Früher oder später, wohnen wir im Windpark Tergast.

Früher oder später, wohnen wir im Windpark Tergast.

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Tamara Perez und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

(Rechtes Bild K.I. generiert)

Wir, die Bürgerinnen und Bürger von Tergast und der Gemeinde Moormerland, 

leben in einer Region, die durch ihre einzigartige Natur, weite Felder und ruhige Landschaften geprägt ist. Unsere ländlichen Radwege, Naherholungsgebiete und naturnahen Lebensräume sind nicht nur Orte der Erholung – sie sind das Herzstück unseres täglichen Lebens und unserer Identität als Gemeinschaft.


Die geplante Errichtung eines Windparks in unmittelbarer Nähe zu Tergast erfüllt uns mit ernsthafter Sorge. Wir erkennen die Notwendigkeit erneuerbarer Energien ausdrücklich an – doch Standortwahl und Planung müssen verantwortungsvoll erfolgen und dürfen nicht auf Kosten von Mensch, Tier und Natur gehen.

Link zu den Dateien des Teilflächennutzungsplans Windkraft Gemeinde Moormerland.
Belastungen während der Bauphase
Bereits der Bau der Windräder bringt erhebliche Belastungen mit sich. Schwerlastverkehr auf unseren kleinen Landstraßen rund um Tergast wird zu Lärm, Erschütterungen und Straßenschäden führen. Tiefe Fundamentarbeiten und großflächige Bodenverdichtungen zerstören gewachsene Bodenstrukturen und gefährden das empfindliche Moorland, das für unsere Region typisch und ökologisch wertvoll ist. Baustellenlärm und Lichtimmissionen stören über Monate hinweg Mensch und Tier gleichermaßen.


Dauerhafte Emissionen im Betrieb
Sind die Anlagen erst eingebaut, beginnen die langfristigen Auswirkungen:
Schattenwurf (Shadowflicker): Rotierende Rotorblätter erzeugen in bestimmten Tages- und Jahreszeiten einen rhythmisch blinkenden Schattenwurf, der bis in Wohnhäuser reicht. Dieser stroboskopische Effekt kann bei Betroffenen Kopfschmerzen, Schlafstörungen und in extremen Fällen neurologische Beschwerden verursachen.
Infraschall und Niederfrequenzlärm: Windräder erzeugen neben dem hörbaren Rauschen auch Infraschall – Schallwellen unterhalb der menschlichen Hörschwelle. Dieser ist wissenschaftlich mit Schlafstörungen, innerer Unruhe und chronischem Stress in Verbindung gebracht worden. Für die Tierwelt, insbesondere Vögel, Fledermäuse und Weidetiere, ist Infraschall besonders belastend und kann zur Aufgabe angestammter Lebensräume führen.


Vogelschlag und Fledermausverluste: Die Rotoren stellen eine direkte Gefahr für Zugvögel und lokale Vogelarten sowie für Fledermäuse dar, die in unserer Region als wichtige Bestäuber und Insektenvertilger unverzichtbar sind.


Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und der Naherholung: Die charakteristische Weitsicht unserer moormerländischen Landschaft würde durch mächtige Industriebauwerke dauerhaft verändert. Die Radwege rund um Tergast, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen genutzt werden, verlören ihren Erholungswert – mit direkten Folgen auch für den ländlichen Tourismus.


Wertverlust von Grundstücken und Immobilien: Studien belegen, dass Windparks in Wohnnähe zu einem spürbaren Rückgang der Immobilienwerte führen – eine finanzielle Belastung für alle Eigentümerinnen und Eigentümer in Tergast.


Unsere Forderungen
Wir fordern die Gemeindeverwaltung Moormerland, den Landkreis Leer und die zuständigen Planungsbehörden auf:
Die geplanten Standorte kritisch zu überprüfen und deutlich größere Abstände zu Wohngebieten, insbesondere zu Tergast, einzuhalten.
Eine unabhängige Umweltverträglichkeitsprüfung unter Einbeziehung von Infraschall-, Schattenwurf- und Ökosystemanalysen durchzuführen.


Die Bürgerinnen und Bürger von Tergast und Moormerland transparent und frühzeitig in alle Planungsentscheidungen einzubinden.


Alternative Standorte fernab von Siedlungen, Naherholungsgebieten und ökologisch sensiblen Moorflächen ernsthaft zu prüfen.


Erneuerbare Energien sind die Zukunft – aber sie müssen im Einklang mit Mensch und Natur entstehen, nicht gegen sie. Helfen Sie uns, Tergast und die ländliche Idylle Moormerlands zu bewahren.


Bitte unterzeichnen Sie diese Petition.

 

 

 

 

Ergänzung zur Petition – Anlass: Laufendes Beteiligungsverfahren Gemeinde Moormerland


Die Gemeinde Moormerland hat den Vorentwurf des 1. Sachlichen Teilflächennutzungsplans „Windkraft" zur öffentlichen Auslegung gebracht (Auslegungszeitraum: 17.06.2026 bis 17.07.2026). Wir begrüßen grundsätzlich die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB und nutzen diese Gelegenheit, um auf einen zentralen Kritikpunkt hinzuweisen, der in der bisherigen Planung nicht ausreichend berücksichtigt wurde: die Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung.
Die geltenden Mindestabstände schützen die betroffene Bevölkerung nicht hinreichend vor den nachgewiesenen Belastungen durch Lärm, Infraschall und Schattenwurf. Wir fordern die Gemeinde Moormerland auf, im Rahmen der Standortpotenzialstudie und der Flächenausweisung deutlich größere Abstände zu Wohngebieten, Einzelgehöften und Erholungsflächen verbindlich festzuschreiben, als es die derzeit geltenden gesetzlichen Mindestanforderungen vorsehen.
Wir reichen diese Petition mit dem aktuellen Unterzeichnerstand fristgerecht im laufenden Beteiligungsverfahren ein und werden sie parallel weiter laufen lassen – denn die Sammlung von Unterstützerstimmen geht über dieses Verfahren hinaus und bleibt ein dauerhaftes Zeichen des Bürgerwillens.
Gleichzeitig möchten wir alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ausdrücklich dazu aufrufen, auch persönlich aktiv zu werden: Nutzt die Möglichkeit, während der Auslegungsfrist eine eigene schriftliche Stellungnahme einzureichen – per E-Mail an bauleitplanung@moormerland.de oder postalisch an das Planungsamt der Gemeinde Moormerland, Dezernat IV, Theodor-Heuss-Straße 12, 26802 Moormerland. Jede einzelne Stimme zählt und muss im weiteren Verfahren berücksichtigt werden.
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf eine Planung, die ihre Gesundheit und Lebensqualität ernst nimmt – nicht nur auf dem Papier, sondern durch konkrete, großzügig bemessene Schutzabstände.

 

Artikel Ostfriesenzeitung

 

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Sintja WeißPetitionsstarter*in

137

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Tamara Perez und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

(Rechtes Bild K.I. generiert)

Wir, die Bürgerinnen und Bürger von Tergast und der Gemeinde Moormerland, 

leben in einer Region, die durch ihre einzigartige Natur, weite Felder und ruhige Landschaften geprägt ist. Unsere ländlichen Radwege, Naherholungsgebiete und naturnahen Lebensräume sind nicht nur Orte der Erholung – sie sind das Herzstück unseres täglichen Lebens und unserer Identität als Gemeinschaft.


Die geplante Errichtung eines Windparks in unmittelbarer Nähe zu Tergast erfüllt uns mit ernsthafter Sorge. Wir erkennen die Notwendigkeit erneuerbarer Energien ausdrücklich an – doch Standortwahl und Planung müssen verantwortungsvoll erfolgen und dürfen nicht auf Kosten von Mensch, Tier und Natur gehen.

Link zu den Dateien des Teilflächennutzungsplans Windkraft Gemeinde Moormerland.
Belastungen während der Bauphase
Bereits der Bau der Windräder bringt erhebliche Belastungen mit sich. Schwerlastverkehr auf unseren kleinen Landstraßen rund um Tergast wird zu Lärm, Erschütterungen und Straßenschäden führen. Tiefe Fundamentarbeiten und großflächige Bodenverdichtungen zerstören gewachsene Bodenstrukturen und gefährden das empfindliche Moorland, das für unsere Region typisch und ökologisch wertvoll ist. Baustellenlärm und Lichtimmissionen stören über Monate hinweg Mensch und Tier gleichermaßen.


Dauerhafte Emissionen im Betrieb
Sind die Anlagen erst eingebaut, beginnen die langfristigen Auswirkungen:
Schattenwurf (Shadowflicker): Rotierende Rotorblätter erzeugen in bestimmten Tages- und Jahreszeiten einen rhythmisch blinkenden Schattenwurf, der bis in Wohnhäuser reicht. Dieser stroboskopische Effekt kann bei Betroffenen Kopfschmerzen, Schlafstörungen und in extremen Fällen neurologische Beschwerden verursachen.
Infraschall und Niederfrequenzlärm: Windräder erzeugen neben dem hörbaren Rauschen auch Infraschall – Schallwellen unterhalb der menschlichen Hörschwelle. Dieser ist wissenschaftlich mit Schlafstörungen, innerer Unruhe und chronischem Stress in Verbindung gebracht worden. Für die Tierwelt, insbesondere Vögel, Fledermäuse und Weidetiere, ist Infraschall besonders belastend und kann zur Aufgabe angestammter Lebensräume führen.


Vogelschlag und Fledermausverluste: Die Rotoren stellen eine direkte Gefahr für Zugvögel und lokale Vogelarten sowie für Fledermäuse dar, die in unserer Region als wichtige Bestäuber und Insektenvertilger unverzichtbar sind.


Beeinträchtigung des Landschaftsbildes und der Naherholung: Die charakteristische Weitsicht unserer moormerländischen Landschaft würde durch mächtige Industriebauwerke dauerhaft verändert. Die Radwege rund um Tergast, die von Einheimischen und Touristen gleichermaßen genutzt werden, verlören ihren Erholungswert – mit direkten Folgen auch für den ländlichen Tourismus.


Wertverlust von Grundstücken und Immobilien: Studien belegen, dass Windparks in Wohnnähe zu einem spürbaren Rückgang der Immobilienwerte führen – eine finanzielle Belastung für alle Eigentümerinnen und Eigentümer in Tergast.


Unsere Forderungen
Wir fordern die Gemeindeverwaltung Moormerland, den Landkreis Leer und die zuständigen Planungsbehörden auf:
Die geplanten Standorte kritisch zu überprüfen und deutlich größere Abstände zu Wohngebieten, insbesondere zu Tergast, einzuhalten.
Eine unabhängige Umweltverträglichkeitsprüfung unter Einbeziehung von Infraschall-, Schattenwurf- und Ökosystemanalysen durchzuführen.


Die Bürgerinnen und Bürger von Tergast und Moormerland transparent und frühzeitig in alle Planungsentscheidungen einzubinden.


Alternative Standorte fernab von Siedlungen, Naherholungsgebieten und ökologisch sensiblen Moorflächen ernsthaft zu prüfen.


Erneuerbare Energien sind die Zukunft – aber sie müssen im Einklang mit Mensch und Natur entstehen, nicht gegen sie. Helfen Sie uns, Tergast und die ländliche Idylle Moormerlands zu bewahren.


Bitte unterzeichnen Sie diese Petition.

 

 

 

 

Ergänzung zur Petition – Anlass: Laufendes Beteiligungsverfahren Gemeinde Moormerland


Die Gemeinde Moormerland hat den Vorentwurf des 1. Sachlichen Teilflächennutzungsplans „Windkraft" zur öffentlichen Auslegung gebracht (Auslegungszeitraum: 17.06.2026 bis 17.07.2026). Wir begrüßen grundsätzlich die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 Abs. 1 BauGB und nutzen diese Gelegenheit, um auf einen zentralen Kritikpunkt hinzuweisen, der in der bisherigen Planung nicht ausreichend berücksichtigt wurde: die Abstände zwischen Windkraftanlagen und Wohnbebauung.
Die geltenden Mindestabstände schützen die betroffene Bevölkerung nicht hinreichend vor den nachgewiesenen Belastungen durch Lärm, Infraschall und Schattenwurf. Wir fordern die Gemeinde Moormerland auf, im Rahmen der Standortpotenzialstudie und der Flächenausweisung deutlich größere Abstände zu Wohngebieten, Einzelgehöften und Erholungsflächen verbindlich festzuschreiben, als es die derzeit geltenden gesetzlichen Mindestanforderungen vorsehen.
Wir reichen diese Petition mit dem aktuellen Unterzeichnerstand fristgerecht im laufenden Beteiligungsverfahren ein und werden sie parallel weiter laufen lassen – denn die Sammlung von Unterstützerstimmen geht über dieses Verfahren hinaus und bleibt ein dauerhaftes Zeichen des Bürgerwillens.
Gleichzeitig möchten wir alle Unterzeichnerinnen und Unterzeichner ausdrücklich dazu aufrufen, auch persönlich aktiv zu werden: Nutzt die Möglichkeit, während der Auslegungsfrist eine eigene schriftliche Stellungnahme einzureichen – per E-Mail an bauleitplanung@moormerland.de oder postalisch an das Planungsamt der Gemeinde Moormerland, Dezernat IV, Theodor-Heuss-Straße 12, 26802 Moormerland. Jede einzelne Stimme zählt und muss im weiteren Verfahren berücksichtigt werden.
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger haben das Recht auf eine Planung, die ihre Gesundheit und Lebensqualität ernst nimmt – nicht nur auf dem Papier, sondern durch konkrete, großzügig bemessene Schutzabstände.

 

Artikel Ostfriesenzeitung

 

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Sintja WeißPetitionsstarter*in

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Petition am 31. Mai 2026 erstellt