Familie Mohammad muss bleiben!

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Das Problem

Familie Mohammad muss bleiben!

Vier Kinder dürfen nicht in Bulgarien verelenden!

Solidarität mit Trier-Kernscheid und Trier-Irsch, aus deren Mitte die Familie erneut gerissen werden soll!

Dara Mohammad und seine Frau Dalav haben erlebt, was es bedeutet, mit vier kleinen Kindern nach Bulgarien abgeschoben zu werden. Die syrisch-kurdische Familie hatte seit April 2024 in Trier-Kernscheid gelebt und war dort bestens integriert: Die Kinder Lilav, Pila, Mohammad und Hilin (damals 10, 9, 6 und 5 Jahre alt) besuchten Kindergarten und Grundschule, wo sie rasch Freundschaften schlossen und eifrig lernten. Die Eltern wurden von einem Netzwerk aus Ehrenamtlichen beim Deutschlernen und der Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt unterstützt. Zudem engagierte sich die Familie ehrenamtlich in der dörflichen Gemeinschaft, deren fester Bestandteil sie schnell wurde.

Dann kam der 24. Oktober 2024: Familie Mohammad wurde von einem Termin bei der Ausländerbehörde nach Bulgarien abgeschoben. Nur das Nötigste konnte sie mitnehmen. Was folgte, war Obdachlosigkeit: Die Mohammads mussten in öffentlichen Parks und Unterführungen in Sofia campieren. Sie wurden belästigt und bestohlen. Sie lebten von Nahrungsabfällen und hatten keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung. Das Einzige, was das Elend derFamilie etwas linderte, war der Erlös einer Spendenaktion der Gemeinschaft der Grundschule Trier-Irsch mit Sach- und Geldspenden. Auch für die Kinder, Eltern und Mitarbeitendender Irscher Grundschule sowie der Kernscheider Dorfgemeinschaft war die Abschiebung traumatisch. Die Lehrerin berichtete von weinenden Kindern. „Plötzlich war meine Freundin nicht mehr da.“

Im Januar 2025 schaffte es Familie Mohammad zurück nach Deutschland. Doch ihr droht erneut die Abschiebung in die unmenschlichen Verhältnisse in Bulgarien, da ihr Asylantrag wieder abgelehnt wurde. Rechtlich mögen sie in Bulgarien als Flüchtlinge anerkannt sein, doch in der Praxis haben sie am eigenen Leib erfahren, dass dieser Schutz wertlos ist.

Daher fordern wir die zuständige Behörde auf:

Geben Sie Familie Mohammad ein Bleiberecht!

Geben Sie den Kindern eine Zukunft, in der sie frei von Angst lernen und lachen können!

Geben Sie dem Vater Dara die Möglichkeit, seinen Beruf als Maler auszuüben und so für seine Familie sorgen zu können!

Geben Sie der Familie Mohammad die Möglichkeit, wieder die Bereicherung für ihr Umfeld zu sein, als die sie sich bewiesen hat!

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