Frau Pahlmann und Herr Heil sollen GEGEN den Gesetzentwurf der Bundesregierung abstimmen, welcher in Deutschland Fracking für unkonventionelles Erdöl und Erdgas (in Sandstein- und Ton-/Schiefer und Kohleflöz) erlauben wird.

Das Problem

Sagen Sie Frau Pahlmann und Herrn Heil, dass Sie Fracking ablehnen, und die beiden sollen Fracking auch ablehnen!  Unterzeichnen Sie bitte meine Petition, die ich den beiden MdB's überreichen werde.   Der Bundestag will bis Ende September über die "Fracking-Ermöglichen-Gesetze" abstimmen.  Also, es ist höchste Zeit zu handeln!

Mein Name ist David Widmayer. Ich wohne in Wendeburg im Landkreis Peine. Ich bin parteilos. Ich bin aktives Mitglied im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land (www.ak-fracking.de) in Verbindung mit vielen bundesweiten Bürgerinitiativen gegen Fracking.

Um die Konsequenzen des Klimawandels entgegenzuwirken, müssen alle fossilen Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) in der Erde bleiben.  Das sagt die UNO-Organisation IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change).

Die Gewinnung von Erdöl und Erdgas in Deutschland wird keineswegs zur Energiesicherheit beitragen.  Die heimische Erdgas- und Erdölproduktion deckt lediglich 10 bis 12 Prozent  des deutschen Energiebedarfs ab.   Dieser Anteil ist rückläufig.    Der deutsche Erdgasverbrauch ist auch rückäufig.   

Deutschland kann mehr Erdgas und Erdöl durch Maßnahmen einsparen, als durch die Förderung von Gas und Öl aus unkonventionellen Lagerstätten produziert werden kann!  Wem dient Fracking? Uns Bürgerinnen und Bürgern auf jeden Fall nicht!

In Niedersachsen werden 90 Prozent des potenzialen deutschen Erdgas und Erdöl aus unkonventionellen Lagerstätten vermutet.   Unser Land und unsere Region sind bedroht.  Schon gibt es Interesse eines Unternehmens an einem Gebiet in Braunschweig OT Lamme zwecks Erkundung nach Kohlenwasserstoffen (Gas und Ol).  Wir sehen, die Unternehmen stehen am Start und warten ungeduldig auf den Startschuss aus Berlin!

Die Förderung von Gas und Öl aus unkonventionellen Lagerstätten kann nur mit "hydraulischer Fracturierung" erfolgen.  Das ist ein schmutziger industrieller Prozess.   Er verbraucht viel Fläche, Wasser und Chemikalien, die gefährlich für Menschen und Natur sind.  Auch das "Flowback," also das Lagerstättenwasser gemischt mit Frackingfluiden ist höchst gefährlich für Menschen und die Natur.

Wissenschaftlich fundierte Studien aus dem Frackingland Nummer Eins, den USA, belegen die Risiken und die tatsächlichen Schäden durch Fracking. Warum denken unsere Politiker, so etwas kann bei uns nicht passieren?

Das Gas und das Öl bleiben Eigentum der jeweiligen Unternehmen.  Der von ihnen gezahlte Förderzins wird nicht annähernd die Kosten decken, um einer Umweltkatastrophe entgegenzutreten.  Gewinne werden privatisiert, die Kosten tragen die Steuerzahler und die Gesellschaft.

2012 haben im Wahlkreis 45 (Gifhorn-Peine) die Landkreise Peine und Gifhorn und die Gemeinde Wendeburg Resolutionen gegen Fracking beschlossen.  Sie gehören zu insgesamt 89 Kommunen, Städten und Landkreise allein in Niedersachsen, die Fracking ablehnen.  (https://www.bund.net/index.php?id=22051)

Zusätzlich haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund und viele Verbände wie der Verband der Bierbrauer und Mineralbrunnen und die Kirchen gegen Fracking ausgesprochen.

Es ist jetzt Zeit, dass unsere Vertreter im Deutschen Bundestag diese Botschaft verstehen und nach UNSEREN Vorstellungen handeln.

Die "Entsorgung" von Lagerstättenwasser ist höchstgefährlich, geschieht meistens durch die Verpressung vom Lagerstättenwasser in vorhandenen oder neu geschaffenen Bohrlöchern.  Hierdurch ist das Grundwasser gefährdet, und die Erde kann beben!  Auch bei der gegenwärtigen Förderung von Gas und Öl aus konventionellen Lagerstätten bebt die Erde in Norddeutschland.  Wer zahlt für die Schäden?  Einmal dürfen Sie raten!

Hier einige aktuellen Schadensmeldungen aus dem Landkreis Gifhorn:

30.01.2013

ExxonMobil Production Deutschland GmbH hat am 30. Januar 2013 im Erdölfeld Eldingen, Landkreis Gifhorn, im Rahmen einer Routinekontrolle einen Austritt von Nassöl (Lagerstättenwasser mit geringem Anteil an Erdöl) an einer unterirdisch geführten Stahlleitung zwischen der Erdölbohrung Eldingen 25 und dem Erdölförderbetrieb Eldingen festgestellt und unverzüglich der zuständigen Bergbehörde gemeldet. (http://www.exxonmobil.com/Germany-German/PA/news_media_releases_%202013_3101.aspx)

Am 18.12.2014

An einer Lagerstättenwasserleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) im Erdölfeld Eldingen (Landkreis Gifhorn) sind durch eine Leckage vermutlich mehrere hundert Kubikmeter Lagerstättenwasser (Hintergrund siehe unten) ausgetreten. (http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/titel-130182.html)

Am 22.01.2015

Rund 1500 Kubikmeter Lagerstättenwasser sind am 17. Dezember im Erdölfeld Eldingen in der Gemeinde Steinhorst aus einer Leitung ausgetreten: (http://www.az-online.de/isenhagener-land/hankensbuettel/leitung-ausser-betrieb-4663067.html)

Am 07.08.2015

Bei Baggerarbeiten ist es gestern an einer Lagerstättenwasserleitung der Deutschen Erdoel AG (DEA) im Erdölfeld Hankensbüttel (Gemeinde Hankensbüttel, Landkreis Gifhorn) zu einer Leckage gekommen. Die Leitung wurde sofort außer Betrieb genommen. Der Betreiber informierte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) über den Vorfall. Das LBEG nahm sofort die Ermittlungen zur Schadensursache auf und setzte den Landkreis Gifhorn in Kenntnis.Durch die Leckage breitete sich salzhaltiges Lagerstättenwasser auf einer etwa fünf Quadratmeter großen Ackerfläche aus. Der betroffene Boden (ca. 10 Kubikmeter) wurde unverzüglich abgetragen. Wasserführende Gräben oder Grundwasser sind nach ersten Erkenntnissen nicht betroffen. (http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/titel-136087.html)

Verlangen Sie von Ihren Volksvertretern, dass sie die Fracking-Gesetze ablehnen und sich für ein Frackingverbot in ganz Deutschland einsetzen!

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David WidmayerPetitionsstarter*in
Diese Petition hat 149 Unterschriften erreicht

Das Problem

Sagen Sie Frau Pahlmann und Herrn Heil, dass Sie Fracking ablehnen, und die beiden sollen Fracking auch ablehnen!  Unterzeichnen Sie bitte meine Petition, die ich den beiden MdB's überreichen werde.   Der Bundestag will bis Ende September über die "Fracking-Ermöglichen-Gesetze" abstimmen.  Also, es ist höchste Zeit zu handeln!

Mein Name ist David Widmayer. Ich wohne in Wendeburg im Landkreis Peine. Ich bin parteilos. Ich bin aktives Mitglied im Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land (www.ak-fracking.de) in Verbindung mit vielen bundesweiten Bürgerinitiativen gegen Fracking.

Um die Konsequenzen des Klimawandels entgegenzuwirken, müssen alle fossilen Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) in der Erde bleiben.  Das sagt die UNO-Organisation IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change).

Die Gewinnung von Erdöl und Erdgas in Deutschland wird keineswegs zur Energiesicherheit beitragen.  Die heimische Erdgas- und Erdölproduktion deckt lediglich 10 bis 12 Prozent  des deutschen Energiebedarfs ab.   Dieser Anteil ist rückläufig.    Der deutsche Erdgasverbrauch ist auch rückäufig.   

Deutschland kann mehr Erdgas und Erdöl durch Maßnahmen einsparen, als durch die Förderung von Gas und Öl aus unkonventionellen Lagerstätten produziert werden kann!  Wem dient Fracking? Uns Bürgerinnen und Bürgern auf jeden Fall nicht!

In Niedersachsen werden 90 Prozent des potenzialen deutschen Erdgas und Erdöl aus unkonventionellen Lagerstätten vermutet.   Unser Land und unsere Region sind bedroht.  Schon gibt es Interesse eines Unternehmens an einem Gebiet in Braunschweig OT Lamme zwecks Erkundung nach Kohlenwasserstoffen (Gas und Ol).  Wir sehen, die Unternehmen stehen am Start und warten ungeduldig auf den Startschuss aus Berlin!

Die Förderung von Gas und Öl aus unkonventionellen Lagerstätten kann nur mit "hydraulischer Fracturierung" erfolgen.  Das ist ein schmutziger industrieller Prozess.   Er verbraucht viel Fläche, Wasser und Chemikalien, die gefährlich für Menschen und Natur sind.  Auch das "Flowback," also das Lagerstättenwasser gemischt mit Frackingfluiden ist höchst gefährlich für Menschen und die Natur.

Wissenschaftlich fundierte Studien aus dem Frackingland Nummer Eins, den USA, belegen die Risiken und die tatsächlichen Schäden durch Fracking. Warum denken unsere Politiker, so etwas kann bei uns nicht passieren?

Das Gas und das Öl bleiben Eigentum der jeweiligen Unternehmen.  Der von ihnen gezahlte Förderzins wird nicht annähernd die Kosten decken, um einer Umweltkatastrophe entgegenzutreten.  Gewinne werden privatisiert, die Kosten tragen die Steuerzahler und die Gesellschaft.

2012 haben im Wahlkreis 45 (Gifhorn-Peine) die Landkreise Peine und Gifhorn und die Gemeinde Wendeburg Resolutionen gegen Fracking beschlossen.  Sie gehören zu insgesamt 89 Kommunen, Städten und Landkreise allein in Niedersachsen, die Fracking ablehnen.  (https://www.bund.net/index.php?id=22051)

Zusätzlich haben der Deutsche Städte- und Gemeindebund und viele Verbände wie der Verband der Bierbrauer und Mineralbrunnen und die Kirchen gegen Fracking ausgesprochen.

Es ist jetzt Zeit, dass unsere Vertreter im Deutschen Bundestag diese Botschaft verstehen und nach UNSEREN Vorstellungen handeln.

Die "Entsorgung" von Lagerstättenwasser ist höchstgefährlich, geschieht meistens durch die Verpressung vom Lagerstättenwasser in vorhandenen oder neu geschaffenen Bohrlöchern.  Hierdurch ist das Grundwasser gefährdet, und die Erde kann beben!  Auch bei der gegenwärtigen Förderung von Gas und Öl aus konventionellen Lagerstätten bebt die Erde in Norddeutschland.  Wer zahlt für die Schäden?  Einmal dürfen Sie raten!

Hier einige aktuellen Schadensmeldungen aus dem Landkreis Gifhorn:

30.01.2013

ExxonMobil Production Deutschland GmbH hat am 30. Januar 2013 im Erdölfeld Eldingen, Landkreis Gifhorn, im Rahmen einer Routinekontrolle einen Austritt von Nassöl (Lagerstättenwasser mit geringem Anteil an Erdöl) an einer unterirdisch geführten Stahlleitung zwischen der Erdölbohrung Eldingen 25 und dem Erdölförderbetrieb Eldingen festgestellt und unverzüglich der zuständigen Bergbehörde gemeldet. (http://www.exxonmobil.com/Germany-German/PA/news_media_releases_%202013_3101.aspx)

Am 18.12.2014

An einer Lagerstättenwasserleitung der ExxonMobil Production Deutschland GmbH (EMPG) im Erdölfeld Eldingen (Landkreis Gifhorn) sind durch eine Leckage vermutlich mehrere hundert Kubikmeter Lagerstättenwasser (Hintergrund siehe unten) ausgetreten. (http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/titel-130182.html)

Am 22.01.2015

Rund 1500 Kubikmeter Lagerstättenwasser sind am 17. Dezember im Erdölfeld Eldingen in der Gemeinde Steinhorst aus einer Leitung ausgetreten: (http://www.az-online.de/isenhagener-land/hankensbuettel/leitung-ausser-betrieb-4663067.html)

Am 07.08.2015

Bei Baggerarbeiten ist es gestern an einer Lagerstättenwasserleitung der Deutschen Erdoel AG (DEA) im Erdölfeld Hankensbüttel (Gemeinde Hankensbüttel, Landkreis Gifhorn) zu einer Leckage gekommen. Die Leitung wurde sofort außer Betrieb genommen. Der Betreiber informierte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) über den Vorfall. Das LBEG nahm sofort die Ermittlungen zur Schadensursache auf und setzte den Landkreis Gifhorn in Kenntnis.Durch die Leckage breitete sich salzhaltiges Lagerstättenwasser auf einer etwa fünf Quadratmeter großen Ackerfläche aus. Der betroffene Boden (ca. 10 Kubikmeter) wurde unverzüglich abgetragen. Wasserführende Gräben oder Grundwasser sind nach ersten Erkenntnissen nicht betroffen. (http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/titel-136087.html)

Verlangen Sie von Ihren Volksvertretern, dass sie die Fracking-Gesetze ablehnen und sich für ein Frackingverbot in ganz Deutschland einsetzen!

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David WidmayerPetitionsstarter*in

Petition geschlossen.

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Die Entscheidungsträger*innen

Frau MdB Ingrid Pahlmann (CDU) und Herr MdB Hubertus Heil (SPD)
Frau MdB Ingrid Pahlmann (CDU) und Herr MdB Hubertus Heil (SPD)
Mitglieder des Deutschen Bundestages für den Wahlkreis 45 (Gifhorn-Peine)
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