr


Über diese Kampagne: 

Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).

Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild: Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.  

Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Die Vorschriften lassen es zu. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

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