EU-weite Überprüfung der Gesetze zum Schutz Minderjähriger vor sexuellem Missbrauch


EU-weite Überprüfung der Gesetze zum Schutz Minderjähriger vor sexuellem Missbrauch
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit tiefer Besorgnis wende ich mich an Sie bezüglich eines kürzlich gefällten Urteils am Landgericht Wien, das schwerwiegende Fragen zur Rechtsprechung bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger aufwirft und ein alarmierendes Signal für den Opferschutz innerhalb der Europäischen Union setzt.
Der Fall
Ein heute 17-jähriger Syrer wurde vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer damals 12-Jährigen freigesprochen. Trotz der Aussage des Opfers, dass es zu Oralverkehr gedrängt wurde, entschied das Gericht im Zweifel für den Angeklagten.
Es gibt noch weitere Täter, die noch im Verfahren sind. Ein Link zu einem kompletten Bericht wird hier noch folgen.
Kritische Aspekte des Urteils
• Altersunterschied und Schutzbedürftigkeit: Die erhebliche Altersdifferenz zwischen dem damals 15-jährigen Täter und dem 12-jährigen Opfer wurde nicht angemessen berücksichtigt.
• Bagatellisierung der Tat: Die Entschädigung von lediglich 100 Euro verhöhnt das Leid des Opfers und bagatellisiert die Schwere des Verbrechens.
• Fehlende Berücksichtigung der Folgen: Die gravierenden Auswirkungen auf das Opfer, einschließlich Schulwechsel und psychischer Belastung, fanden im Urteil keine angemessene Beachtung.
Unsere Forderungen
Angesichts dieses Falls und unter Berücksichtigung des Falls und der Ereignisse rund um Gisèle Pelicot in Frankreich, sowie Europa und weltweit fordern wir:
• Eine EU-weite Überprüfung und Harmonisierung der Gesetze zum Schutz Minderjähriger vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt.
• Die Einführung strengerer Richtlinien für die Bewertung der Einwilligungsfähigkeit bei erheblichen Altersunterschieden zwischen Minderjährigen.
• Verpflichtende Schulungen für Richter und Staatsanwälte zu den Themen sexueller Missbrauch von Minderjährigen und sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige, sowie deren langfristige Auswirkungen.
• Die Etablierung eines EU-weiten Opferschutzprogramms mit besonderem Fokus auf minderjährige Opfer sexueller/sexualisierter Gewalt.
• Eine Überprüfung der Angemessenheit von Entschädigungszahlungen in Fällen sexuellen Missbrauchs.
• Die Einrichtung einer unabhängigen europäischen Kommission zur Überwachung und Evaluierung von Urteilen in Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger.
Appell
Wir appellieren an Sie, diese Petition mit höchster Dringlichkeit zu behandeln. Es geht um den Schutz der Schwächsten in unserer Gesellschaft und um die Integrität unseres Rechtssystems. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, ein juristisches Umfeld zu schaffen, das Minderjährige effektiv schützt, Täter angemessen zur Verantwortung zieht und das Vertrauen in die europäische Rechtsstaatlichkeit stärkt.
Es ist an der Zeit, ein klares Zeichen zu setzen: Der Schutz unserer Kinder hat oberste Priorität, unabhängig von Landesgrenzen oder kulturellen Hintergründen.Mit der Bitte um Ihre dringende Aufmerksamkeit und Handlung,
Die Unterzeichnenden

4.116
Das Problem
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit tiefer Besorgnis wende ich mich an Sie bezüglich eines kürzlich gefällten Urteils am Landgericht Wien, das schwerwiegende Fragen zur Rechtsprechung bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger aufwirft und ein alarmierendes Signal für den Opferschutz innerhalb der Europäischen Union setzt.
Der Fall
Ein heute 17-jähriger Syrer wurde vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer damals 12-Jährigen freigesprochen. Trotz der Aussage des Opfers, dass es zu Oralverkehr gedrängt wurde, entschied das Gericht im Zweifel für den Angeklagten.
Es gibt noch weitere Täter, die noch im Verfahren sind. Ein Link zu einem kompletten Bericht wird hier noch folgen.
Kritische Aspekte des Urteils
• Altersunterschied und Schutzbedürftigkeit: Die erhebliche Altersdifferenz zwischen dem damals 15-jährigen Täter und dem 12-jährigen Opfer wurde nicht angemessen berücksichtigt.
• Bagatellisierung der Tat: Die Entschädigung von lediglich 100 Euro verhöhnt das Leid des Opfers und bagatellisiert die Schwere des Verbrechens.
• Fehlende Berücksichtigung der Folgen: Die gravierenden Auswirkungen auf das Opfer, einschließlich Schulwechsel und psychischer Belastung, fanden im Urteil keine angemessene Beachtung.
Unsere Forderungen
Angesichts dieses Falls und unter Berücksichtigung des Falls und der Ereignisse rund um Gisèle Pelicot in Frankreich, sowie Europa und weltweit fordern wir:
• Eine EU-weite Überprüfung und Harmonisierung der Gesetze zum Schutz Minderjähriger vor sexuellem Missbrauch und sexualisierter Gewalt.
• Die Einführung strengerer Richtlinien für die Bewertung der Einwilligungsfähigkeit bei erheblichen Altersunterschieden zwischen Minderjährigen.
• Verpflichtende Schulungen für Richter und Staatsanwälte zu den Themen sexueller Missbrauch von Minderjährigen und sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige, sowie deren langfristige Auswirkungen.
• Die Etablierung eines EU-weiten Opferschutzprogramms mit besonderem Fokus auf minderjährige Opfer sexueller/sexualisierter Gewalt.
• Eine Überprüfung der Angemessenheit von Entschädigungszahlungen in Fällen sexuellen Missbrauchs.
• Die Einrichtung einer unabhängigen europäischen Kommission zur Überwachung und Evaluierung von Urteilen in Fällen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger.
Appell
Wir appellieren an Sie, diese Petition mit höchster Dringlichkeit zu behandeln. Es geht um den Schutz der Schwächsten in unserer Gesellschaft und um die Integrität unseres Rechtssystems. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, ein juristisches Umfeld zu schaffen, das Minderjährige effektiv schützt, Täter angemessen zur Verantwortung zieht und das Vertrauen in die europäische Rechtsstaatlichkeit stärkt.
Es ist an der Zeit, ein klares Zeichen zu setzen: Der Schutz unserer Kinder hat oberste Priorität, unabhängig von Landesgrenzen oder kulturellen Hintergründen.Mit der Bitte um Ihre dringende Aufmerksamkeit und Handlung,
Die Unterzeichnenden

4.116
Petition am 9. Januar 2025 erstellt