Forderung an SSB und Stadt Stuttgart: Sofortmaßnahmen gegen Schienenquietschen

Forderung an SSB und Stadt Stuttgart: Sofortmaßnahmen gegen Schienenquietschen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Rene Westmeier und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Forderung an SSB und Stadt Stuttgart: Sofortmaßnahmen gegen Schienenquietschen

Wir, die Anwohnerinnen, Anwohner und Betroffenen in Stuttgart, fordern die Verantwortlichen der SSB sowie der Stadtverwaltung mit Nachdruck auf, unverzüglich wirksame und dauerhafte Maßnahmen gegen das unerträgliche, hochfrequente Schienenquietschen der Stadtbahnen in unseren Wohngebieten umzusetzen.

Die extreme Lärmbelastung durch das sogenannte Kurvenquietschen – insbesondere in engen Radien und auf Steigungsstrecken – beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Sie stellt eine gesundheitliche Belastung dar und macht erholsamen Schlaf, insbesondere bei geöffnetem Fenster, vielerorts unmöglich.

 
Unsere konkreten Forderungen

1. Technische Sofortmaßnahmen an den Gleisen

Lückenloser Einsatz automatischer Schienenkopf-Konditionierungsanlagen (z. B. Sprühanlagen) in allen engen Kurvenbereichen
Regelmäßige und engmaschige Wartung dieser Systeme zur Sicherstellung einer durchgehenden Wirksamkeit

2. Modernisierung der Infrastruktur

Beschleunigter Einbau lärmmindernder Gleissysteme bei Sanierungen
(z. B. hochelastische Schienenlagerungen, Rasengleise oder vergleichbare Technologien)

3. Flotten-Optimierung

Verstärkter Einsatz moderner Fahrzeuge mit Radschallabsorbern
Priorisierung dieser Fahrzeuge auf besonders kurvenreichen und steilen Streckenabschnitten

4. Schallschutz für Anwohnende

Einrichtung eines unkomplizierten städtischen Förderprogramms für Schallschutzfenster (Schallschutzklasse 4 oder 5)
Fokus auf nachweislich hochbelastete Hotspots

Begründung


Das hochfrequente Schienenquietschen erreicht in der Praxis Spitzenpegel, die deutlich über den zulässigen Richtwerten für Wohngebiete liegen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen der SSB zeigen vielerorts keine ausreichende Wirkung, insbesondere an bekannten Problemstellen.

Der Lärmaktionsplan der Stadt Stuttgart darf kein theoretisches Instrument bleiben.
Wir fordern dessen konsequente Umsetzung – als aktiven Beitrag zum Gesundheitsschutz und zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

avatar of the starter
Peter SalmiakPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Rene Westmeier und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Forderung an SSB und Stadt Stuttgart: Sofortmaßnahmen gegen Schienenquietschen

Wir, die Anwohnerinnen, Anwohner und Betroffenen in Stuttgart, fordern die Verantwortlichen der SSB sowie der Stadtverwaltung mit Nachdruck auf, unverzüglich wirksame und dauerhafte Maßnahmen gegen das unerträgliche, hochfrequente Schienenquietschen der Stadtbahnen in unseren Wohngebieten umzusetzen.

Die extreme Lärmbelastung durch das sogenannte Kurvenquietschen – insbesondere in engen Radien und auf Steigungsstrecken – beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Sie stellt eine gesundheitliche Belastung dar und macht erholsamen Schlaf, insbesondere bei geöffnetem Fenster, vielerorts unmöglich.

 
Unsere konkreten Forderungen

1. Technische Sofortmaßnahmen an den Gleisen

Lückenloser Einsatz automatischer Schienenkopf-Konditionierungsanlagen (z. B. Sprühanlagen) in allen engen Kurvenbereichen
Regelmäßige und engmaschige Wartung dieser Systeme zur Sicherstellung einer durchgehenden Wirksamkeit

2. Modernisierung der Infrastruktur

Beschleunigter Einbau lärmmindernder Gleissysteme bei Sanierungen
(z. B. hochelastische Schienenlagerungen, Rasengleise oder vergleichbare Technologien)

3. Flotten-Optimierung

Verstärkter Einsatz moderner Fahrzeuge mit Radschallabsorbern
Priorisierung dieser Fahrzeuge auf besonders kurvenreichen und steilen Streckenabschnitten

4. Schallschutz für Anwohnende

Einrichtung eines unkomplizierten städtischen Förderprogramms für Schallschutzfenster (Schallschutzklasse 4 oder 5)
Fokus auf nachweislich hochbelastete Hotspots

Begründung


Das hochfrequente Schienenquietschen erreicht in der Praxis Spitzenpegel, die deutlich über den zulässigen Richtwerten für Wohngebiete liegen. Die bisher ergriffenen Maßnahmen der SSB zeigen vielerorts keine ausreichende Wirkung, insbesondere an bekannten Problemstellen.

Der Lärmaktionsplan der Stadt Stuttgart darf kein theoretisches Instrument bleiben.
Wir fordern dessen konsequente Umsetzung – als aktiven Beitrag zum Gesundheitsschutz und zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.

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Peter SalmiakPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Thomas Moser
Thomas Moser
Vorstandssprecher und Technikvorstand SSB
Dr. Frank Nopper
Dr. Frank Nopper
Oberbürgermeister

Neuigkeiten zur Petition