Gegen Flüchtlingsunterkunft statt Turnhalle und Schule McNair-Barracks!

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Sehr geehrte Frau Senatorin Lompscher,
sehr geehrte Frau Stadträtin Schellenberg, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin Richter-Kotowski, sehr geehrter Herr Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen,

mit dieser Petition wenden wir uns an Sie, um uns gegen das Bauvorhaben für MUF auf dem Grundstück in 14167 Berlin Lichterfelde, Osteweg  53-63 auszusprechen. 

Die Anwohner wurden kaum oder nur sehr  mangelhaft über dieses Vorhaben informiert und der Beschluss wurde gefasst - entsprechend groß ist der Unmut und der Widerstand wächst.

Zuvor möchten wir uns jedoch deutlich von flüchtlingsfeindlichen Gesinnungen distanzieren.

Bei dem Grundstück Osteweg 53-63 in Lichterfelde handelt es sich um ein Gelände, das für den Bau einer Schule (53) und einer Turnhalle (63) für die neue Schule und die bereits angrenzende bilinguale Privatschule vorgesehen war, direkt angrenzend an das Grundstück befindet sich eine Kita und eine Kirche. 


Die bis dato mangelhafte Integrationsarbeit zweier gegensätzlicher Kulturen seitens des Senats / der Stadt, rufen bei den Anwohnern Bedenken hervor, dass das Wohnklima weiter kippen könnte - bereits jetzt gibt es Erfahrungsberichte von Frauen, die besonders im Heinrich-Laehr-Park unerfreuliche Begegnungen mit Migranten machen mussten.  Die Anzahl der vorgesehenen Flüchtlinge überfordert die Menschen  - es bestehen bereits die Unterkünfte in der Goerzallee 307 und Wupperstraße 17 mit ca. 750 Flüchtlingen und weitere 500 je Standort (Osteweg 63 und Dahlemer Weg 247) sollen folgen. D. h., in einem Umkreis von ca. 2 km sollen 1.750 Flüchtlinge untergebracht werden. Wo ist die Grenze der Zumutbarkeit und wie wird diese Situation bei den Anwohnern integriert? Wir würden gern ohne Angst weiterhin unsere verstorbenen Verwandten auf dem Parkfriedhof besuchen und im Kleingartengelände übernachten. Es herrschen Ängste und wo Ängste sind, sollte eine integrativ behutsame und maßvolle Umgestaltung der Lebensräume stattfinden. 

Des weiteren hat der Senat dadurch Zugriff auf Grundstücke, die eigentlich für bezirkliche Interessen, wie dem Bau einer Turnhalle, vorgesehen sind. Nach einer weiteren Umsiedlung der Geflüchteten steht dem Senat das Gelände zur Verfügung - für Investoren eine potenziell lukrative Chance für weitere preistreibende Neubauten. 

Wir appellieren an die Kompetenz von Senat und allen Entscheidungsträgern, dieses Bauvorhaben nicht umzusetzen und der Möglichkeit von Alternativen den Vorrang zu geben. 
Ich danke für Ihr Interesse und hoffe auf ein positives Umdenken.
Beate L.

 

 



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