Für einen Mindestlohn im Volontariat!

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 150.000.


Für viele Studierende, die im Journalismus tätig werden wollen, ist ein Volontariat nach dem Studium obligatorisch und der nächste Schritt. Dieses dauert in der Regel 12-24 Monate und ist vom Mindestlohn ausgenommen. Die Konsequenz: Junge Menschen arbeiten nach einem abgeschlossenen Studium 40h die Woche und verdienen im Schnitt 1000-1600 Euro Brutto. Das ist netto in etwa so hoch wie der Hartz 4 Satz.

Den Volontär oder die Volontärin gibt es im Mindestlohngesetz nicht – sie sind schlichtweg nicht näher definiert. Das Verlagswesen z.B. sieht das Volontariat in der Regel als eine Art von Ausbildung an und somit wenden einige folgende Ausnahme des MiLoG an:

(3) Von diesem Gesetz nicht geregelt wird die Vergütung von zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten sowie ehrenamtlich Tätigen. (Auszug aus §22(1)  MiLoG)

Paradoxerweise gilt für Auszubildende das Berufsbildungsgesetz (BBiG), welches aber meist für Volontäre gar nicht zur Anwendung kommt.

Ich fordere daher klare Regelungen und einen flächendeckenden Mindestlohn, auch für Volontärinnen und Volontäre!

Ich selbst habe nach meinem Master in Berlin ein Volontariat leisten müssen. Dies war bei teilweise weit über 50 Wochenstunden kaum vergütet. So erging es auch vielen Freund*innen, die ähnliche Fachrichtungen eingeschlagen haben, aber auch andere Bereiche sind betroffen. Auch das Referendariat für angehende Lehrer*innen wird bei einer so hohen Arbeitsbelastung nicht fair bezahlt.

Wir brauchen deinen Support! Bitte unterzeichne jetzt meine Petition.

 



Heute: Manuela verlässt sich auf Sie

Manuela Aires benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Für einen Mindestlohn im Volontariat! @AnjaKarliczek @hubertus_heil”. Jetzt machen Sie Manuela und 87.665 Unterstützer/innen mit.