Forderung einer fairen Überprüfung der Klausur vom 13​.​08​.​2026

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Das Problem

Wir, die unterzeichnenden Studierenden, möchten mit dieser Petition auf erhebliche Bedenken hinsichtlich der am 13. August 2026 geschriebenen Klausur im Modul Systemtheorie auf den Modulteil Signale und Systeme aufmerksam machen.


Begründung
Studierende müssen die Möglichkeit haben, sich auf Grundlage der offiziell zur Verfügung gestellten Lehr-, Übungs- und Prüfungsmaterialien angemessen auf eine Klausur vorzubereiten. Doch nach Rücksprache mit Kommilitonen wurde deutlich, dass die Klausur vom 13.08.2026 möglicherweise nicht diesen Grundsätzen entsprochen hat. Der zuständige Lehrstuhl Arbeitsgebiet Bordsysteme  stellt den Studierenden Altklausuren, Aufgabensammlungen und weitere Materialien zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung. Diese dienen für viele Studierende als wesentliche Orientierung dafür, welche Aufgabentypen, Schwerpunkte und welches Anspruchsniveau in der Klausur zu erwarten sind. Viele Studierende haben sich über einen langen Zeitraum intensiv anhand dieser Materialien vorbereitet. Teilweise wurden zusätzlich erhebliche finanzielle Mittel für Nachhilfe und Prüfungsvorbereitung aufgewendet.

Die am 13.08.2026 geschriebene Klausur wich nach Auffassung zahlreicher Prüfungsteilnehmender jedoch in wesentlichen Punkten deutlich von den bisherigen Klausuren und den zur Verfügung gestellten Vorbereitungsmaterialien ab.

Insbesondere wurden folgende Punkte wahrgenommen:

  • eine erhebliche Abweichung der Aufgabenstellungen von den bekannten Altklausuren und Übungsmaterialien,
  • ein deutlich verändertes Anspruchsniveau,
  • eine andere Gewichtung beziehungsweise Punkteverteilung der Aufgaben,
  • eine aus unserer Sicht nicht ausreichende Vergleichbarkeit mit den bisher zur Prüfungsvorbereitung bereitgestellten Materialien,
  • sowie eine dadurch erheblich erschwerte Möglichkeit, sich trotz intensiver Vorbereitung angemessen auf die Prüfung einzustellen.

Unser Anliegen ist die Frage, ob Umfang, Struktur und Schwierigkeitsgrad der Klausur noch in einem angemessenen Verhältnis zu den vom Lehrstuhl vermittelten Inhalten und den offiziell bereitgestellten Vorbereitungsmöglichkeiten standen. Wenn selbst Studierende, die sich intensiv anhand der vom Lehrstuhl zur Verfügung gestellten Materialien vorbereitet haben, während der Prüfung mit Aufgabenformaten, Gewichtungen oder Anforderungen konfrontiert werden, die erheblich von dieser Vorbereitung abweichen, stellt sich aus unserer Sicht die Frage nach der Fairness und Vergleichbarkeit der Prüfungsbedingungen.

Unsere Forderung
Wir bitten die Hochschule und den zuständigen Prüfungsausschuss daher ausdrücklich darum, die Klausur vom 13.08.2026 unabhängig und transparent zu überprüfen.

Dabei bitten wir insbesondere um Prüfung, ob Schwierigkeitsgrad und Umfang der Klausur dem vorgesehenen Niveau des Moduls entsprechen, ob sämtliche geprüften Inhalte in angemessener Weise Bestandteil der Lehrveranstaltung beziehungsweise der offiziellen Prüfungsvorbereitung waren, in welchem Umfang Aufgabenstruktur und Punkteverteilung von vorherigen Klausuren abweichen, ob die Klausur innerhalb der vorgesehenen Bearbeitungszeit realistisch vollständig bearbeitet werden konnte, wie die Ergebnisse der aktuellen Klausur im Vergleich zu vorherigen Prüfungsterminen ausfallen, und ob aufgrund möglicher außergewöhnlicher Abweichungen eine Anpassung der Bewertung beziehungsweise andere geeignete Maßnahmen erforderlich sind.

Sollte sich bei dieser Überprüfung zeigen, dass die Klausur hinsichtlich Schwierigkeit, Umfang oder Aufgabenstruktur erheblich von dem für Studierende nachvollziehbar zu erwartenden Prüfungsniveau abgewichen ist, bitten wir die Hochschule um eine angemessene Lösung zugunsten der betroffenen Studierenden.

Dies könnte beispielsweise eine angepasste Bewertung, eine Überprüfung der Bestehensgrenze oder sofern erforderlich eine andere prüfungsrechtlich zulässige Ausgleichsmaßnahme umfassen.

Wir wünschen uns vielmehr faire, transparente und nachvollziehbare Prüfungsbedingungen.

Studierende müssen darauf vertrauen können, dass intensive Vorbereitung anhand der von der Hochschule vermittelten Inhalte grundsätzlich dazu befähigt, eine Prüfung erfolgreich zu bearbeiten.

Aus diesem Grund bitten wir den Prüfungsausschuss, den zuständigen Lehrstuhl Arbeitsgebiet Bordsysteme und die Hochschulleitung, die Klausur vom 13.08.2026 sorgfältig zu überprüfen und die Bedenken der betroffenen Studierenden ernsthaft in die Bewertung der Prüfung einzubeziehen.

Für faire, transparente und nachvollziehbare Prüfungsbedingungen.

Die unterzeichnenden Studierenden

 

 

 

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