Petition updateFrau Lemke, stoppen Sie den Import von Jagdtrophäen geschützter Tierarten!Bitte helfen Sie den Elefanten im Amboseli!
Dr. Christian FelixGermany
Apr 3, 2024

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

die Elefanten in Ostafrika sind in großer Gefahr. Die Präsidentin von Tansania plant die Trophäenjagd auf die ikonischen Tiere auszuweiten. Ich bitte Sie herzlich folgende Petition zu unterschreiben, die dieses grausame und erbärmliche Vorhaben verhindern soll:
secure.avaaz.org/community_petitions/en/her_excellency_samia_suluhu_hassan_president_of_th_stop_trophy_hunting_in_n_tanzania_to_save_amboseli_s_migratory_elephants/

Im Zentrum des Amboseli-Ökosystems liegt der kleine Amboseli-Nationalpark in Kenia. Die meisten der dort lebenden Elefanten müssen ihn jährlich verlassen, um außerhalb des Parks nach Nahrung zu suchen. Das bringt viele Herausforderungen mit sich, die dank engagierter Organisationen wie dem Amboseli Trust for Elephants und der Big Life Foundation bisher noch immer bewältigt werden konnten.

Nun ist aber vor einigen Monaten bekannt geworden, dass es eine neue Bedrohung gibt: Trophäenjagd. Das blutige Vergnügen reicher Hobbyjäger ist zwar in Kenia weiterhin verboten, doch leider nicht im südlich angrenzenden Tansania. Und ein Teil der Amboseli-Elefanten wandert regelmäßig in den Nordteil dieses Landes. Sie werden daher als Cross-Border-Population bezeichnet und durchstreifen in Tansania die West-Kilimanjaro-Area. Bereits 1994 wurden hier vier Elefanten aus dem Amboseli von Trophäenjägern getötet. Nach internationalen Protesten verständigten sich die Regierungen Kenias und Tansanias darauf, dass zumindest im Norden Tansanias die Trophäenjagd auf Elefanten beendet werden sollte. Diese Vereinbarung hatte fast 30 Jahre Bestand. 

Im September 2023 wurde aber wieder ein Amboseli-Elefantenbulle in Tansania erschossen – wie inzwischen festgestellt wurde, handelte es sich um Gilgil, Sohn von Golda, der Matriarchin der sog. GB-Familie aus dem Amboseli, und von Dionysus, einem riesigen, ikonischen Bullen. Gilgil war bei seiner Tötung erst 34 Jahre alt und befand sich gerade im fortpflanzungs­fähigen Alter. Auf dem Foto oben ist Gilgil in jüngeren Jahren zu sehen.

Im November wurde ein zweiter Bulle getötet und im Februar ein dritter. Inzwischen ist bekannt, dass dieses Jahr noch drei Elefanten von Hobbyjägern abgeschossen werden sollen und danach jedes Jahr weitere vier!

Die Elefantenpopulation Ostafrikas ist aufgrund von Wilderei, Lebensraumverlust, Mensch-Tier-Konflikten und Dürre bereits einem enormen Stress ausgesetzt. Die geplante Ausweitung der Trophäenjagd ist natürlich eine Katastrophe – für die Elefanten, aber auch für den Fototourismus sowohl in Kenia als auch in Tansania. Hinzu kommt, dass einige Bullen der Amboseli-Population zu den letzten Super-Tuskern Afrikas zählen – und auf diese haben es die Trophäenjäger besonders abgesehen.

Der Amboseli Trust for Elephants hatte zusammen mit ElephantVoices und der Big Life Foundation einen Appell an die Regierungen Kenias und Tansanias gerichtet mit der Aufforderung erneut eine Einigung zu erreichen, mit der das ursprüngliche Jagdverbot wieder in Kraft gesetzt werden soll. Darüber hinaus haben diese drei NGOs zusammen mit vielen weiteren Organisationen eine Petition gestartet, welche dieselbe Forderung an die tansanische Präsidentin richtet – bitte unterzeichnen auch Sie diese Petition:
secure.avaaz.org/community_petitions/en/her_excellency_samia_suluhu_hassan_president_of_th_stop_trophy_hunting_in_n_tanzania_to_save_amboseli_s_migratory_elephants/

Vielen Dank!

Herzliche Grüße
Christian Felix


Quellen:

Kurzlink dieser Petition: www.change.org/grosswildjagd
E-Mail: stopp.grosswildjagd@gmail.com

Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X