Für einen respektvollen Umgang mit Schülern eintreten

337

Steigern wir das auf 500 Unterschriften!
Petitionen mit mehr als 1000 Unterstützer*innen verbessern ihre Erfolgswahrscheinlichkeit um den Faktor 5!

Das Problem

Wir fordern die zuständige Schulaufsichtsbehörde auf,

die Vorgänge an meiner Schule unabhängig zu prüfen,
den Umgang der Schulleitung mit Kritik von Schülerinnen und Schülern aufzuarbeiten,
sicherzustellen, dass schulische Veranstaltungen niemals zur öffentlichen Bloßstellung einzelner Schüler genutzt werden,
transparente und nachvollziehbare Regeln für Ordnungsmaßnahmen zu schaffen.
Warum diese Petition?

Schulen sollen Orte sein, an denen junge Menschen lernen, Fehler machen und Kritik äußern dürfen, ohne Angst vor öffentlicher Demütigung oder unverhältnismäßigen Sanktionen haben zu müssen.

In meinem Fall führte eine schulische Auseinandersetzung zunächst zu einem mehrtägigen Schulausschluss unmittelbar vor den Abiturprüfungen. Nachdem ich diese Maßnahmen öffentlich kritisiert hatte, hielt der Schulleiter auf dem Abiball eine Rede, die nach meiner Wahrnehmung und der Wahrnehmung zahlreicher Eltern und Schülerinnen und Schüler eindeutig auf mich Bezug nahm.

Viele Anwesende sprachen mich nach der Veranstaltung an und bestätigten, dass sie sofort wussten, wer gemeint war.

Unabhängig davon, wie einzelne rechtliche Fragen zu bewerten sind, stellt sich eine grundsätzliche Frage:

Sollte ein Schulleiter die Abschlussfeier nutzen, um öffentlich auf einen ehemaligen Schüler anzuspielen, mit dem zuvor ein Konflikt bestand?

Ich finde: Nein.

Worum es wirklich geht

Diese Petition richtet sich nicht gegen Kritik.

Sie richtet sich gegen den Umgang mit Kritik.

Schüler dürfen Entscheidungen hinterfragen.

Schüler dürfen Missstände ansprechen.

Schüler dürfen ihre Meinung äußern – solange sie sich an Recht und Gesetz halten.

Ebenso müssen aber auch Schulen verantwortungsvoll mit ihrer Macht umgehen.

Wer Autorität besitzt, trägt eine besondere Verantwortung.

Unsere Forderungen

Unabhängige Überprüfung des gesamten Vorgangs.
Entwicklung verbindlicher Leitlinien gegen öffentliche Bloßstellungen von Schülerinnen und Schülern.
Transparente und verhältnismäßige Disziplinarmaßnahmen.
Besserer Schutz der Meinungsfreiheit von Schülerinnen und Schülern.
Mehr Kontrolle über den Umgang von Schulleitungen mit ihrer besonderen Machtposition.
Warum jede Unterschrift zählt

Heute betrifft es mich.

Morgen kann es jeden anderen Schüler treffen.

Niemand sollte Angst haben müssen, wegen Kritik öffentlich an den Pranger gestellt zu werden.

Unterschreibe jetzt, wenn auch du findest, dass Respekt in beide Richtungen gelten muss.

avatar of the starter
Robin HagenPetitionsstarter*inIch bin 20, komme aus Freiburg und in meiner Schullaufbahn auf dem WEG-Freiburg wurde ich von meinem Schulleiter mehrfach auf dem Abiball beleidigt.

Kommentare von Unterstützer*innen

Neuigkeiten zur Petition