Faire Fußgängerampeln in München und ganz Deutschland JETZT! #FaireAmpeln

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Liebe Unterstützer/innen,

das haben Sie sicherlich auch schon bemerkt:

In den meisten deutschen Städten - wie zB in München - ist es nahezu unmöglich, eine Fußgängerampel zu überqueren, ohne dass diese inmitten der Querung auf rot springt. Fußgänger müssen sich dadurch nicht nur unheimlich sputen und es entstehen unnötig Hektik und Streß - viele ältere Personen oder Kranke, Kinder und Familien werden einem bedeutenden Risiko ausgesetzt, da Autos bereits wieder anfahren oder Rechtsabbieger ungeduldig auf den Übergang einfahren - da die Ampel für Fußgänger ja rot zeigt!

Für unsere Städte, in denen sich Menschen - gerade zu Fuß und mit dem Rad - gefahrlos und frei bewegen können sollten, ist dies eine unglaubliche Limitierung und Diskrimierung. 

Dabei geht es auch anders: Viele Städte in Europa und sogar in den USA bieten ihren Fußgängern Ampeln mit einer gelb/orange Phase oder gar einem Countdown und es ist jedem Fußgänger - ob jung oder alt, fit oder gebrechlich - möglich, die Straße ohne Streß, Risiko und Ängste zu queren.

Bitte unterstützen Sie diese Petition und lassen Sie uns in unseren Städten den Grundstein legen, für eine Mobilität, bei der die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Mittelpunkt stehen.

Vielen Dank!
Grischa Baelden

Die SZ berichtete dazu am 26. Februar 2016: Darum ist die Ampel nie lange genug grün.

"Egal, wann sie eine Fußgängerampel überqueren, sie springt immer währenddessen auf Rot. Selbst wenn sie zu Beginn der Grünphase starten. Seltsamerweise geht das auch Passanten so, die schneller unterwegs sind als die Eltern mit dem Kinderwagen. Das hat einen einfachen Grund: Es ist gar nicht vorgesehen, dass Fußgänger bei Grün von einer Seite auf die andere kommen.

Die Verkehrstechnik unterteilt die Ampelschaltung in zwei Phasen: "Grünzeit" und "Schutzzeit". In der ersten Phase können Fußgänger die Straße betreten. Die "Grünzeit" ist so berechnet, dass mindestens die Hälfte der Fahrbahn überquert werden kann, auch wenn sie erst spät in der Phase betreten wird. Dann beginnt die Schutzzeit. In der sind sowohl Fußgänger- als auch Auto-Ampel rot. Sie ist in der Regel länger als die eigentliche Grünphase und soll es Fußgängern erlauben, noch die Straße zu überqueren.

Das Problem ist nur: Die meisten Verkehrsteilnehmer wissen davon nichts. Und wer langsamer als das statistische Mittelmaß ist, etwa Senioren oder Eltern mit Kinderwagen, gelangt nicht schnell genug auf die andere Seite. Sie sehen sich schnell hupenden Autofahrern ausgesetzt. Immer wieder passieren so Unfälle. Wie viele, ist unklar. Die Statistiken weisen solche Vorfälle nicht gesondert aus."

[...]

"Dabei wäre die Lösung so einfach. Länder wie die USA oder Dänemark verwenden seit Jahren sogenannte Countdown-Ampeln, die runterzählen, wie lange die Ampel noch grün ist. Und auch in einer deutschen Stadt gibt es eine Alternative. In Düsseldorf leuchten Ampeln für Fußgänger nicht nur Rot und Grün sondern auch Gelb. So wissen Fußgänger, wann sie die Straße bequem überqueren können - und wann es knapp wird."

Copyright Vermerk Bild: Bild bei Wikimedia unter Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0



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