DEINE STIMME FÜR DIE MENSCHLICHKEIT !!! EUROPA 2020 - HUMANISMUS ODER ZYNISMUS ?

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Bitte, unterschreiben Sie/ihr dieses Manifest, das gleichzeitig ein Appell an die politisch verantwortlichen in Berlin und den Hauptstädten der 16 Bundesländer ist.

Prolog 1

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe freunde, liebe Mitstreiter/innen,

was sich derzeit an der so genannten EU-Aussengrenze  "abspielt" (nur leider ist es kein Spiel an der Konsole) ist nicht so leicht in Worte zu fassen. *)  Nur fällt auf, dass heute genau das geschieht, was die Faschisten der AfD und Pegida 2015/16 von der deutschen und europäischen Regierung gefordert haben. Dass ein Herr Erdogan einst allen Ernstes den Anschluss seines Landes an die EU wollte, hielt ich immer für einen schlechten Witz, da "Europa" für mich nicht nur eine Region, sondern auch eine "Werteunion der Menschlichkeit" darstellte. Nun - das scheint vorbei zu sein und der EU-Erweiterung nach SÜD-OST steht nichts mehr im Wege ... (Sarkasmus puur!!) Das aber darf nicht sein. Das wollen wir nicht zulassen. Dagegen stellen wir uns ganz entschieden. Deshalb zeichnen sie mit uns dieses Manifest.

Prolog 2

EU 2020 - Sie waschen ihre Hände in Geld ... Zynismus statt Humanismus

NEIN: Deshalb hier unterschreiben

Liebe Freunde, liebe Menschenkinder, liebe Mitstreiter/innen,

die Europäische Werteunion (biblisch-humanistisch verwurzelt ...;( steht kurz vor ihrem ethisch-moralischen Bankrott. "Damit die Innengrenzen offen bleiben können, müssen wir die Aussengrenzen dicht machen", (Laschet) ist das politische Credo deutscher und europäischer Politiker. Dass dies aber gleichzeitig Verrat an der Menschlichkeit (Humanismus) ist, die das christliche Abendland einst "erfunden" hat, dass dies gleichzeitig auch das Spucken auf die Bibel (die doch angeblich viel mehr wert als der Koran ist) bedeutet, muss hier einmal deutlich gesagt und in gewisse Parteibücher geschrieben werden. **)

Bitte unterzeichnet diese Petition, werbt für sie, teilt sie wo ihr nur könnt und verbreitet sie dort, wo sich in diesem Moment Verantwortliche die Hände mit Euro-Noten reinwaschen. Danke!!

Im Namen der Mitmenschlichkeit,

Stefan Weinert, Theologe und Flüchtlingssozialarbeiter i.R.

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*) Zwei Bürger der BRD und gleichzeitig auch leibliche Brüder haben es versucht:

Flüchtlinge: Ein brüderliches Manifest
5. März, 2020 um 12:36 Uhr,
2015/16  ---  2020/21

Andreas (*1948) aus Niedersachsen schreibt am 5. März 2020 um 8:32 Uhr

Was genau aus 2015 darf sich eigentlich nicht wiederholen, ihr deutschen Politschranzen von der CDU und der FDP? Was soll sich nicht wiederholen? Dass in Deutschland eine Welle der Mitmenschlichkeit und Solidarität entsteht und geschätzte 10 Millionen Mitbürger freiwillig und von Herzen dort einspringen, wo eigentlich politische Lösungen gefragt sind? 

Oder darf sich nicht wiederholen, dass sich eine auf der ganzen Welt geachtete deutsche Staatschefin aus Mitgefühl und Sympathie für Menschen, die alles verloren haben, vor ihr Wählervolk stellt und sagt: "Wir schaffen das". Oder darf es sich nicht wiederholen, dass zu uns tausende motivierte und integrationswillige Menschen kommen, von denen die meisten längst besser integriert sind, als die ganzen Schreihälse, die der AfD zujubeln?

Was genau darf sich denn aus 2015 nicht wiederholen? Und was haben der Merz und der Lindner und all die anderen Sprechblasen in den vergangenen 5 Jahren dafür getan, dass sich 2015 nicht wiederholt? Und zwar in dem Sinne, in dem sich dieser ganze Wahnsinn NICHT für die Flüchtlinge wiederholt.
Erneut werden tausende Menschen zum politischen Spielball zwischen Mächten, die alles wollen, nur keine Verantwortung übernehmen.

Was habt ihr denn getan dafür, ihr Christian Lindners und ihr Friedrich Merze und all ihr anderen Strategen, dass nicht noch immer und immer wieder Kinder erfrieren, ersaufen, vor Angst fast sterben. Dafür, dass wir hier nicht erneut in einer Mischung aus Ohnmacht, Verzweiflung und blankem Zorn dabei zusehen müssen, wie die europäische Politik mit unseren Mitmenschen umgeht. In dem Wissen, dass wir alle - wenn es ganz dumm läuft - auch genau dort stehen könnten, wo die Flüchtlinge jetzt stehen: zerrieben und zermalmt zwischen politischen und finanziellen Interessen.

Stefan (*1951) aus Baden-Württemberg schreibt am 5. März 2020 um 11:55 Uhr (fünf vor zwölf)

Ich sage euch klipp und klar, was sich im Jahre 2020 anno Domini, oder auch "nach Christus" **) (!) aus 2015 nicht wiederholen darf: 

Dass trotz neu ankommender Flüchtlinge in Deutschland, namentlich und zuerst die, die von Bruderherz oben genannt werden, kein brauner Mob - genannt Pegida - auf die Straße geht und für den deutschen Außenminister ungestraft den Galgen fordert; die "Geld für unsere deutschen Kinder, statt für eure Asylanten" fordert; die offen aus dem "Herz des Mitgefühls", die "Raute des Grauens" macht; die "Bratwurst statt Döner" und den "Heimatschutz statt Islamisierung" will. 

Dass trotz und gerade hinsichtlich neu ankommender Flüchtlinge  in Deutschland,  deren Busse, deren Unterkünfte, deren Gebetshäuser nicht von "die Identität der jüdisch-christlich Abendlandskultur bewahrenden" keifenden, johlenden und gewalttätigen Deutschbürgern angegriffen und gejagt, zerstört und in Brand gesetzt werden; deren "christliche" Pastoren (z.B. Riedlingen, Bremen) von der Kanzel predigen, die Bundeskanzlerin sei vom "Satan gesteuert" und er (Satan) selbst komme in Form der muslimischen Flüchtlinge über die österreichische Grenze zu uns, weshalb die "Apokalypse" unmittelbar bevorstehe.  

Dass angesichts der sich auf der Flucht befindenden und dann irgendwann an der österreichischen Grenze ankommenden Kinder, Frauen und Männer, keine AfD den Schießbefehl fordert, dass diese sich selbst nennende "Alternative für Deutschland", die das unheilbare Virus des Nationalsozialismus in sich trägt und ihn verbreitet, ohne dass ein "Gesundheitsamt" (Bundesverfassungsgericht) einschreitet und die Träger/innen dieses Virus isoliertt, als demokratische Partei wie jede andere anerkannt und staatlich subventioniert wird. 

Das darf sich nicht wiederholen, damit nicht - dann aber in exorbitant hohen Maaßen (!) - wiederholt, was in den Folgejahren 2016 bis Hanau 2020 geschehen ist. Das - Politiker aller demokratischen Partien - darf sich nicht wiederholen, und es liegt an euch, ob es sich wiederholt. Nicht aber, in dem ihr die Außen-Grenzen zur  EU dicht macht und mit Gelaber, Resolutionen und Waffen "dicht macht" und eure Hände in Geld wascht, sondern in dem ihr humanitär nach Außen und nach Innen handelt (tun, statt reden). 

**) "Herr, wann warst du ein Fremder und wir haben dir Gastfreundschaft erwiesen? - Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan," - Matthäus 25

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Gastfreundschaft im Islam

بِسْمِ اللهِ الْرَّحْمَنِ الْرَّحِيمِ

هَلْ أَتَاكَ حَدِيثُ ضَيْفِ إِبْرَاهِيمَ الْمُكْرَمِينَ إِذْ دَخَلُوا عَلَيْهِ فَقَالُوا سَلَاماً قَالَ سَلَامٌ قَوْمٌ مُّنكَرُونَ فَرَاغَ إِلَى فَقَرَّبَهُ إِلَيْهِمْ قَالَ أَلَا تَأْكُلُونَ أَهْلِهِ فَجَاء بِعِجْلٍ سَمِينٍ
Bismillāhirrahmānirrahīm
[Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen]
“Kam zu dir die Nachricht von den Gästen Ibrahims? Wie sie bewirtet wurden? Als sie eintraten bei ihm und ihn grüßten und er ihren Gruß erwiderte? „Das sind Fremde“, dachte er sich und ging schnell zu seiner Frau. Ein kräftiges Kalb ließ er zubereiten und bat: „Aber bitte, wollt ihr nicht essen?“ [Sure Zariyat, Verse 24-27]

Verehrte Muslime,
die Gastfreundschaft ist eines der schönsten Motive in der islamischen Ethik. Eines der schönsten Anzeichen einer ausgereiften Ethik beim Menschen. Jemanden in sein Haus zu bitten, ihm hier Tür und Herz zu öffnen, gehört zu den schönsten Formen der Geschwisterlichkeit, der Wertschätzung des Menschen sowie der Einheit und der Solidarität unter ihnen.

Verehrte Gemeinde,
das schönste Vorbild ist uns auch hier wieder unser geliebter Prophet (saw). „Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der tische seinen Gäste auf …“ [1] hat er uns geraten. Auch er selbst lud immer,  wenn wer konnte Gäste zu sich nach Hause ein. Für Gäste und insbesondere bedürftige Menschen war stets ein Platz an seinem Tisch. Die Gebete der Gäste, so ließ er uns wissen, würden besonders angenommen. [2] Und dass die Bewohner eines Hauses, in dem einem Gast aufgetischt wird, auf jeden Fall Wohl und Segen trifft. [3] Und dass umgekehrt, kein Heil zu erwarten sei von einem, der Gästen nicht auftischen will, obwohl er hierzu in der Lage ist. [4]

Der Koran liefert uns in diesem Zusammenhang das Bild des Propheten Ibrahim (a.s.), der seinen Gästen etwas auftischte, obwohl er diese überhaupt nicht kannte. So heißt es hier: “Kam zu dir die Nachricht von den Gästen Ibrahims? Wie sie bewirtet wurden? Als sie eintraten bei ihm und ihn grüßten und er ihren Gruß erwiderte? „Das sind Fremde“, dachte er sich und ging schnell zu seiner Frau. Ein kräftiges Kalb ließ er zubereiten und bat: „Aber bitte, wollt ihr nicht essen?“ [5] Der Vers betont hier auch, dass man Gäste vor allen Dingen freundlich und mit einem Lächeln empfangen sollte.

Ein Vorbild sollten wir uns nehmen auch am weiteren Vorgehen von Ibrahim (a.s.). Dass er den Gruß derer, die bei ihm eintreten, auf die schönste Weise erwidert und sie hereinbittet. Dass er sich unbemerkt von ihnen wegbegibt, um Essen zuzubereiten. Dass er ihnen das Beste auftischt, was er hat. Dass er das Essen eigenhändig auftischt… Dies sind alles Momente, die auch wir beherzigen sollten.

Verehrte Geschwister,
Gästen freundlich zu begegnen, sie aufzunehmen bzw. ihnen aufzutischen, gehört zum schönsten Erbe unserer Kultur und unserer Religion. Gäste, die bei uns eintreten bzw. Fremde in der Stadt, willkommen zu heißen, ganz gleich welcher Herkunft oder Religion sie sind, sie freundlich zu empfangen, wird uns sicher das Wohlwollen Allahs einbringen.

Abschließen will ich an dieser Stelle mit folgendem Hadis: „Drei Gruppen gibt es, deren Gebete auf keinen Fall abgewiesen werden: diejenigen, die Unrecht erfahren, Gäste und die Eltern.“ [6]
[1] Buchari, Edeb, 85.
[2] Ebu Dawud, Witr, 29; Tirmizi, Deawat, 47.
[3] Ibn Mdscha, Eti‘ma, 55.
[4] Ibn Hanbal, IV, 155.
[5] Zariyat, 51/24-27.
[6] Dawud, Witr 29.