Für den Erhalt individueller Hilfen in der Kinder- und Jugendhilfe

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Benjamin Gerwinski und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die geplante Reform der Kinder- und Jugendhilfe ab 2028 sieht vor, individuelle Hilfen zu reduzieren und verstärkt durch pauschale Angebote zu ersetzen. Gleichzeitig stehen erhebliche Einsparungen im Raum.

Aus fachlicher Perspektive ist diese Entwicklung kritisch zu bewerten. Kinder und Jugendliche in belasteten Lebenslagen benötigen passgenaue, kontinuierliche Unterstützung. Pauschale Angebote können komplexe Bedarfe nicht ausreichend abbilden.

Bereits heute ist die Praxis durch Personalmangel, hohe Fallzahlen und steigende Anforderungen stark belastet. Individuelle Hilfen sind kein Zusatz, sondern eine zentrale Voraussetzung für Stabilität, Entwicklung und Schutz.

Eine Reduktion dieser Hilfen gefährdet nicht nur die Qualität der Unterstützung, sondern auch das Kindeswohl und die langfristige gesellschaftliche Stabilität. Weniger Unterstützung führt nicht zu weniger Bedarf, sondern zu mehr Krisen und höheren Folgekosten.

Wir fordern: 

·    Den verbindlichen Erhalt individueller Hilfen als zentralen Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe 

·       Eine bedarfsgerechte und nachhaltige Finanzierung statt pauschaler Einsparungen 

·       Die Sicherstellung fachlicher Standards durch ausreichendes Personal und angemessene    Rahmenbedingungen

·       Die verbindliche Einbeziehung von Fachkräften in den weiteren Reformprozess

Wir arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe und erleben täglich, wie entscheidend verlässliche Beziehungen durch individuelle Unterstützung für junge Menschen in belasteten Lebenslagen sind. Diese Einschätzung basiert auf praktischer Erfahrung und nicht auf theoretischen Annahmen.

Kinder und Jugendliche sind Träger eigener Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Diese Rechte dürfen nicht durch strukturelle Einsparungen eingeschränkt werden.

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Jil SikorskiPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Benjamin Gerwinski und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Die geplante Reform der Kinder- und Jugendhilfe ab 2028 sieht vor, individuelle Hilfen zu reduzieren und verstärkt durch pauschale Angebote zu ersetzen. Gleichzeitig stehen erhebliche Einsparungen im Raum.

Aus fachlicher Perspektive ist diese Entwicklung kritisch zu bewerten. Kinder und Jugendliche in belasteten Lebenslagen benötigen passgenaue, kontinuierliche Unterstützung. Pauschale Angebote können komplexe Bedarfe nicht ausreichend abbilden.

Bereits heute ist die Praxis durch Personalmangel, hohe Fallzahlen und steigende Anforderungen stark belastet. Individuelle Hilfen sind kein Zusatz, sondern eine zentrale Voraussetzung für Stabilität, Entwicklung und Schutz.

Eine Reduktion dieser Hilfen gefährdet nicht nur die Qualität der Unterstützung, sondern auch das Kindeswohl und die langfristige gesellschaftliche Stabilität. Weniger Unterstützung führt nicht zu weniger Bedarf, sondern zu mehr Krisen und höheren Folgekosten.

Wir fordern: 

·    Den verbindlichen Erhalt individueller Hilfen als zentralen Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe 

·       Eine bedarfsgerechte und nachhaltige Finanzierung statt pauschaler Einsparungen 

·       Die Sicherstellung fachlicher Standards durch ausreichendes Personal und angemessene    Rahmenbedingungen

·       Die verbindliche Einbeziehung von Fachkräften in den weiteren Reformprozess

Wir arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe und erleben täglich, wie entscheidend verlässliche Beziehungen durch individuelle Unterstützung für junge Menschen in belasteten Lebenslagen sind. Diese Einschätzung basiert auf praktischer Erfahrung und nicht auf theoretischen Annahmen.

Kinder und Jugendliche sind Träger eigener Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe. Diese Rechte dürfen nicht durch strukturelle Einsparungen eingeschränkt werden.

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Jil SikorskiPetitionsstarter*in

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