

Forderung nach fairem Ausgleich für Arbeitskräfte ohne Homeoffice
Das Problem
Anliegen
In den letzten Jahren hat sich Homeoffice für viele Beschäftigte als fester Bestandteil des Arbeitsalltags etabliert. Gleichzeitig gibt es eine große Anzahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die aus beruflichen Gründen zwingend an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind und keine Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten. Diese Ungleichbehandlung führt zu spürbaren Nachteilen für Präsenzbeschäftigte, die bislang nicht ausreichend ausgeglichen werden.
Problemstellung
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Homeoffice-Möglichkeit sind täglich mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert, unter anderem:
- Hohe Fahrtzeiten, teilweise von über einer Stunde pro Strecke
- Kosten für Kraftstoff, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrzeugverschleiß und Parkgebühren
- Zeitlicher Mehraufwand durch Pendeln
- Geringere Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
Zusätzlich sind viele dieser Beschäftigten im Schichtbetrieb tätig. Schichtarbeit ist nachweislich körperlich und psychisch belastend und geht häufig einher mit:
- Störungen des Schlafrhythmus und der Regeneration
- Erhöhter körperlicher Erschöpfung
- Langfristigen gesundheitlichen Risiken
- Erschwerter sozialer und familiärer Teilhabe
Diese Belastungen bestehen unabhängig vom Arbeitsweg und verstärken sich durch lange Anfahrtszeiten zusätzlich.
Demgegenüber können Beschäftigte im Homeoffice:
- Fahrtkosten und Reisezeiten vollständig einsparen
- Steuerliche Vorteile durch das Absetzen von Homeoffice-Tagen nutzen
- Ihre Arbeitszeit effizienter gestalten und direkt am Arbeitsplatz beginnen
Diese Unterschiede führen zu einer strukturellen Benachteiligung all jener, die ihre Arbeit zwingend vor Ort leisten müssen, etwa in der Produktion, im Handwerk, im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, in der Logistik oder in öffentlichen Dienstleistungen.
Unsere Forderungen
Wir fordern Politik und Arbeitgeber dazu auf, einen fairen und verbindlichen Ausgleich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schaffen, die nicht im Homeoffice arbeiten können. Konkret schlagen wir vor:
- Zusätzliche Urlaubstage für Beschäftigte, die dauerhaft an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind
- Finanziellen Ausgleich in Form von Zuschlägen oder steuerfreien Pauschalen zur Abfederung von Fahrtkosten und Zeitaufwand
- Steuerliche Entlastungen speziell für Präsenzarbeit, die über die bisherige Pendlerpauschale hinausgehen
- Gleichwertige Anerkennung von Präsenzarbeit als unverzichtbarer Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft
Ziel der Petition
Ziel dieser Petition ist es, auf die bestehende Ungleichbehandlung aufmerksam zu machen und eine gerechtere Balance zwischen Homeoffice-fähigen Tätigkeiten und zwingender Präsenzarbeit zu schaffen. Moderne Arbeitsmodelle dürfen nicht dazu führen, dass ein Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dauerhaft benachteiligt wird.
Schlusswort
Arbeit vor Ort hält unsere Gesellschaft am Laufen. Sie verdient Respekt, Anerkennung und einen fairen Ausgleich. Wir bitten die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, diese Forderungen ernst zu nehmen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.
Für mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt.
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Das Problem
Anliegen
In den letzten Jahren hat sich Homeoffice für viele Beschäftigte als fester Bestandteil des Arbeitsalltags etabliert. Gleichzeitig gibt es eine große Anzahl von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die aus beruflichen Gründen zwingend an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind und keine Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten. Diese Ungleichbehandlung führt zu spürbaren Nachteilen für Präsenzbeschäftigte, die bislang nicht ausreichend ausgeglichen werden.
Problemstellung
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Homeoffice-Möglichkeit sind täglich mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert, unter anderem:
- Hohe Fahrtzeiten, teilweise von über einer Stunde pro Strecke
- Kosten für Kraftstoff, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrzeugverschleiß und Parkgebühren
- Zeitlicher Mehraufwand durch Pendeln
- Geringere Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
Zusätzlich sind viele dieser Beschäftigten im Schichtbetrieb tätig. Schichtarbeit ist nachweislich körperlich und psychisch belastend und geht häufig einher mit:
- Störungen des Schlafrhythmus und der Regeneration
- Erhöhter körperlicher Erschöpfung
- Langfristigen gesundheitlichen Risiken
- Erschwerter sozialer und familiärer Teilhabe
Diese Belastungen bestehen unabhängig vom Arbeitsweg und verstärken sich durch lange Anfahrtszeiten zusätzlich.
Demgegenüber können Beschäftigte im Homeoffice:
- Fahrtkosten und Reisezeiten vollständig einsparen
- Steuerliche Vorteile durch das Absetzen von Homeoffice-Tagen nutzen
- Ihre Arbeitszeit effizienter gestalten und direkt am Arbeitsplatz beginnen
Diese Unterschiede führen zu einer strukturellen Benachteiligung all jener, die ihre Arbeit zwingend vor Ort leisten müssen, etwa in der Produktion, im Handwerk, im Gesundheitswesen, im Einzelhandel, in der Logistik oder in öffentlichen Dienstleistungen.
Unsere Forderungen
Wir fordern Politik und Arbeitgeber dazu auf, einen fairen und verbindlichen Ausgleich für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schaffen, die nicht im Homeoffice arbeiten können. Konkret schlagen wir vor:
- Zusätzliche Urlaubstage für Beschäftigte, die dauerhaft an einen festen Arbeitsplatz gebunden sind
- Finanziellen Ausgleich in Form von Zuschlägen oder steuerfreien Pauschalen zur Abfederung von Fahrtkosten und Zeitaufwand
- Steuerliche Entlastungen speziell für Präsenzarbeit, die über die bisherige Pendlerpauschale hinausgehen
- Gleichwertige Anerkennung von Präsenzarbeit als unverzichtbarer Beitrag für Wirtschaft und Gesellschaft
Ziel der Petition
Ziel dieser Petition ist es, auf die bestehende Ungleichbehandlung aufmerksam zu machen und eine gerechtere Balance zwischen Homeoffice-fähigen Tätigkeiten und zwingender Präsenzarbeit zu schaffen. Moderne Arbeitsmodelle dürfen nicht dazu führen, dass ein Teil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dauerhaft benachteiligt wird.
Schlusswort
Arbeit vor Ort hält unsere Gesellschaft am Laufen. Sie verdient Respekt, Anerkennung und einen fairen Ausgleich. Wir bitten die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Verwaltung, diese Forderungen ernst zu nehmen und entsprechende Maßnahmen umzusetzen.
Für mehr Gerechtigkeit in der Arbeitswelt.
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Petition am 9. Januar 2026 erstellt