Petition updateFrau Ludwig, engagieren Sie eine unabhängige Fachkommission für eine neue Drogenpolitik!Deutsche Aidshilfe, Akzept e.V. und JES Bundesverband rufen zum Unterzeichnen auf!
#mybrainmychoice Initiative
Sep 3, 2020

Liebe 18.600 Unterzeichner:innen! Wir freuen uns sehr, euch mitteilen zu können, dass sich die drei bundesweiten, akzeptierenden und progressiven Drogen- und Suchthilfeverbände der Petition angeschlossen haben. Es sind, neben dem Erstunterzeichner Schildower Kreis, jene Fachverbände, die für unserer Engagement seit 2017 wegweisend sind: Die Deutsche Aidshilfe, der Akzept e.V. und der JES Bundesverband.

In der gemeinsamen Mitteilung schreiben Akzept und Aidshilfe:

"Das Totalverbot von illegalen Substanzen [zeigt] keinen der erwünschten Effekte: Drogen sind, in zunehmender Vielfalt und Potenz, so leicht und so günstig wie nie zuvor erhältlich. Die Zahl der Konsument_innen steigt, ein effektiver Jugendschutz wird durch die Prohibition verhindert. Jeden Tag sterben Menschen infolge der Schwarzmarkt- und Konsumbedingungen.

Wir brauchen endlich eine Weiterentwicklung der Drogenpolitik, die Jugendliche schützt und Erwachsenen eine Möglichkeit des sicheren Konsums psychoaktiver Substanzen gibt. Der Erwerb und Besitz von Mengen zum Eigenbedarf muss schnellstmöglich und umfassend entkriminalisiert werden. Im direkten Anschluss müssen staatlich kontrollierte Modelle des regulierten Zugangs für alle psychoaktiven Substanzen geschaffen werden."

Um diese dringenden Änderungen endlich möglich zu machen und auf eine breite politische Basis zu stellen, unterstützen wir die Idee zur Einsetzung eines Beratungsgremiums für die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Ziel ist, dass dieses frei von politischen Zwängen Modelle für eine Weiterentwicklung der Drogen-und Suchtpolitik in Deutschland erarbeitet und bestehende Regulierungsmodelle zur Diskussion stellt." (Ganze Mitteilung lesen)

Der JES Bundesverband bekräftigt als Verband von Abhängigen, Ehemaligen und Substituierten in seiner Mitteilung:

"Ein solches unabhängiges Gremium, das Frau Ludwig zugeordnet ist, würde die große Chance bieten, entsprechende Positionen und evidenzbasierte Konzepte für eine Weiterentwicklung der Drogenpolitik in Deutschland zu erarbeiten."

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