Fordern Sie Aufklärung über Missbrauch in Diakonie-Heimen

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Das Problem

Ich, als ehemaliger Bewohner eines Diakonie-Heims, habe Jahre des Missbrauchs und der Vernachlässigung erlebt. Die Geschichten der Betroffenen, einschließlich meiner eigenen, sind lange Zeit ignoriert und vergessen worden. Unser Leid darf nicht im Verborgenen bleiben. Diese Misshandlungen sind nicht nur persönliche Schicksalsschläge, sie sind ein tragisches Kapitel unserer Gesellschaft, das dringend aufgearbeitet werden muss.

In den 1950er bis 1970er Jahren sind tausende Kinder in den Heimen der Diakonie untergebracht gewesen. Unzählige von ihnen wurden Opfer physischer und psychischer Gewalt. Laut der Diakonie selbst wurden etwa zwischen 40.000 und 60.000 Kinder in diesen Einrichtungen betreut, wobei viele von Missbrauchserfahrungen berichten. Dennoch fehlen umfassende Untersuchungen und Transparenz über das Ausmaß und die Verantwortlichkeiten all dieser grausamen Taten.

Wir fordern eine politische Aufarbeitung dieser Verbrechen. Es ist unerlässlich, dass eine unabhängige Untersuchungskommission eingerichtet wird, um die Hintergründe und das Ausmaß des Missbrauchs ans Licht zu bringen. Auch staatliche Unterstützung ist erforderlich, um den Betroffenen Rehabilitation und Entschädigung zu ermöglichen. Der Bundestag sollte die Einsetzung einer solchen Kommission in Erwägung ziehen und klare rechtliche Rahmenbedingungen dafür schaffen.

Der diakonische Gedanke ist ein wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft, doch damit er glaubwürdig bleibt, müssen diese Altlasten bewältigt werden. Der systematische Missbrauch und die anschließende Vertuschung sprechen direkt gegen die Grundwerte, die die Diakonie repräsentieren soll.

Jetzt ist die Zeit für Gerechtigkeit und Heilung. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass kein Opfer je wieder im Dunkeln bleibt. Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um zu zeigen, dass wir nicht länger schweigen werden und dass wir Täter und Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen möchten. Gemeinsam können wir einen Wandel bewirken.

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Edwin BenterPetitionsstarter*in

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