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Keine Bühne für Diskriminierung

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Über Kunst lässt sich streiten. Über Menschenwürde nicht.

Die Rapper Farid Bang und Kollegah verletzen mit ihrer Musik die Würde von Frauen, Homosexuellen, Geflüchteten und Behinderten. Sie verherrlichen Gewalt in mannigfaltiger Weise. In einem aktuellen Lied sind zudem antisemitische Zeilen zu finden, bei denen Kollegah sich explizit weigert, sich zu entschuldigen.

Aktuell spielt das Duo auf keiner anderen Bühne; nur in Schaffhausen dürfen sie einer breiten Öffentlichkeit ihr verachtendes Menschenbild live präsentieren und unter anderem ihre aktuelle Single spielen, in der von «Flüchtlingsschlampen», Mord und mehrfachen Variationen von Vergewaltigung die Rede ist.

Das Konzert soll in der BBC Arena stattfinden; ein Ort, der für völkerverbindenden und gemeinschaftsfördernden Sport steht. Ein Ort, an dem Regeln des Anstandes und des gegenseitigen Respekts gepflegt werden.

Mit dieser Petition fordern wir Sie, Herr Behr, deshalb auf, als Kadetten-Präsident, vielmehr aber auch als Mensch, diesem Anlass Einhalt zu gebieten. Derartige Texte rufen nicht nur eindeutig zur Gewalt auf, sondern verharmlosen auch Diskriminierung.

Die Organisatoren des Konzerts, den Albanian Club, möchten wir darauf hinweisen, dass es genügend andere Rapper und Rapperinnen gäbe, die ohne Diskriminierung gute Musik machen.

Auf Schaffhausens Bühnen wollen wir weder Frauenfeindlichkeit, noch Schwulenhass oder Gewaltverherrlichung. Bei Hetze wegzuschauen, bedeutet, sie gutzuheissen, Menschenverachtung zuzulassen. Aus diesem Grund bitten wir Sie eindringlich: Setzen Sie ein Zeichen gegen Gewalt. Verhindern Sie gemeinsam mit uns diesen Anlass. Denn über Kunst lässt sich streiten – über Menschenwürde nicht.



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