

Förderung von Blindengeld und Inklusion in Deutschland


Förderung von Blindengeld und Inklusion in Deutschland
Das Problem
Wir, eine Gruppe blinder und sehbehinderter Menschen, fordern ein Ende der Ungerechtigkeit in Deutschland! Obwohl politisch viel über Barrierefreiheit und Inklusion gesprochen wird, werden unsere Bedürfnisse im echten Leben zu 99 % ignoriert. Das betrifft unsere finanzielle Unterstützung genauso wie unsere Sicherheit und Orientierung in öffentlichen Gebäuden. Es reicht – wir fordern Taten statt leerer Worte!
1. Blindengeld und Sehbehindertenhilfe müssen Bundessache werden! Die finanzielle Unterstützung für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen ist ein essenzieller Nachteilsausgleich. Bisher ist dies jedoch reine Ländersache – mit verheerenden Folgen und einer beschämenden Ungleichbehandlung:
Beim Blindengeld: Während in NRW (913 €) oder Hessen (ca. 785 €) angemessenere Beträge gezahlt werden, werden Betroffene in Schleswig-Holstein (325 €), Sachsen (380 €) oder Baden-Württemberg (410 €) massiv im Stich gelassen. Ein blinder Mensch in Flensburg hat dieselben Hürden wie jemand in Düsseldorf! Wir fordern: Das Blindengeld darf keine Ländersache mehr sein und muss bundesweit auf ein einheitliches Niveau von beispielsweise 700 € als absoluten Mindeststandard angehoben werden.
Beim Sehbehindertengeld: Hier ist das Chaos noch größer. In Nordrhein-Westfalen ist der Betrag seit Jahren bei lächerlichen 77 € eingefroren. Zum Vergleich: Bayern zahlt rund 244 €, Hessen etwa 235 €, und in etlichen anderen Bundesländern gibt es überhaupt keinen Cent! Für uns ist klar: Sehbehindert heißt im Lebensalltag auch blind. Die Einschränkungen und Hürden sind identisch. Dieser Flickenteppich muss beendet und alle Betroffenen bundesweit gleich behandelt werden.
2. Schluss mit dem Stillstand: Automatische Anpassung jetzt! Es ist ein Skandal, dass unsere Nachteilsausgleiche über Jahre oder Jahrzehnte stagnieren, während die Lebenshaltungskosten explodieren. Hätte sich das Sehbehindertengeld beispielsweise parallel zur Rente entwickelt, müsste es längst bei 130 € oder mehr liegen.
Wir fordern eine gesetzlich verankerte, jährliche Anpassung dieser Gelder. Unsere Forderung: Mit jeder Rentenerhöhung – oder noch treffender: mit jeder Erhöhung der Politiker-Diäten – muss zwingend auch das Blinden- und Sehbehindertengeld prozentual steigen! Wer sich selbst regelmäßig Inflationsausgleiche genehmigt, darf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft nicht einfach abspeisen und vergessen.
3. Verbindliche Blindenleitsysteme in Krankenhäusern! In öffentlichen und staatlichen Krankenhäusern werden wir systematisch übersehen. Wir fordern eine gesetzliche Pflicht für professionelle, lückenlose Blindenleitsysteme auf jedem Krankenhausgelände. Diese Leitsysteme müssen zwingend und ohne Unterbrechung mindestens zu den wichtigsten Anlaufstellen führen: zur Notaufnahme und zum zentralen Gebäude mit der 24/7 besetzten Information. Die technischen Möglichkeiten dafür existieren längst, sie müssen uns nur endlich zur Verfügung gestellt werden.
4. Weg mit dem "Ding-Dong" – Echte Orientierung in Ämtern! In staatlichen Gebäuden und Rathäusern erleben wir täglich, wie Inklusion scheitert. Ein simples "Ding-Dong" als Aufrufsignal nützt uns absolut nichts. Selbst eine Durchsage wie "Nummer 8, bitte zu Tisch 15" bringt uns nicht ans Ziel, wenn wir nicht wissen, wo sich dieser Tisch befindet. Wir fordern durchdachte, taktile und akustische Leitsysteme, die uns sicher an den richtigen Platz führen. Auch die räumliche Aufteilung und Möblierung muss so gestaltet sein, dass blinde und sehbehinderte Menschen sich selbstständig orientieren können.
Schluss mit der Unsichtbarkeit! Wenn wir uns wirklich Inklusion auf die Fahnen schreiben, dürfen wir diese Bevölkerungsgruppe nicht länger benachteiligen. Ein bundesweit einheitlicher Nachteilsausgleich, der sich automatisch der Inflation anpasst, und echte Barrierefreiheit verbessern nicht nur die Lebensqualität, sie sind ein Zeichen von elementarem Respekt.
Wir fordern die Politik auf, diese Missstände umgehend zu beseitigen. Zeigt Solidarität! Bitte unterstützt diese Petition, unterschreibt und teilt sie auf euren Social-Media-Kanälen. Lasst uns gemeinsam für eine gerechte Zukunft kämpfen, in der niemand wegen seiner Sehfähigkeit vergessen wird!

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Das Problem
Wir, eine Gruppe blinder und sehbehinderter Menschen, fordern ein Ende der Ungerechtigkeit in Deutschland! Obwohl politisch viel über Barrierefreiheit und Inklusion gesprochen wird, werden unsere Bedürfnisse im echten Leben zu 99 % ignoriert. Das betrifft unsere finanzielle Unterstützung genauso wie unsere Sicherheit und Orientierung in öffentlichen Gebäuden. Es reicht – wir fordern Taten statt leerer Worte!
1. Blindengeld und Sehbehindertenhilfe müssen Bundessache werden! Die finanzielle Unterstützung für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen ist ein essenzieller Nachteilsausgleich. Bisher ist dies jedoch reine Ländersache – mit verheerenden Folgen und einer beschämenden Ungleichbehandlung:
Beim Blindengeld: Während in NRW (913 €) oder Hessen (ca. 785 €) angemessenere Beträge gezahlt werden, werden Betroffene in Schleswig-Holstein (325 €), Sachsen (380 €) oder Baden-Württemberg (410 €) massiv im Stich gelassen. Ein blinder Mensch in Flensburg hat dieselben Hürden wie jemand in Düsseldorf! Wir fordern: Das Blindengeld darf keine Ländersache mehr sein und muss bundesweit auf ein einheitliches Niveau von beispielsweise 700 € als absoluten Mindeststandard angehoben werden.
Beim Sehbehindertengeld: Hier ist das Chaos noch größer. In Nordrhein-Westfalen ist der Betrag seit Jahren bei lächerlichen 77 € eingefroren. Zum Vergleich: Bayern zahlt rund 244 €, Hessen etwa 235 €, und in etlichen anderen Bundesländern gibt es überhaupt keinen Cent! Für uns ist klar: Sehbehindert heißt im Lebensalltag auch blind. Die Einschränkungen und Hürden sind identisch. Dieser Flickenteppich muss beendet und alle Betroffenen bundesweit gleich behandelt werden.
2. Schluss mit dem Stillstand: Automatische Anpassung jetzt! Es ist ein Skandal, dass unsere Nachteilsausgleiche über Jahre oder Jahrzehnte stagnieren, während die Lebenshaltungskosten explodieren. Hätte sich das Sehbehindertengeld beispielsweise parallel zur Rente entwickelt, müsste es längst bei 130 € oder mehr liegen.
Wir fordern eine gesetzlich verankerte, jährliche Anpassung dieser Gelder. Unsere Forderung: Mit jeder Rentenerhöhung – oder noch treffender: mit jeder Erhöhung der Politiker-Diäten – muss zwingend auch das Blinden- und Sehbehindertengeld prozentual steigen! Wer sich selbst regelmäßig Inflationsausgleiche genehmigt, darf die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft nicht einfach abspeisen und vergessen.
3. Verbindliche Blindenleitsysteme in Krankenhäusern! In öffentlichen und staatlichen Krankenhäusern werden wir systematisch übersehen. Wir fordern eine gesetzliche Pflicht für professionelle, lückenlose Blindenleitsysteme auf jedem Krankenhausgelände. Diese Leitsysteme müssen zwingend und ohne Unterbrechung mindestens zu den wichtigsten Anlaufstellen führen: zur Notaufnahme und zum zentralen Gebäude mit der 24/7 besetzten Information. Die technischen Möglichkeiten dafür existieren längst, sie müssen uns nur endlich zur Verfügung gestellt werden.
4. Weg mit dem "Ding-Dong" – Echte Orientierung in Ämtern! In staatlichen Gebäuden und Rathäusern erleben wir täglich, wie Inklusion scheitert. Ein simples "Ding-Dong" als Aufrufsignal nützt uns absolut nichts. Selbst eine Durchsage wie "Nummer 8, bitte zu Tisch 15" bringt uns nicht ans Ziel, wenn wir nicht wissen, wo sich dieser Tisch befindet. Wir fordern durchdachte, taktile und akustische Leitsysteme, die uns sicher an den richtigen Platz führen. Auch die räumliche Aufteilung und Möblierung muss so gestaltet sein, dass blinde und sehbehinderte Menschen sich selbstständig orientieren können.
Schluss mit der Unsichtbarkeit! Wenn wir uns wirklich Inklusion auf die Fahnen schreiben, dürfen wir diese Bevölkerungsgruppe nicht länger benachteiligen. Ein bundesweit einheitlicher Nachteilsausgleich, der sich automatisch der Inflation anpasst, und echte Barrierefreiheit verbessern nicht nur die Lebensqualität, sie sind ein Zeichen von elementarem Respekt.
Wir fordern die Politik auf, diese Missstände umgehend zu beseitigen. Zeigt Solidarität! Bitte unterstützt diese Petition, unterschreibt und teilt sie auf euren Social-Media-Kanälen. Lasst uns gemeinsam für eine gerechte Zukunft kämpfen, in der niemand wegen seiner Sehfähigkeit vergessen wird!

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Die Entscheidungsträger*innen



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Petition am 15. Juni 2026 erstellt