
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen Dank an alle 16.000 von euch, die diese Petition bereits unterschrieben haben! Eure Unterstützung zeigt, dass dieses Thema vielen Menschen wichtig ist.
Aber seien wir ehrlich: Eine Petition allein wird die Autohersteller nicht zum Umdenken bewegen. Was wir brauchen, ist echter Druck durch die zuständige Behörde – die Bundesnetzagentur.
Deshalb mein Aufruf an euch:
Reicht eine offizielle Beschwerde bei der Bundesnetzagentur ein! Das dauert nur wenige Minuten und ist der wirksamste Weg, um die Behörde zum Handeln zu bewegen. Je mehr Beschwerden eingehen, desto schwerer wird es für die Bundesnetzagentur, das Problem zu ignorieren.
So geht's:
Öffnet das Beschwerdeformular der Bundesnetzagentur:
Füllt das Formular aus. Hier eine Orientierungshilfe:
- Welche Rolle nach Data Act? → Nutzer (privat, gewerblich oder öffentlich)
- Über wen beschweren? → Dateninhaber (insb. Hersteller)
- Welches Produkt? → Vernetztes Produkt
- Name des Anbieters: → [Euer Fahrzeughersteller, z.B. Volkswagen, Mercedes, Stellantis, Renault...]
- Branche: → Sonstige → Automobilhersteller
- Im Kommentarfeld könnt ihr z.B. schreiben:
„[Hersteller] stellt Fahrzeugbesitzern keinen Echtzeit-Zugang zu den Daten des eigenen Fahrzeugs per API zur Verfügung, obwohl dieser Zugang für den Hersteller selbst (über die Smartphone-App) als auch für zahlende Dritte verfügbar ist. Für Fahrzeugbesitzer gibt es nur die Möglichkeit, sich historische Daten per Email schicken zu lassen oder in größeren Zeitabständen ein Datenpaket aus einem Portal herunterzuladen. Dieser qualitative Unterschied verletzt Artikel 3, 4 und 5 des EU Data Acts."
Absenden!
Warum das wichtig ist:
Die Bundesnetzagentur ist die zuständige Aufsichtsbehörde für den EU Data Act in Deutschland. Sie muss bei Verstößen tätig werden – aber nur, wenn sie von den Verstößen erfährt. Jede einzelne Beschwerde zählt und erhöht den Druck.
BMW zeigt mit seinem CarData-Portal, dass es technisch möglich ist. Die anderen Hersteller wollen nicht – und genau das muss sich ändern.
Teilt diesen Aufruf – je mehr Beschwerden eingehen, desto besser!
Gemeinsam setzen wir unser Recht auf unsere Daten durch.