Retten Sie ein Naturprojekt für Kinder in Rheinland-Pfalz!

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“...Andernach in 2030 ist naturnahe Freizeitgestaltung...ist Begegnung von Menschen aller Art...“ - Auszug aus dem Leitbild Andernach 2030

“Im Landkreis ist die Natur- und Umweltbildung seit Jahren ein wichtiger Bestandteil in der kindlichen Förderung.“ - Auszug des Internetauftritts Landkreis Mayen-Koblenz

“Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und die Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“ - Auszug von der Homepage des Familienministeriums RLP


Aber während am Flughafen Hahn tonnenweise Kerosinregen über Biosphärenreservaten geduldet und die Landschaft in Rheinland-Pfalz in weiten Teilen von Windkraftanlagen dominiert wird, wurde in Andernach kürzlich der Abriss von Sanitäranlagen, eines Mehrzweckraumes und eines Tipis angeordnet, weil die Behörden Natur- und Landschaftsschutz in Gefahr sehen und eine benötigte Baugenehmigung als nicht genehmigungsfähig bewertet werden, obwohl öffentliche Belange durch vorgeschlagene Lösungsmöglichkeiten nicht entgegenstehen. Dabei werden die Gebäude in erster Linie von einem eingetragenen Verein genutzt, der eine in der Region einzigartige, naturnahe Pädagogik verbunden mit dem Heranführen an die französische Sprache und Kultur bietet und dafür keinerlei Steuergelder in Anspruch nimmt. Auch örtliche Kindergärten sind dort regelmäßig zu Besuch und nutzen die Einrichtungen für Projekte wie die "Naturwoche" oder die "Naturforscher".

Wie passt das eigentlich zur “Aktion Grün“ des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz?

Der Stein wurde durch Anwohner ins Rollen gebracht, die in der Nachbarschaft leben und sich vom Lärm einer Jubiläumsveranstaltung des Vereins gestört fühlten. Bei anderen Veranstaltungen des Vereins ist eine Lärmbelästigung ausgeschlossen. Als im Pöntertal ein Naturschutzgebiet ausgewiesen werden sollte, waren diese Anwohner profilierte Gegner. Wenn es aber darum geht eigene Interessen durchzusetzen, wird mit Natur- und Landschaftsschutz argumentiert. Trotz einiger Vorschläge seitens der Vereinsführung für eine Lösung dieser Probleme verfolgen die Behörden das Anliegen dieser Anwohner weiter. Ein schriftlich vorgeschlagener Kompromiss wurde nicht einmal beantwortet.
Der Fall ist ein tolles Beispiel dafür, wie das tatsächliche Handeln der Verwaltung oft im diametralen Gegensatz zu den Sonntagsreden von Beamten und Politikern aller Couleur steht. Während einerseits Regierung und Verwaltung vorgeben, ehrenamtliches Engagement zu unterstützen und Umweltbildung von klein auf zu fördern, bekommen ehrenamtlich in der Umweltbildung engagierte Menschen die volle Breite der Bürokratie zu spüren. Dass die nun alles hinschmeißen wollen, dürfte niemanden ernsthaft wundern. Ein gutes Beispiel für diese Sonntagsreden ist übrigens die Pressemitteilung der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, abgedruckt in Blick aktuell – Andernach / Pellenz Nr. 14/2018, S. 60, eben jener Behörde, die maßgeblich für das Nutzungsverbot und die Abrissverfügung verantwortlich ist.

Wir halten das ausgesprochene Nutzungsverbot und die erlassene Abrissverfügung für vollkommen unverhältnismäßig und bitten Sie daher sich dafür einzusetzen, dass der eingetragene Verein und die örtlichen Kindergärten ihre naturnahe Pädagogik in Verbindung mit dem Heranführen an die französische Sprache und Kultur auf dem Dammhof in Andernach fortsetzen können.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Wulfert

#Dammhof



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