Free Maria Kolesnikowa! Straßen vor Botschaften nach politischen Gefangenen benennen!

Das Problem

English / German

Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene. 

So wie Maria Kolesnikowa, eine Flötistin, Kunstprojektmanagerin und politische Aktivistin aus Belarus. Im Jahr 2020 unterstützte sie den später inhaftierten alternativen Präsidentschaftskandidaten Viktar Babaryka und danach die gemeinsame Kandidatin der Opposition, Sviatlana Tichanowskaja. Maria Kolesnikowa wurde am 7. September 2020 vom russischen Geheimdienst KGB entführt und verhaftet. Ein Jahr später wurde sie zu weiteren elf Jahren Haft verurteilt. Im November 2022 kam Maria Kolesnikowa in eine Strafzelle mit verschärften Haftbedingungen, was zu einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands führte. Sie ist von der Außenwelt isoliert und jeglicher Kontakt zu ihren Anwälten oder ihrer Familie wird unterbunden. Ihre Familie hat seit Februar 2023 nichts von Maria Kolesnikowa gehört.

Dissidenten wie Maria Kolesnikowa werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden. 

Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.

Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Maria Kolesnikowa zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt. 

Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie. 

Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen. 

Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt vor der belarussischen Botschaft, Am Treptower Park 31, 12435 Berlin, in „Maria-Kolesnikowa-Straße“ umzubenennen.  

Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht! 

Weitere Petitionen für politische Gefangenen: 

Straße vor russischer Botschaft nach Vladimir Kara-Murza umbenennen: https://chng.it/xjkWXVtpDf
Straße vor chinesischer Botschaft nach Jimmy Lai umbenennen: https://chng.it/KkqY95cXbg  
Straße vor iranischer Botschaft nach Narges Mohammadi umbenennen: https://chng.it/C7MJrsF2pC 
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr 

Über diese Kampagne: 

Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. 

Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).

Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild. Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.  

Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Die Vorschriften lassen es zu. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

2.096

Das Problem

English / German

Wer für Demokratie und Menschenrechte steht, lebt in Diktaturen gefährlich. Weltweit gibt es über eine Million politische Gefangene. 

So wie Maria Kolesnikowa, eine Flötistin, Kunstprojektmanagerin und politische Aktivistin aus Belarus. Im Jahr 2020 unterstützte sie den später inhaftierten alternativen Präsidentschaftskandidaten Viktar Babaryka und danach die gemeinsame Kandidatin der Opposition, Sviatlana Tichanowskaja. Maria Kolesnikowa wurde am 7. September 2020 vom russischen Geheimdienst KGB entführt und verhaftet. Ein Jahr später wurde sie zu weiteren elf Jahren Haft verurteilt. Im November 2022 kam Maria Kolesnikowa in eine Strafzelle mit verschärften Haftbedingungen, was zu einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands führte. Sie ist von der Außenwelt isoliert und jeglicher Kontakt zu ihren Anwälten oder ihrer Familie wird unterbunden. Ihre Familie hat seit Februar 2023 nichts von Maria Kolesnikowa gehört.

Dissidenten wie Maria Kolesnikowa werden inhaftiert, weil sie andere politische Meinungen haben als das Regime, in dem sie leben. In den Gefängnissen sollen sie unsichtbar und mundtot gemacht werden. 

Die Diktaturen hingegen unterhalten Beziehungen zur deutschen Regierung und haben ihre Botschaften in Berlin. Über ihre Botschaften soll Einfluss auf Politik, Medien und öffentliche Meinung genommen werden, auch um ihren verbrecherischen Umgang mit der politischen Opposition schön zu färben.

Wir wollen das nicht hinnehmen: Um die Stimmen von mutigen Dissidenten wie Maria Kolesnikowa zu verstärken, wollen wir Straßenabschnitte nach ihnen benennen - und zwar genau dort, wo die Diktaturen, die sie inhaftieren, ihren Botschaftssitz haben, an ihren Adressen in unserer Hauptstadt. 

Sichtbarkeit ist für politische Gefangene nicht nur politisch entscheidend, sondern kann sogar überlebenswichtig sein. Wer gegen Diktaturen aufbegehrt, riskiert oft sein Leben. Wer an Dissidenten erinnert, schützt sie. 

Deshalb bitten wir um Ihre Unterschrift für unsere Petitionen. 

Helfen Sie uns dabei, den Straßenabschnitt vor der belarussischen Botschaft, Am Treptower Park 31, 12435 Berlin, in „Maria-Kolesnikowa-Straße“ umzubenennen.  

Jede Unterschrift zählt und zeigt: Wir vergessen sie nicht! 

Weitere Petitionen für politische Gefangenen: 

Straße vor russischer Botschaft nach Vladimir Kara-Murza umbenennen: https://chng.it/xjkWXVtpDf
Straße vor chinesischer Botschaft nach Jimmy Lai umbenennen: https://chng.it/KkqY95cXbg  
Straße vor iranischer Botschaft nach Narges Mohammadi umbenennen: https://chng.it/C7MJrsF2pC 
Straße vor kambodschanischer Botschaft nach Theary Seng umbenennen: https://chng.it/z9QxMdKfHr 

Über diese Kampagne: 

Die Petitionen sind Teil der "Address Freedom"-Kampagne für politische Gefangene der Axel Springer Freedom Foundation, in Partnerschaft mit Reporter ohne Grenzen, Freedom House, World Liberty Congress und Raoul Wallenberg Centre. 

Wir sind in engem Austausch mit Angehörigen, Anwälten sowie ehemaligen politischen Gefangenen und haben gemeinsam mit unseren Partnern das erste Handbuch für Gefangene und ihre Unterstützer mitherausgegeben (Download und mehr Infos unter addressfreedom.com).

Uns ist bewusst, dass der Weg zur offiziellen Umbenennung einer Straße oder eines Straßenabschnitts lang ist. Doch es ist möglich und wir wollen es wagen. Denn für die Gefangenen geht es um weit mehr als nur ein Straßenschild. Für sie ist internationale Aufmerksamkeit überlebenswichtig, kann zu besseren Haftbedingungen und politischem Druck für ihre Freilassung führen.  

Der Berliner Senat und die Bezirke müssen hier gemeinsam vorangehen. Die Vorschriften lassen es zu. Es braucht nur Mut und politischen Willen. Zeigen wir mit unserer Unterschrift, dass wir diesen Schritt einfordern.

Erfahren Sie mehr über die Arbeit der Axel Springer Freedom Foundation: freedom.axelspringer.com

Neuigkeiten zur Petition