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"Mütter, die ihre Kinder nach 1992 geboren haben, erhalten für die Erziehungszeit eines Kindes drei Rentenpunkte anerkannt, „ältere" Mütter aber nur einen einzigen."

Gegen diese, bis heute mit keinem stichhaltigen Argument begründete Ungleichbehandlung hatten in den vergangenen Monaten viele, viele Tausende Frauen UND Männer protestiert. Ob auf Papier oder wie ich mit meiner Aktion "Müttersturm" hier auf change.org elektronisch: der Forderung, diese Ungerechtigkeit zu beenden, konnte sich die Politik nicht mehr entziehen. 

Aber es brauchte natürlich auch Politikerinnen in führenden Positionen, wie Frau Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU), Vorsitzende der Frauen-Union, die dieses Thema zu nichts weniger als "ihrem Baby" machte oder Frau Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, die mit politischem Gespür und Hartnäckigkeit auch die männlichen Parteistrategen davon überzeugte, die "Mütterrente" zum Wahlkampfthema zu küren.

Mit gutem Erfolg - für die jeweiligen Parteien, aber eben auch für uns ältere Mütter:

ab 1. Juli 2014 wird die Mütterrente für Frauen, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben um 1 Rentenpunkt auf nunmehr 2 Punkte erhöht! 

Das ist wirklich großartig und verdient ein sehr herzliches Dankeschön, denn jeder, der sich nur ein klein wenig im "politischen Geschäft" auskennt, weiß, wie schwer es ist, einzelne Themen (und dazu noch Familien- und Frauenthemen...) durch die einzelne Gremien und Instanzen zu bringen, bis es dann auch tatsächlich "Gesetz" werden kann. 

Aber trotz dieses schönen (Teil-)Erfolges stellt sich natürlich auch jetzt immer noch die Frage nach der rechtlichen Legitimität der nach wie vor bestehenden Ungleichbehandlung verschiedener Müttergeneration: denn dass gerade die älteren Mütter, die früher auf weitaus weniger Betreuungs-Infrastruktur zurückgreifen und deshalb weniger Rente erarbeiten konnten, darüber hinaus im Alter durch weniger Rentenpunkte benachteiligt werden - das ist meiner Ermessens nach wie vor einfach nicht hinnehmbar und eine Schande für unser Land.

Das bedeutet aber eben auch, das Ziel, 3 Rentenpunkte für ALLE Mütter, ist noch nicht erreicht. Das Versprechen der Bundesregierung im Koalitionsvertrag, die Rentenlücke zu schließen, ist noch nicht erfüllt. Deshalb bitte ich Sie auch weiterhin um Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!

Vielen Dank!

P.S.:  Aktuelle Infos zum Thema gibt es unten in den Neuigkeiten oder auf Facebook unter Monika Descharmes (Aktion Müttersturm)

 

Letter to
Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Angela Merkel (MdB) CDU-CSU Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder (MdB) CDU-CSU Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
Andrea Nahles (MdB), Generalsekretärin der SPD, Vors. der AG "Arbeit + Soziales" Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Fraktionsvorsitzender Kauder,
sehr geehrte Frau Generalsekretärin Nahles,

Frau Prof. Dr. Maria Böhmer, als ursprüngliche Adressatin dieser Petition war es selbst, die mich vor etlichen Wochen ermuntert hat, meinen Aufruf an Sie als Entscheidungsträger direkt zu senden - zum einen um Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin und Sie, sehr geehrte Damen und Herren, von der "guten Sache" an sich, aber vor allem um Sie von der dringenden Notwendigkeit des Schließens dieser nicht hinnehmbaren Gerechtigkeitslücke zu überzeugen!
Die Aktion Müttersturm fordert nach wie vor 3 Rentenpunkte, auch für die Mütter, die ihre Kinder vor 1992 geboren haben!
Die Aktion Müttersturm fordert dies auch und gerade im Hinblick auf das von Ihnen, sehr geehrte Frau Dr. Merkel und Herrn MP Seehofer (CSU) gemachten Wahlversprechen, den betroffenen Müttern NACH der Bundestagswahl lediglich 2 Rentenpunkte zuzugestehen.
Die Aktion Müttersturm fordert Rentengerechtigkeit für ALLE Mütter!

Mit freundlichen Grüßen
Monika Descharmes
Vogesenallee 5a
75173 Pforzheim

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