Обновление к петицииInhumane U5 Planung: Helfen Sie uns, dass Barmbek lebenswert bleibt! Keine Stadtentwicklung mit der Brechstange!U5 Planung Barmbek-Nord: Das Hartzloh-Viertel bleibt verschont!
Claudia Lind.Германия
4 янв. 2018 г.
Am 21. Dezember 2017 traf der U5-Lenkungskreis im Rahmen der weiteren U5 Planung in Barmbek-Nord die Entscheidung für die kürzere und direktere Nordvariante. Die umstrittene „Barmbeker Beule“ ist damit vom Tisch. Wir begrüßen diese Entscheidung und schließen daher mit dem heutigen Tage unsere Petition mit Erfolg, auch wenn aus planerischer Sicht wirtschaftliche Gründe für die alternative Streckenführung genannt werden.
Der aktuelle Planungsstand der U5 von Bramfeld bis zum Hauptbahnhof sieht weniger Haltestellen vor, die nun alle unter breiten Straßen oder Freiflächen geplant werden, mit einem Streckenverlauf möglichst unter großen Straßen und mit deutlichem Abstand zur Wohnbebauung. Der Schutz von Mensch und Umwelt kann nun wesentlich besser gewahrt werden als bei der ursprünglichen Planung mitten durch das beschauliche Wohngebiet rund um den Hartzloh.
Wir werden uns an anderer Stelle weiter für eine Stadtentwicklung stark machen, die sich an Mensch und Umwelt orientiert und nicht an Investoreninteressen. Es gilt, eine Großstadt so wachsen zu lassen, dass wir und auch zukünftige Generationen gerne und gesund hier leben können. Hamburg soll nicht nur grün bleiben, sondern trotz notwendigen Wohnungsbaus und Ausbaus des ÖPNVs auch wieder grüner werden!
Jedes Jahr fallen in Hamburg Hunderte Straßenbäume, ohne dass es zu Neupflanzungen im Stadtgebiet kommt. Im Gleisdreieck fielen mehr als 3.000 Bäume - auf der Ausgleichsfläche in Schleswig-Holstein verhindert die entdeckte seltene Zauneidechse Baum-Neupflanzungen. Manche Neubaugebiete im Hamburger Stadtgebiet (z.B. der „Alte Güterbahnhof“) wirken eher abschreckend und bieten zu wenig Lebensqualität. Dabei hat uns doch bereits Kurt Schumacher deutlich gemacht, worauf es ankommt. Wir müssen darauf achten, dass unsere Viertel lebenswert bleiben: Stadtgrün soll möglichst erhalten bleiben und Wohnungsbau soll architektonisch und dennoch bezahlbar so gestaltet werden, dass Menschen aller Schichten gerne - auch zukünftig - hier leben wollen. Freiflächen dürfen nicht nur als Potentialfläche für Wohnungsbau betrachtet werden, sondern auch als wertvoller Freiraum für die Menschen. Der öffentliche Nahverkehr inkl. Radwegenetz soll so attraktiv werden, dass mehr Menschen auf ihr Auto verzichten.
Wir glauben fest daran, dass wir uns als Bürger in den Prozess einbringen müssen, wenn wir etwas zum Positiven verändern wollen. Achten Sie auf Veränderungsprozesse in Ihrem Viertel, hinterfragen Sie, ob sich die Stadt - Ihr Viertel - so verändert, wie Sie es sich wünschen und bringen Sie sich kritisch und konstruktiv ein. Dann können wir alle etwas bewegen!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung und alles Gute für das Jahr 2018!
Claudia und Robert Lindenau
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