Für einen originalgetreuen Wiederaufbau der Altstadthäuser am Kölner Fischmarkt


Für einen originalgetreuen Wiederaufbau der Altstadthäuser am Kölner Fischmarkt
Das Problem
Die Fachwerkhäuser Fischmarkt 1-3 (Martinswinkel) gehören zu einer der bekanntesten Stadtansichten Kölns. Sie zählen nach den schweren Kriegsschäden in der Altstadt zu den letzten verbliebenen Zeitzeugen einer Geschichtsepoche, die für Kölns Identität und Bild prägend war, dem Mittelalter.
Köln, das ist nicht nur der FC, das ist nicht nur der Dom, das ist auch die Kölner Altstadt, die an vielen Stellen bereits gesichtslos geworden ist. Nun sollen auch noch die historisch wertvollen Häuser am Fischmark geopfert werden:
Die Fachwerkhäuser am Fischmark 1-3 sollten umfänglich saniert werden. Dabei wurden schwerwiegende Schäden an der Holzkonstruktion entdeckt. Anstatt die Hölzer, wie bei Fachwerkhäusern üblich, Stück für Stück gegen unbeschädigte Balken zu tauschen, wurde die gesamte Holzkonstruktion zurückgebaut. Der Stadtkonservator Dr. Thomas Werner hatte dies genehmigt.
Nun soll sich allerdings herausgestellt haben, dass sämtliche historischen Balken aus dem 16. Jahrhundert zu marode sind, um sie wiederverwenden zu können.
Dies nimmt der Stadtkonservator zum Vorwand, um für den Wiederaufbau nur noch grobe Vorgaben wie die Giebelform und das Material einer Putzfassade zu machen.
Der Stadtkonservator Dr. Thomas Werner:
Es sei ihm ein großes Anliegen, „dass es ein sauber durchdetaillierter, moderner Aufsatz wird, der sich auch so zu erkennen gibt".
Dagegen kämpfen wir!
Das ist gegen die Prinzipien der Denkmalpflege! Es ist nicht die Aufgabe eines Konservators, zu modernisieren, sondern zu konservieren, also Altes zu bewahren.
Die Alternative ist, wie beim Dachstuhl von Notre Dame in Paris der bei einem Brand zerstört wurde, die alten Hölzer durch Neue zu ersetzen, ansonsten aber das Haus nach altem Vorbild wieder zu errichten.
Das ist bei alten Fachwerkhäusern gängige Praxis und absolut nichts Ungewöhnliches.
Doch der Investor möchte statt der zwei Häuser einen modernen Zweckbau an gleicher Stelle errichten.
Das bedeutet, dass dieses letzte mittelalterliche Ensemble unwiederbringlich verlorengehen wird!
Aus unserer Sicht ist das kulturelle Barbarei, die an finsterste Abrisszeiten der 50er und 60er Jahre erinnert. Sie ist einer vom Tourismus lebenden Stadt, die um ihr kulturelles Erbe bemüht sein sollte, unwürdig.
Eine Stadt, die voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro in ein nicht mal 70 Jahre altes Opernhaus investieren kann, aber scheinbar nicht gewillt ist, ihre ohnehin schon fast verschwundenen mittelalterlichen Wurzeln zu bewahren.
Da sich in Köln leider nur wenige Entscheidungsträger um ein authentisches Stadtbild bemühen, sind die Bürger, wir alle, gefordert!
Wir bitten euch, diese Petition zum Erhalt der mittelalterlichen Fachwerkhäuser am Fischmarkt 1-3 zu unterschreiben.
Sie ist an den Investor, den Stadtkonservator, den Baudezernenten, die Kölner Oberbürgermeisterin und den Stadtrat gerichtet.
Wir fordern vom Investor, der Centralis Immobilien GmbH aus Hamburg, das Haus äußerlich nach historischem Vorbild wiederzuerrichten. Im Inneren soll nach Möglichkeit auch das Baumaterial und der Aufbau des Hauses dem historischen Original so weit wie möglich entsprechen.
Wir fordern die Entscheidungsträger auf, dem Investor jede mögliche Hilfe und Förderung zukommen zu lassen, damit er diese Aufgabe erfüllen kann.
Zum Wohle Kölns, seines Stadtbildes, des Tourismus und der Identität dieser Stadt!
5.621
Das Problem
Die Fachwerkhäuser Fischmarkt 1-3 (Martinswinkel) gehören zu einer der bekanntesten Stadtansichten Kölns. Sie zählen nach den schweren Kriegsschäden in der Altstadt zu den letzten verbliebenen Zeitzeugen einer Geschichtsepoche, die für Kölns Identität und Bild prägend war, dem Mittelalter.
Köln, das ist nicht nur der FC, das ist nicht nur der Dom, das ist auch die Kölner Altstadt, die an vielen Stellen bereits gesichtslos geworden ist. Nun sollen auch noch die historisch wertvollen Häuser am Fischmark geopfert werden:
Die Fachwerkhäuser am Fischmark 1-3 sollten umfänglich saniert werden. Dabei wurden schwerwiegende Schäden an der Holzkonstruktion entdeckt. Anstatt die Hölzer, wie bei Fachwerkhäusern üblich, Stück für Stück gegen unbeschädigte Balken zu tauschen, wurde die gesamte Holzkonstruktion zurückgebaut. Der Stadtkonservator Dr. Thomas Werner hatte dies genehmigt.
Nun soll sich allerdings herausgestellt haben, dass sämtliche historischen Balken aus dem 16. Jahrhundert zu marode sind, um sie wiederverwenden zu können.
Dies nimmt der Stadtkonservator zum Vorwand, um für den Wiederaufbau nur noch grobe Vorgaben wie die Giebelform und das Material einer Putzfassade zu machen.
Der Stadtkonservator Dr. Thomas Werner:
Es sei ihm ein großes Anliegen, „dass es ein sauber durchdetaillierter, moderner Aufsatz wird, der sich auch so zu erkennen gibt".
Dagegen kämpfen wir!
Das ist gegen die Prinzipien der Denkmalpflege! Es ist nicht die Aufgabe eines Konservators, zu modernisieren, sondern zu konservieren, also Altes zu bewahren.
Die Alternative ist, wie beim Dachstuhl von Notre Dame in Paris der bei einem Brand zerstört wurde, die alten Hölzer durch Neue zu ersetzen, ansonsten aber das Haus nach altem Vorbild wieder zu errichten.
Das ist bei alten Fachwerkhäusern gängige Praxis und absolut nichts Ungewöhnliches.
Doch der Investor möchte statt der zwei Häuser einen modernen Zweckbau an gleicher Stelle errichten.
Das bedeutet, dass dieses letzte mittelalterliche Ensemble unwiederbringlich verlorengehen wird!
Aus unserer Sicht ist das kulturelle Barbarei, die an finsterste Abrisszeiten der 50er und 60er Jahre erinnert. Sie ist einer vom Tourismus lebenden Stadt, die um ihr kulturelles Erbe bemüht sein sollte, unwürdig.
Eine Stadt, die voraussichtlich mehr als eine Milliarde Euro in ein nicht mal 70 Jahre altes Opernhaus investieren kann, aber scheinbar nicht gewillt ist, ihre ohnehin schon fast verschwundenen mittelalterlichen Wurzeln zu bewahren.
Da sich in Köln leider nur wenige Entscheidungsträger um ein authentisches Stadtbild bemühen, sind die Bürger, wir alle, gefordert!
Wir bitten euch, diese Petition zum Erhalt der mittelalterlichen Fachwerkhäuser am Fischmarkt 1-3 zu unterschreiben.
Sie ist an den Investor, den Stadtkonservator, den Baudezernenten, die Kölner Oberbürgermeisterin und den Stadtrat gerichtet.
Wir fordern vom Investor, der Centralis Immobilien GmbH aus Hamburg, das Haus äußerlich nach historischem Vorbild wiederzuerrichten. Im Inneren soll nach Möglichkeit auch das Baumaterial und der Aufbau des Hauses dem historischen Original so weit wie möglich entsprechen.
Wir fordern die Entscheidungsträger auf, dem Investor jede mögliche Hilfe und Förderung zukommen zu lassen, damit er diese Aufgabe erfüllen kann.
Zum Wohle Kölns, seines Stadtbildes, des Tourismus und der Identität dieser Stadt!
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Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 9. Mai 2024 erstellt