Kein Donaulied mehr auf der Regensburger Dult!

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Das Donaulied ist ein deutsches Volkslied, das unter anderem in Festzelten auf der Regensburger Dult gespielt wird. Wir fordern die Regensburger Festzeltwirte auf, die Bands in ihren Zelten anzuweisen, das Lied nicht mehr zu spielen.

Es beschreibt - explizit, wie ein Mann eine schlafende Frau vergewaltigt. Der Text ist nicht nur sexistisch, sondern verherrlicht auch eine Sexualstraftat.

Das Donaulied enthält in der heute gesungenen Fassung in Bierzelten, in denen es seit den 1990er Jahren gesungen wird, unter anderem folgende Zeilen:

„Einst ging ich am Strande der Donau entlang
Ohohoh, olalala
Ein schlafendes Mädel am Ufer ich fand
Ohohoh, olalala
Ein schlafendes Mädel am Ufer ich fand. Ein schlafendes Mädel am Ufer ich fand.

Sie hatte die Beine weit von sich gestreckt Ohohoh olalala
Ihr schneeweiser Busen war halb nur bedeckt Ohohoh olalala

Ich machte mich über die Schlafende her Ohohoh olalala
Man hörte das Rauschen der Donau nicht mehr Ohohoh olalala“

Wir, als Regensburgerinnen und Regensburger, stehen doch für eine tolerante Gesellschaft, die frei von jeglicher Gewalt ist. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im SPD-Unterbezirk Regensburg, die stark für die Rechte der Frau kämpft, will dem mit dieser Petition Ausdruck verleihen.

Deshalb fordern wir, dass das Lied mit dem genannten Text unter keinen Umständen mehr in den Festzelten der Mai- und Herbstdult in Regensburg gespielt wird. Es gibt im Übrigen auch keine kulturellen Gründe, die dafür sprechen könnten, ein solches Lied zu spielen, zumal das Originalvolkslied aus dem 19. Jahrhundert noch ohne Vergewaltigung auskam.

Liebe Regensburger Festzeltwirte, sorgen Sie dafür, dass das Donaulied schon zur nächsten Dult nicht mehr gespielt wird!

Wir können und wollen auf derartige gewaltverherrlichende und sexistische Liedtexte gerne verzichten!