"Rettet das Arbachtal!" Bewahren und Erhalten statt weiterer Zersiedlung

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An die Gemeinderäte, Bürgermeister und Stadtverwaltungen der Anliegergemeinden des Arbachtals: Reutlingen, Pfullingen und Eningen

Flächenschutzpläne zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen - gemeinsam erarbeitet von Entscheidungsträgern und Bürgern - sollten allerorten absoluten Vorrang vor weiterer Zersiedlung haben.

Böden, Wasser und Luft gehören zu den kostbarsten Gütern der Menschheit

Ohne sie ist menschliches Leben nicht möglich. Durch die Umnutzung von Grünland-, Acker- und Streuobstflächen im Arbachtal würden Lebens- und Erholungsräume für Menschen, Tiere und Pflanzen zerstört. Die Versiegelung von Böden beeinträchtigt die Speicher- und Filterfunktion für Wasser, Schadstoffe, und Treibhausgase wie CO2. Darüber hinaus wird ortsabhängig - wie etwa bei den Hanglagen des Arbachtals - durch eine weitere Zersiedlung das Einströmen von Frischluft in Städte und Dörfer gemindert.

Der Verbrauch natürlicher Ressourcen durch grenzenloses wirtschaftliches Wachstum, die Klimaerwärmung durch Abgase, die Versiegelung von Böden durch Straßen, Wohn- und Gewerbegebäude, die Belastung von Böden, Wasser und Luft durch Schadstoffe, wirken sich zunehmend lebensbedrohlich aus.

Es ist notwendig, sinnvoll und rechtens möglich, alle freien Flächen zu schützen und zu bewahren - sei es im Arbachtal oder in den Regenwäldern des Amazonasgebiets. Und versiegelte Flächen sollten, wo immer dies möglich ist, renaturiert werden.

Flächenschutz statt Wohn- und Gewerbegebäude im Arbachtal

Mit der Lebensgrundlage Boden sind wir in den vergangenen Jahrzehnten allerorten zu verschwenderisch umgegangen. Es ist Zeit, innezuhalten. Um das Arbachtal in seiner Schönheit und Vielfalt zu erhalten und zu bewahren, sollten die Gewanne "Galgenrain" und "Arbachquartier-Süd" auf Pfullinger Gemarkung und die Gewanne "Kugeläcker" und "Bruckberg" auf Eninger Gemarkung wie bisher genutzt werden.