Erfolg

Erhalten Sie die Sprachförderung durch externe Sprachförderkräfte in Kitas!

Diese Petition war mit 460 Unterstützer/innen erfolgreich!


Die Entwicklung von Sprachkompetenz ist ein zentraler Schlüssel zur Bildung, eine wichtige Voraussetzung für den schulischen und beruflichen Erfolg und unabdingbar für eine aktive, verantwortungsvolle Beteiligung am gesellschaftlichen und politischen Leben.

Daher fördert das Land Rheinland-Pfalz seit 2006 die sprachliche Bildung und Förderung im frühen Kindesalter mit dem Programm „Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an“. Mit z.Z. rund sechs Millionen Euro können damit im Schnitt 18.000 Kinder jährlich von zusätzlichen, externen Sprachfördermaßnahmen profitieren.

Um ein qualitativ hohes Niveau der Sprachfördermaßnahmen zu gewährleisten, beauftragte das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur im Februar 2007 den Trägerverbund FIF mit der Qualfizierung von externen Sprachförderkräften. Darüber wurden inzwischen mehr als 1.000 Fachkräfte qualifiziert.

Schon zu diesem Zeitpunkt gab es den Wunsch die Sprachförderung intern in den Einrichtungen zu etablieren. Diese Lösung, die eine Qualifizierung alle ErzieherInnen in rheinland-pfälzischen Kitas erfordert hätte, wurde aber als zu teuer erachtet und man entschied sich für eine externe Lösung, auch im Hinblick darauf, dass die Stunden der externen Kräfte auf jeden Fall durchgeführt, und nicht bei potentiellem Personalmangel in der Kita ausfallen würden.

Die ebenfalls vom Land 2009 in Auftrag gegebene Evaluationsstudie „Was wirkt wie?“der Universität Koblenz/Landau, stellt nun die Wirksamkeit externer Sprachförderung in Frage, was dazu führt, dass z.Z. auf politischer Ebene darüber beraten wird, die Sprachförderung durch externe Fachkräfte ab 2015 komplett zu streichen.

Nun ist man also wieder am gleichen Wunsch nach interner Sprachförderung angelangt, in der Frage der Finanzierung aber keinen Schritt weiter, denn die Sprachförderung soll vom Kitapersonal übernommen werden, ohne eine Erhöhung des Stellenschlüssels oder eine Verkleinerung der Gruppengrößen. Diese Aufgabe sollen die ErzieherInnen neben all den qualitätssichernden Maßnahmen wie Dokumentation einfach auch noch übernehmen.

Es drängt sich hier der Verdacht auf, dass es keineswegs um die Qualitätssicherung der Sprachförderung geht, sondern um eine ganz massive Sparmaßnahme der Landesregierung.

Bitte unterstützen Sie diese Petition, um

* Kindern weiterhin bessere Zukunftschancen durch eine frühe Sprachförderung zu ermöglichen!

* zu verhindern dass Sprachförderung eine "Luxusleistung" in Kitas wird!

* zu protestieren gegen die Recourcenverschwendung, die es bedeuten würde, die mit Fördergeldern der Landesregierung gut qualifizierten und nebenbei hochmotivierten externen Sprachförderkräfte auf die Straße zu setzen!

* ein Zeichen zu setzen gegen Sparmaßnahmen im Bildungsbereich!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Judith Becker

Dipl. Sozialpädagogin, langjährige Sprachförderkraft und Referentin für Sprachförderung in Kitas, Marte Meo Therapeutin

 Neustadt an der Weinstrasse



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