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FIFA - Setzen sie ein Zeichen für die Pressefreiheit

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Am 14.06.2018 beginnt die FIFA Fußball Weltmeisterschaft in Russland. Ein sportliches Ereignis, das weltweit Beachtung findet und von Millionen von Menschen begeistert verfolgt wird. Dem Weltfußballverband FIFA kommt dabei nicht nur die Rolle als Organisator, sondern eine ganz besondere, viel weitreichendere Verantwortung zu. Sportliche Großereignisse, vergleichbar mit den Olympischen Spielen haben immer auch eine gesellschaftliche und politische Dimension. Zum einen, weil der Fußball in vielen Ländern ein sozial-integratives Element verkörpert, zum anderen aber auch weil sich die Organisatoren FIFA und IOC in Ihrem Selbstbild immer auch als Botschafter des Friedens und der Völkerverständigung verstehen.

Um dieses glaubhaft zu vermitteln müssen ethische, moralische und demokratische Werte definiert und eingehalten werden. Die Priorität dieser Werte muss dabei immer vor wirtschaftlichen und ökonomischen Entscheidungen liegen. Der Sport und damit auch die großen Sportorganisationen müssen sich zu diesen Werten bekennen und sie unnachgiebig verfolgen.

Eines der großen Errungenschaften der freien, demokratischen Welt ist dabei die Pressefreiheit. Ohne diese journalistische Freiheit ist eine unabhängige und freie Berichterstattung nicht möglich, eine der zentralen Säulen der Demokratie.

Im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft wurde dem ARD Journalisten Hajo Seppelt das Visum für die Einreise nach Russland verweigert. Hajo Seppelt war maßgeblich an der Aufdeckung des institutionellen Dopings in Russland beteiligt, welches inzwischen durch verschiedene Untersuchungen, beispielsweise durch die Recherche des von der WADA beauftragten Richard McLaren, bestätigt wurde. Ganz offensichtlich will Russland hier einen besonders unbequemen Journalisten von den Spielen ausschließen. Es kann nicht sein, dass kritischen Journalisten die Einreise und die Berichterstattung zur Fußball-WM verweigert wird. Weder Hajo Seppelt, noch irgendeinem anderen Journalisten.

Verschiedene deutsche Politiker, darunter auch Angela Merkel, fordern inzwischen Russland auf, das Visum umgehend auszustellen (http://www.spiegel.de/sport/fussball/hajo-seppelt-angela-merkel-fordert-visum-von-russland-a-1207622.html

Die FIFA selbst hat sich dazu auch nach Tagen noch nicht geäußert, dabei wäre es dringend geboten, sich uneingeschränkt hinter die Verteidigung der Pressefreiheit zu stellen. Die FIFA muss nun handeln und im Zweifel drastische Maßnahmen ergreifen. Der kommerzielle Gedanke darf nicht über das Grundrecht der Pressefreiheit gestellt werden!

Wir fordern die FIFA, Vertreten durch ihren Präsidenten Gianni Infantino, deshalb auf:

Sehr geehrte FIFA, Sehr geehrter Herr Gianni Infantino

Setzen sie ein Zeichen für die Pressefreiheit!

Fordern Sie vom Gastgeberland die uneingeschränkte Achtung der Pressefreiheit und ziehen sie falls nötig, die entsprechenden Konsequenzen. Eine WM in einem Land, dass die Pressefreiheit nicht achtet, darf es nicht geben!

 



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