Für ein weltweites Verbot der Körperstrafe in der Kindererziehung

Das Problem

Eine gewaltfreie Kindererziehung ist ein grundlegendes Kinderrecht. Dennoch ist es erschreckend zu hören, dass nur rund ein Drittel der Länder weltweit gesetzliche Schutzmaßnahmen für Kinder vor Körperstrafen eingeführt haben (siehe www.whitehand.org ). In der EU fehlen diesbezüglich noch Belgien, Italien und die Slowakei. Diese Diskrepanz in der rechtlichen Absicherung und der praktischen Umsetzung dieses essentiellen Rechtes erfordert dringendes Handeln.

Studien haben immer wieder gezeigt, dass körperliche Bestrafung in der Erziehung langfristige negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit von Kindern haben kann. Laut einer Studie der UNICEF hat Körperstrafe keinen positiven Einfluss auf das Verhalten von Kindern und führt stattdessen oft zu mehr Aggression und niedrigerer sozialer Kompetenz. Kinder, die frei von Gewalt aufwachsen, entwickeln gesündere Beziehungen und haben eine höhere Chance, sich zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Erwachsenen zu entwickeln. Laut dem Friedensforscher Franz Jedlicka hat eine weit verbreitete Gewalt in der Kindererziehung auch einen negativen Einfluss auf die Friedlichkeit der betreffenden Länder.

Doch trotz dieser klaren Beweise, sind in rund zwei Dritteln der Länder der Welt viele Kinder weltweit weiterhin solchen Strafen ausgesetzt. Dieser Zustand ist inakzeptabel und muss sofort geändert werden. Ein weltweites Verbot von Körperstrafen in der Kindererziehung wäre ein bedeutender Schritt, um jedem Kind die Chance auf eine gewaltfreie Kindheit zu ermöglichen.

Wir fordern Regierungen und internationale Organisationen auf, zusammenzuarbeiten und gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, um ein solches weltweites Verbot zu etablieren, das auch im SDG 16.2. (Sustainable Development Goals) gefordert wird. Nur durch klare Gesetze können wir garantieren, dass die Rechte der Kinder in allen Ländern respektiert werden und dass jedes Kind in einem Umfeld aufwächst, das sie respektiert und schützt.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um die Kindheit sicherer und gesünder für zukünftige Generationen weltweit zu gestalten. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

avatar of the starter
Franz JedlickaPetitionsstarter*inPeace researcher and author focusing on the psycho-social root causes of wars as shown in the "Culture of Violence Index" (based on the Culture of Violence Scale). Developed the "Legislation-Peace Nexus" approach and the "Peace Mainstreaming" strategy.

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Das Problem

Eine gewaltfreie Kindererziehung ist ein grundlegendes Kinderrecht. Dennoch ist es erschreckend zu hören, dass nur rund ein Drittel der Länder weltweit gesetzliche Schutzmaßnahmen für Kinder vor Körperstrafen eingeführt haben (siehe www.whitehand.org ). In der EU fehlen diesbezüglich noch Belgien, Italien und die Slowakei. Diese Diskrepanz in der rechtlichen Absicherung und der praktischen Umsetzung dieses essentiellen Rechtes erfordert dringendes Handeln.

Studien haben immer wieder gezeigt, dass körperliche Bestrafung in der Erziehung langfristige negative Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit von Kindern haben kann. Laut einer Studie der UNICEF hat Körperstrafe keinen positiven Einfluss auf das Verhalten von Kindern und führt stattdessen oft zu mehr Aggression und niedrigerer sozialer Kompetenz. Kinder, die frei von Gewalt aufwachsen, entwickeln gesündere Beziehungen und haben eine höhere Chance, sich zu selbstbewussten, verantwortungsvollen Erwachsenen zu entwickeln. Laut dem Friedensforscher Franz Jedlicka hat eine weit verbreitete Gewalt in der Kindererziehung auch einen negativen Einfluss auf die Friedlichkeit der betreffenden Länder.

Doch trotz dieser klaren Beweise, sind in rund zwei Dritteln der Länder der Welt viele Kinder weltweit weiterhin solchen Strafen ausgesetzt. Dieser Zustand ist inakzeptabel und muss sofort geändert werden. Ein weltweites Verbot von Körperstrafen in der Kindererziehung wäre ein bedeutender Schritt, um jedem Kind die Chance auf eine gewaltfreie Kindheit zu ermöglichen.

Wir fordern Regierungen und internationale Organisationen auf, zusammenzuarbeiten und gesetzliche Maßnahmen zu ergreifen, um ein solches weltweites Verbot zu etablieren, das auch im SDG 16.2. (Sustainable Development Goals) gefordert wird. Nur durch klare Gesetze können wir garantieren, dass die Rechte der Kinder in allen Ländern respektiert werden und dass jedes Kind in einem Umfeld aufwächst, das sie respektiert und schützt.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um die Kindheit sicherer und gesünder für zukünftige Generationen weltweit zu gestalten. Gemeinsam können wir einen Unterschied machen.

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Franz JedlickaPetitionsstarter*inPeace researcher and author focusing on the psycho-social root causes of wars as shown in the "Culture of Violence Index" (based on the Culture of Violence Scale). Developed the "Legislation-Peace Nexus" approach and the "Peace Mainstreaming" strategy.

Die Entscheidungsträger*innen

Die Justizministerien jener Länder, in denen die Körperstrafe noch nicht verboten ist.
Die Justizministerien jener Länder, in denen die Körperstrafe noch nicht verboten ist.

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