Für das Larpgelände Waldeck am Edersee - Für kreative Zukunftsideen und ein DrachenFest


Für das Larpgelände Waldeck am Edersee - Für kreative Zukunftsideen und ein DrachenFest
Das Problem
Worum es geht
Das DrachenFest – eine der größten und bekanntesten LARP-Veranstaltungen Europas – hat ein neues Zuhause gefunden. Ab 2026 wird das bisher als Golfplatz genutzte Gelände in Waldeck nicht nur zum neuen Veranstaltungsort des DrachenFests, sondern entwickelt sich zugleich zu einem langfristigen Ort für Begegnung, Bildung und Naturerleben.
In einem Gespräch mit den Veranstaltern konnte ich viele Einblicke in die Planungen und Projekte auf dem Larpgelände Waldeck am Edersee gewinnen.
Leider musste ich dabei den Eindruck gewinnen, dass der derzeitig ansässige Sportverein, der bis Ende dieses Jahres das Gelände noch betreibt, über die Veranstalter, das DrachenFest, die Geländenutzung und uns als Larp-Gemeinschaft viele Halb- und Unwahrheiten mit einer Mischung aus Nostalgie, Halbwissen und einem Schuss Polemik in die Öffentlichkeit transportiert.
Diese vorliegende Petition möchte aufklären und mit eurer Unterstützung das Augenmerk auf die Fakten, Zukunftsideen und Richtigstellung der Mythen lenken.
Das DrachenFest in Waldeck
Nachdem den Veranstaltern des DrachenFestes bekannt wurde, dass Ende 2024 ein großes Gelände bei Waldeck vakant werden könnte, haben sich diese im November 2024 um dieses Gelände beworben.
Die zuständige Domanialverwaltung sagte: „Gerne – aber mit Konzept, bitte”. Und mit Hauptaugenmerk darauf, was die DrachenFest-Veranstalter nicht nur für sich, sondern auch für Waldeck leisten können. Der bisherige Pächter hat die gleiche Aufgabenstellung bekommen, sollten sie weiterhin an einem Pachtverhältnis interessiert sein.
Gesagt, getan:
• Bis Mitte Januar entstand ein tragfähiges 60-seitiges Nutzungskonzept: detailliert, realistisch und zukunftsgerichtet.
• Es beinhaltet ganzjährige Aktivitäten mit dem Fokus auf Bildung, Kultur, Familienprogramme, touristische Angebote, Umweltbildung und vor allem ganz viel Spaß für Teilnehmende.
• Der Sportverein wurde im ursprünglichen Konzept explizit eingeladen, sich zu beteiligen. Doch statt Beteilung erfolgte leider Funkstille, Nichteinhaltung von Fristen und Facebook-Feuerwerk. Der Sportverein zeigte sich weniger an Gesprächen mit den Beteiligten und Entscheidungsgremien interessiert, als an einer reinen Kommunikation mit öffentlichen Medien. Dazu bedienen sich einer beeindruckenden Sammlung an Mythen. Dazu in Anschluss mehr.
Was alles geplant ist – und warum das Projekt Larpgelände Waldeck am Edersee weit über eine Woche DrachenFest hinausgeht
Das DrachenFest möchte in Waldeck mehr schaffen als nur eine Bühne für eine einwöchige Veranstaltung. Schon allein diese Veranstaltung sorgt mit rund 6.000 Teilnehmenden an fünf Tagen für etwa 30.000 Übernachtungen und spürbare wirtschaftliche Impulse in der Region.
Doch das Potenzial reicht weit darüber hinaus: Dank des vielfältig nutzbaren Geländes und der attraktiven Lage nahe dem Nationalpark Kellerwald-Edersee können ganzjährig Projekte realisiert werden – in den Bereichen Bildung, Umwelt, Kultur und Begegnung.
Es soll ein Ort entstehen, der ganzjährig genutzt wird – vielseitig, gemeinschaftlich und verantwortungsbewusst.
Projekte:
Liverollenspielveranstaltungen
Neben dem eigentlichen DrachenFest, soll das Larpgelände Waldeck am Edersee für weitere Veranstaltungen etabliert werden:
• Zeit der Legenden und Zeit der Abenteuer als hauseigene Nebenveranstaltungen, lagereigene Vor- und Nachveranstaltungen, sowie weitere Events befreundeter Organisatoren
• Interaktive Bildungsangebote und Forschungsprojekte mit geschichtlichem und erzählerischem Anspruch. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit einer hessischen Hochschule, mit welcher Kooperationsvereinbarungen getroffen und erste Projekte bereits initiiert wurden.
• Schulklassen- und Familienprogramme rund um Spiel, Naturerlebnisse und sozialen Kompetenzen
Historische Märkte, Reenactment und Living History
Das Gelände bietet hervorragende Voraussetzungen für Veranstaltungen, bei denen Geschichte erlebbar wird. So sind in Zusammenarbeit mit namhaften Veranstaltern u.a. vorgesehen und diese einem breiten öffentlichen Publikum anzubieten und durchzuführen.:
• Märkte mit Handwerk, Musik und Kulinarik, sowie
• Lagerleben, Vorträge, historische Bildung
• Erlebnis von Geschichte
Ein modulares Mittelalterdorf
Auf einem Teil des Geländes soll ein dauerhaft nutzbares, modulares Kulissendorf errichtet werden:
• Ansprechende Optik bei gleichzeitig moderner Infrastruktur
• Nutzung als Kulisse, Veranstaltungsort, Bildungsstätte
• Die einfache Rückbaubarkeit garantiert eine belastungsarme, in die Landschaft eingebettete und gleichzeitig schonende Nutzung für Interessierte
Forschung, Lehre und kulturelle Innovation
Die Hochschulkooperation, etwa im Bereich Spielentwicklung oder soziokultureller Bildung verspricht:
Workshops, Praktika und Studienprojekte
Interdisziplinäre Forschung zu Bildung durch Spiel, Narration und Interaktion
„Spielend Lernen“ – für Kinder und Familien werden durch spielerische und wissenschaftlich fundierte Projekte Natur und Artenvielfalt erfahrbar gemacht.
Naturpädagogik und Umweltbildung
Die Lage in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kellerwald-Edersee schafft ganz direkt:
• Angebote für Schulklassen und Kindergärten
• Ferienprogramme mit Naturerfahrung, Rollenspiel, Handwerk
• Umweltbildung als Querschnittsthema aller Formate Ziel ist die Nutzung des Geländes, das nicht nur "bespielt", sondern dauerhaft mitgestaltet wird.
Und jetzt zum großen Kapitel: Mythen & Märchen
Oder: Was in Leserbriefen, WhatsApp-Gruppen und Vereinssitzungen so erzählt wird – und was davon der Realität standhält.
🏌️♂️ „Der Verein wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und hatte keine Chance“
Realität: Ganz im Gegenteil – der Verein wurde frühzeitig informiert und ausdrücklich eingeladen, ein eigenes Konzept für die zukünftige Nutzung des Geländes einzureichen. Die Bedingungen waren für alle gleich: tragfähig, realistisch, zukunftsorientiert für Waldeck. Die Domanialverwaltung setzte dafür mehrfach Fristen – großzügig bemessen und klar kommuniziert. Doch diese Fristen wurden vom Verein entweder verstreichen gelassen oder schlicht ignoriert.
Das DrachenFest-Team hingegen reichte fristgerecht ein umfassendes Konzept mit konkreten Inhalten, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und langfristiger Perspektive ein – inklusive Angeboten zur gemeinsamen Nutzung, geteilter Infrastruktur und finanzieller Entlastung für den Verein.
Wer all das ablehnt oder unbeantwortet lässt, kann im Nachhinein schwerlich von Überrumpelung sprechen.
🏌️ „Der Sportverein wird rausgeworfen“
Realität: Der Pachtvertrag lief Ende 2024 aus. Punkt. Beide Parteien konnten Konzepte einreichen. Der Sportverein tat es nicht – das DrachenFest schon. Es gab keinen Rausschmiss, sondern eine Entscheidung für ein tragfähiges Konzept. Chancen waren gleich verteilt. Genutzt wurden sie unterschiedlich.
🍺 „30.000 besoffene Irre stürmen Waldeck“
Realität: Strukturierte, sichere, familienfreundliche Veranstaltung mit Verhaltensregeln, Sicherheitsdienst und Umweltauflagen. Wer sich als LARPer danebenbenimmt, bekommt keine Medaille, sondern Hausverbot. Übrigens: viele Teilnehmende arbeiten im echten Leben mit Menschen – und können sich benehmen. Sogar mit Schwert.
📆 „Das DrachenFest nutzt das Gelände nur eine Woche im Jahr“
Realität: Wenn das so wäre, hätten man sich die Mühe mit dem 60-seitigen Nutzungskonzept sparen können. Geplant ist nicht nur ein Event, sondern ein ganzjährig bespielbares Areal: mit Nebenveranstaltungen, Schulprogrammen, Märkten, Umweltbildung, Workshops, Forschung und offenen Angeboten für die Region. Das Gelände soll leben, nicht brachliegen – und das nicht nur sieben Tage im Sommer, sondern 365 Tage im Jahr. Wer hier nur den einen Termin im Kalender sieht, unterschätzt, wie viel Leben in 100 Hektar stecken kann, wenn man es lässt.
🧚 „Nur ein bisschen verkleidetes Spielen“
Realität: LARP ist angewandte Bildung, soziale Kompetenz, Theater, Improvisation, Geschichtsvermittlung und kulturelle Teilhabe in einem. Unterstützt durch Hochschulen, gefördert durch Stiftungen, gelebt von allen Altersgruppen. All das sind angenehme Nebeneffekte, in der Hauptsache macht es aber vor allem eines: unglaublich viel Spaß! Wer’s nicht kennt, darf es gerne ausprobieren. Oder mit dem Finger draufzeigen. Beides ist erlaubt – wir sind ja tolerant.
🐾 „Die Natur wird zerstört“
Realität: Das DrachenFest war 19 Jahre lang im Wasser- und Flora-Fauna-Schutzgebiet – mit offizieller Genehmigung und ohne Verstöße. Biotopflächen, Blühwiesen, Rückzugsräume inklusive. In Waldeck wird die Fläche nachhaltig genutzt, gepflegt und sogar pädagogisch erschlossen. Wer hier von „Zerstörung“ spricht, verwechselt lebendige Nutzung offenbar mit Verwahrlosung durch Verweigerung.
❤️ „Das Ehrenamt stirbt“
Realität: Das DrachenFest wird von über fünfhundert engagierten freiwilligen Helfern unterstützt. Sie alle bringen sich jährlich ein – in Planung, Auf- und Abbau, Infrastruktur. Der Verein hätte Teil davon werden können. Wollte aber nicht. Wir respektieren das – aber wir zählen trotzdem weiter auf Engagement. Offen für alle.
📉 „Die Ausnahmegenehmigung wurde entzogen – also war was faul“
Realität: Nein. Das Gelände in Diemelstadt wird früher oder später schlicht anderweitig genutzt. Die Genehmigung lief aus – wegen Änderungsplänen zur Nutzung, nicht wegen Fehlverhalten. Also suchte man ein neues Zuhause. Fair. Offen. Transparent.
🌱 „Das bringt Waldeck nichts“
Realität: Gäste, Übernachtungen, Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus, Bildung, Sichtbarkeit. Ach ja: dauerhafte Investitionen in Pflege, Infrastruktur, Veranstaltungen. Wer behauptet, da käme „nichts bei rum“, hat entweder kein Interesse – oder keinen Taschenrechner.
🗳️ „Die Sportlerpetition spricht für die Mehrheit“
Realität: Lautstärke ≠ Mehrheit. Viele Menschen in Waldeck sind neugierig, offen, interessiert – äußern sich aber nicht öffentlich, weil der Ton gerade rau geworden ist. Diese Petition gibt ihnen eine Stimme. Ohne Zwang, aber mit Haltung.
🤖 „Das Businesskonzept wurde doch einfach von ChatGPT geschrieben“
Realität: Dass es gut strukturiert, verständlich und nachvollziehbar ist, spricht nicht gegen seine Seriosität – sondern eher für die Professionalität der Menschen, die es erarbeitet haben. Und nein: ChatGPT kann vieles. Aber Pachtkalkulationen, pädagogische Jahrespläne und Geländeerschließung in einem Satz? Da steckt dann doch etwas mehr dahinter – vor allem Herzblut und echte Arbeit.
Warum diese Petition?
Weil es um mehr geht als nur um Flächennutzung. Es geht um Haltung. Um Zukunftsorientierung. Und um die Frage, ob wir Räume gemeinsam gestalten oder lieber im Gestern verharren.
Diese Petition steht für Dialog statt Abgrenzung, für kreative Ideen statt Besitzstandswahrung und für die Bereitschaft, neue Impulse als Chance zu begreifen – nicht als Bedrohung.
Wir wenden uns nicht gegen Vergangenes, sondern treten ein für das, was vor uns liegt: eine Region mit Potenzial, eine Fläche mit Möglichkeiten und eine Gemeinschaft, die vielfältig ist.
Niemand verliert, wenn man bereit ist zu teilen.
Aber alle verlieren, wenn man lieber blockiert als beteiligt.
Darum:
Für Kooperation statt Konfrontation.
Für Kreativität statt Konservierung.
Für ein Umfeld, das Zukunft zulässt – gemeinsam.
Jetzt unterschreiben – für ein Waldeck mit Zukunft
Statt Stillstand gibt’s hier Bewegung.
Statt Blockade echte Beteiligung.
Statt leere Flächen neue Ideen.
Unterschreib jetzt – für ein Waldeck, das allen nutzt.
Für Spiel, Natur, Bildung – und für DrachenFest´ler, die mehr können als verkleidet feiern.
🖊️ Deine Stimme zählt – auch mit Gummischwert.

Das Problem
Worum es geht
Das DrachenFest – eine der größten und bekanntesten LARP-Veranstaltungen Europas – hat ein neues Zuhause gefunden. Ab 2026 wird das bisher als Golfplatz genutzte Gelände in Waldeck nicht nur zum neuen Veranstaltungsort des DrachenFests, sondern entwickelt sich zugleich zu einem langfristigen Ort für Begegnung, Bildung und Naturerleben.
In einem Gespräch mit den Veranstaltern konnte ich viele Einblicke in die Planungen und Projekte auf dem Larpgelände Waldeck am Edersee gewinnen.
Leider musste ich dabei den Eindruck gewinnen, dass der derzeitig ansässige Sportverein, der bis Ende dieses Jahres das Gelände noch betreibt, über die Veranstalter, das DrachenFest, die Geländenutzung und uns als Larp-Gemeinschaft viele Halb- und Unwahrheiten mit einer Mischung aus Nostalgie, Halbwissen und einem Schuss Polemik in die Öffentlichkeit transportiert.
Diese vorliegende Petition möchte aufklären und mit eurer Unterstützung das Augenmerk auf die Fakten, Zukunftsideen und Richtigstellung der Mythen lenken.
Das DrachenFest in Waldeck
Nachdem den Veranstaltern des DrachenFestes bekannt wurde, dass Ende 2024 ein großes Gelände bei Waldeck vakant werden könnte, haben sich diese im November 2024 um dieses Gelände beworben.
Die zuständige Domanialverwaltung sagte: „Gerne – aber mit Konzept, bitte”. Und mit Hauptaugenmerk darauf, was die DrachenFest-Veranstalter nicht nur für sich, sondern auch für Waldeck leisten können. Der bisherige Pächter hat die gleiche Aufgabenstellung bekommen, sollten sie weiterhin an einem Pachtverhältnis interessiert sein.
Gesagt, getan:
• Bis Mitte Januar entstand ein tragfähiges 60-seitiges Nutzungskonzept: detailliert, realistisch und zukunftsgerichtet.
• Es beinhaltet ganzjährige Aktivitäten mit dem Fokus auf Bildung, Kultur, Familienprogramme, touristische Angebote, Umweltbildung und vor allem ganz viel Spaß für Teilnehmende.
• Der Sportverein wurde im ursprünglichen Konzept explizit eingeladen, sich zu beteiligen. Doch statt Beteilung erfolgte leider Funkstille, Nichteinhaltung von Fristen und Facebook-Feuerwerk. Der Sportverein zeigte sich weniger an Gesprächen mit den Beteiligten und Entscheidungsgremien interessiert, als an einer reinen Kommunikation mit öffentlichen Medien. Dazu bedienen sich einer beeindruckenden Sammlung an Mythen. Dazu in Anschluss mehr.
Was alles geplant ist – und warum das Projekt Larpgelände Waldeck am Edersee weit über eine Woche DrachenFest hinausgeht
Das DrachenFest möchte in Waldeck mehr schaffen als nur eine Bühne für eine einwöchige Veranstaltung. Schon allein diese Veranstaltung sorgt mit rund 6.000 Teilnehmenden an fünf Tagen für etwa 30.000 Übernachtungen und spürbare wirtschaftliche Impulse in der Region.
Doch das Potenzial reicht weit darüber hinaus: Dank des vielfältig nutzbaren Geländes und der attraktiven Lage nahe dem Nationalpark Kellerwald-Edersee können ganzjährig Projekte realisiert werden – in den Bereichen Bildung, Umwelt, Kultur und Begegnung.
Es soll ein Ort entstehen, der ganzjährig genutzt wird – vielseitig, gemeinschaftlich und verantwortungsbewusst.
Projekte:
Liverollenspielveranstaltungen
Neben dem eigentlichen DrachenFest, soll das Larpgelände Waldeck am Edersee für weitere Veranstaltungen etabliert werden:
• Zeit der Legenden und Zeit der Abenteuer als hauseigene Nebenveranstaltungen, lagereigene Vor- und Nachveranstaltungen, sowie weitere Events befreundeter Organisatoren
• Interaktive Bildungsangebote und Forschungsprojekte mit geschichtlichem und erzählerischem Anspruch. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit einer hessischen Hochschule, mit welcher Kooperationsvereinbarungen getroffen und erste Projekte bereits initiiert wurden.
• Schulklassen- und Familienprogramme rund um Spiel, Naturerlebnisse und sozialen Kompetenzen
Historische Märkte, Reenactment und Living History
Das Gelände bietet hervorragende Voraussetzungen für Veranstaltungen, bei denen Geschichte erlebbar wird. So sind in Zusammenarbeit mit namhaften Veranstaltern u.a. vorgesehen und diese einem breiten öffentlichen Publikum anzubieten und durchzuführen.:
• Märkte mit Handwerk, Musik und Kulinarik, sowie
• Lagerleben, Vorträge, historische Bildung
• Erlebnis von Geschichte
Ein modulares Mittelalterdorf
Auf einem Teil des Geländes soll ein dauerhaft nutzbares, modulares Kulissendorf errichtet werden:
• Ansprechende Optik bei gleichzeitig moderner Infrastruktur
• Nutzung als Kulisse, Veranstaltungsort, Bildungsstätte
• Die einfache Rückbaubarkeit garantiert eine belastungsarme, in die Landschaft eingebettete und gleichzeitig schonende Nutzung für Interessierte
Forschung, Lehre und kulturelle Innovation
Die Hochschulkooperation, etwa im Bereich Spielentwicklung oder soziokultureller Bildung verspricht:
Workshops, Praktika und Studienprojekte
Interdisziplinäre Forschung zu Bildung durch Spiel, Narration und Interaktion
„Spielend Lernen“ – für Kinder und Familien werden durch spielerische und wissenschaftlich fundierte Projekte Natur und Artenvielfalt erfahrbar gemacht.
Naturpädagogik und Umweltbildung
Die Lage in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kellerwald-Edersee schafft ganz direkt:
• Angebote für Schulklassen und Kindergärten
• Ferienprogramme mit Naturerfahrung, Rollenspiel, Handwerk
• Umweltbildung als Querschnittsthema aller Formate Ziel ist die Nutzung des Geländes, das nicht nur "bespielt", sondern dauerhaft mitgestaltet wird.
Und jetzt zum großen Kapitel: Mythen & Märchen
Oder: Was in Leserbriefen, WhatsApp-Gruppen und Vereinssitzungen so erzählt wird – und was davon der Realität standhält.
🏌️♂️ „Der Verein wurde vor vollendete Tatsachen gestellt und hatte keine Chance“
Realität: Ganz im Gegenteil – der Verein wurde frühzeitig informiert und ausdrücklich eingeladen, ein eigenes Konzept für die zukünftige Nutzung des Geländes einzureichen. Die Bedingungen waren für alle gleich: tragfähig, realistisch, zukunftsorientiert für Waldeck. Die Domanialverwaltung setzte dafür mehrfach Fristen – großzügig bemessen und klar kommuniziert. Doch diese Fristen wurden vom Verein entweder verstreichen gelassen oder schlicht ignoriert.
Das DrachenFest-Team hingegen reichte fristgerecht ein umfassendes Konzept mit konkreten Inhalten, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und langfristiger Perspektive ein – inklusive Angeboten zur gemeinsamen Nutzung, geteilter Infrastruktur und finanzieller Entlastung für den Verein.
Wer all das ablehnt oder unbeantwortet lässt, kann im Nachhinein schwerlich von Überrumpelung sprechen.
🏌️ „Der Sportverein wird rausgeworfen“
Realität: Der Pachtvertrag lief Ende 2024 aus. Punkt. Beide Parteien konnten Konzepte einreichen. Der Sportverein tat es nicht – das DrachenFest schon. Es gab keinen Rausschmiss, sondern eine Entscheidung für ein tragfähiges Konzept. Chancen waren gleich verteilt. Genutzt wurden sie unterschiedlich.
🍺 „30.000 besoffene Irre stürmen Waldeck“
Realität: Strukturierte, sichere, familienfreundliche Veranstaltung mit Verhaltensregeln, Sicherheitsdienst und Umweltauflagen. Wer sich als LARPer danebenbenimmt, bekommt keine Medaille, sondern Hausverbot. Übrigens: viele Teilnehmende arbeiten im echten Leben mit Menschen – und können sich benehmen. Sogar mit Schwert.
📆 „Das DrachenFest nutzt das Gelände nur eine Woche im Jahr“
Realität: Wenn das so wäre, hätten man sich die Mühe mit dem 60-seitigen Nutzungskonzept sparen können. Geplant ist nicht nur ein Event, sondern ein ganzjährig bespielbares Areal: mit Nebenveranstaltungen, Schulprogrammen, Märkten, Umweltbildung, Workshops, Forschung und offenen Angeboten für die Region. Das Gelände soll leben, nicht brachliegen – und das nicht nur sieben Tage im Sommer, sondern 365 Tage im Jahr. Wer hier nur den einen Termin im Kalender sieht, unterschätzt, wie viel Leben in 100 Hektar stecken kann, wenn man es lässt.
🧚 „Nur ein bisschen verkleidetes Spielen“
Realität: LARP ist angewandte Bildung, soziale Kompetenz, Theater, Improvisation, Geschichtsvermittlung und kulturelle Teilhabe in einem. Unterstützt durch Hochschulen, gefördert durch Stiftungen, gelebt von allen Altersgruppen. All das sind angenehme Nebeneffekte, in der Hauptsache macht es aber vor allem eines: unglaublich viel Spaß! Wer’s nicht kennt, darf es gerne ausprobieren. Oder mit dem Finger draufzeigen. Beides ist erlaubt – wir sind ja tolerant.
🐾 „Die Natur wird zerstört“
Realität: Das DrachenFest war 19 Jahre lang im Wasser- und Flora-Fauna-Schutzgebiet – mit offizieller Genehmigung und ohne Verstöße. Biotopflächen, Blühwiesen, Rückzugsräume inklusive. In Waldeck wird die Fläche nachhaltig genutzt, gepflegt und sogar pädagogisch erschlossen. Wer hier von „Zerstörung“ spricht, verwechselt lebendige Nutzung offenbar mit Verwahrlosung durch Verweigerung.
❤️ „Das Ehrenamt stirbt“
Realität: Das DrachenFest wird von über fünfhundert engagierten freiwilligen Helfern unterstützt. Sie alle bringen sich jährlich ein – in Planung, Auf- und Abbau, Infrastruktur. Der Verein hätte Teil davon werden können. Wollte aber nicht. Wir respektieren das – aber wir zählen trotzdem weiter auf Engagement. Offen für alle.
📉 „Die Ausnahmegenehmigung wurde entzogen – also war was faul“
Realität: Nein. Das Gelände in Diemelstadt wird früher oder später schlicht anderweitig genutzt. Die Genehmigung lief aus – wegen Änderungsplänen zur Nutzung, nicht wegen Fehlverhalten. Also suchte man ein neues Zuhause. Fair. Offen. Transparent.
🌱 „Das bringt Waldeck nichts“
Realität: Gäste, Übernachtungen, Gastronomie, Einzelhandel, Tourismus, Bildung, Sichtbarkeit. Ach ja: dauerhafte Investitionen in Pflege, Infrastruktur, Veranstaltungen. Wer behauptet, da käme „nichts bei rum“, hat entweder kein Interesse – oder keinen Taschenrechner.
🗳️ „Die Sportlerpetition spricht für die Mehrheit“
Realität: Lautstärke ≠ Mehrheit. Viele Menschen in Waldeck sind neugierig, offen, interessiert – äußern sich aber nicht öffentlich, weil der Ton gerade rau geworden ist. Diese Petition gibt ihnen eine Stimme. Ohne Zwang, aber mit Haltung.
🤖 „Das Businesskonzept wurde doch einfach von ChatGPT geschrieben“
Realität: Dass es gut strukturiert, verständlich und nachvollziehbar ist, spricht nicht gegen seine Seriosität – sondern eher für die Professionalität der Menschen, die es erarbeitet haben. Und nein: ChatGPT kann vieles. Aber Pachtkalkulationen, pädagogische Jahrespläne und Geländeerschließung in einem Satz? Da steckt dann doch etwas mehr dahinter – vor allem Herzblut und echte Arbeit.
Warum diese Petition?
Weil es um mehr geht als nur um Flächennutzung. Es geht um Haltung. Um Zukunftsorientierung. Und um die Frage, ob wir Räume gemeinsam gestalten oder lieber im Gestern verharren.
Diese Petition steht für Dialog statt Abgrenzung, für kreative Ideen statt Besitzstandswahrung und für die Bereitschaft, neue Impulse als Chance zu begreifen – nicht als Bedrohung.
Wir wenden uns nicht gegen Vergangenes, sondern treten ein für das, was vor uns liegt: eine Region mit Potenzial, eine Fläche mit Möglichkeiten und eine Gemeinschaft, die vielfältig ist.
Niemand verliert, wenn man bereit ist zu teilen.
Aber alle verlieren, wenn man lieber blockiert als beteiligt.
Darum:
Für Kooperation statt Konfrontation.
Für Kreativität statt Konservierung.
Für ein Umfeld, das Zukunft zulässt – gemeinsam.
Jetzt unterschreiben – für ein Waldeck mit Zukunft
Statt Stillstand gibt’s hier Bewegung.
Statt Blockade echte Beteiligung.
Statt leere Flächen neue Ideen.
Unterschreib jetzt – für ein Waldeck, das allen nutzt.
Für Spiel, Natur, Bildung – und für DrachenFest´ler, die mehr können als verkleidet feiern.
🖊️ Deine Stimme zählt – auch mit Gummischwert.

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Petition am 27. Juni 2025 erstellt