Führungszeugnispflicht – gleiche Regeln für alle, die mit Kindern arbeiten

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sylwia Szopka und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Immer mehr selbstständige Coaches, Trainer:innen und Anbieter:innen bieten Kurse, Camps oder Workshops für Kinder und Jugendliche an – zum Beispiel zu Resilienz, Persönlichkeitsentwicklung oder Gewaltprävention. Das klingt zunächst positiv.

Doch was kaum jemand weiß: Wer solche Angebote eigenständig organisiert, muss kein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Das bedeutet: Auch Personen mit einschlägigen Vorstrafen – etwa wegen Gewalttaten oder sexualisierter Gewalt – können völlig legal Kinderkurse anbieten. Es gibt keine staatliche Aufsicht, keinen Qualifikationsnachweis und keine verpflichtende Überprüfung.

Eltern gehen oft davon aus, dass diese Angebote sicher sind. Doch außerhalb von Schulen, Kitas oder anerkannten Trägern gibt es bisher keine gesetzliche Pflicht zur Kontrolle der Anbieter:innen. Diese Schutzlücke ist fahrlässig und muss dringend geschlossen werden.

👉 Wir fordern:

Alle Tätigkeiten, bei denen regelmäßig und selbstständig mit Kindern gearbeitet wird, müssen in die Kategorie der überwachungspflichtigen Gewerbe nach § 38 GewO aufgenommen werden.
Dadurch wird ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis Pflicht.
Eine regelmäßige Überprüfung muss erfolgen – mindestens bei der Gewerbeanmeldung und anschließend alle 1–2 Jahre.
Kinderschutz darf keine Ausnahme und keine Frage der Freiwilligkeit sein. Er muss gesetzlich verpflichtend und überprüfbar geregelt werden.

Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Bundestag sind jetzt gefordert, das Kinder- und Jugendhilfegesetz und die Gewerbeordnung entsprechend zu erweitern.

Denn: Die Zahl privat organisierter Angebote für Kinder wächst ständig. Ohne gesetzliche Standards steigt das Risiko. Wer mit Kindern arbeitet, muss Verantwortung übernehmen – und der Gesetzgeber muss diesen Schutz endlich sicherstellen.

👉 Bitte unterstütze diese Petition mit deiner Stimme. Es geht um mehr Transparenz, mehr Sicherheit und einen wirksamen Schutz für Kinder und Jugendliche!

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sylwia Szopka und 15 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Immer mehr selbstständige Coaches, Trainer:innen und Anbieter:innen bieten Kurse, Camps oder Workshops für Kinder und Jugendliche an – zum Beispiel zu Resilienz, Persönlichkeitsentwicklung oder Gewaltprävention. Das klingt zunächst positiv.

Doch was kaum jemand weiß: Wer solche Angebote eigenständig organisiert, muss kein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Das bedeutet: Auch Personen mit einschlägigen Vorstrafen – etwa wegen Gewalttaten oder sexualisierter Gewalt – können völlig legal Kinderkurse anbieten. Es gibt keine staatliche Aufsicht, keinen Qualifikationsnachweis und keine verpflichtende Überprüfung.

Eltern gehen oft davon aus, dass diese Angebote sicher sind. Doch außerhalb von Schulen, Kitas oder anerkannten Trägern gibt es bisher keine gesetzliche Pflicht zur Kontrolle der Anbieter:innen. Diese Schutzlücke ist fahrlässig und muss dringend geschlossen werden.

👉 Wir fordern:

Alle Tätigkeiten, bei denen regelmäßig und selbstständig mit Kindern gearbeitet wird, müssen in die Kategorie der überwachungspflichtigen Gewerbe nach § 38 GewO aufgenommen werden.
Dadurch wird ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis Pflicht.
Eine regelmäßige Überprüfung muss erfolgen – mindestens bei der Gewerbeanmeldung und anschließend alle 1–2 Jahre.
Kinderschutz darf keine Ausnahme und keine Frage der Freiwilligkeit sein. Er muss gesetzlich verpflichtend und überprüfbar geregelt werden.

Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Bundestag sind jetzt gefordert, das Kinder- und Jugendhilfegesetz und die Gewerbeordnung entsprechend zu erweitern.

Denn: Die Zahl privat organisierter Angebote für Kinder wächst ständig. Ohne gesetzliche Standards steigt das Risiko. Wer mit Kindern arbeitet, muss Verantwortung übernehmen – und der Gesetzgeber muss diesen Schutz endlich sicherstellen.

👉 Bitte unterstütze diese Petition mit deiner Stimme. Es geht um mehr Transparenz, mehr Sicherheit und einen wirksamen Schutz für Kinder und Jugendliche!

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