5-jähriges Mädchen möchte nicht gegen ihren Willen zu mutmaßlichen Straftäter

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AKTUELLER HINWEIS:

Wir mussten vorübergehend Teile der Petition entfernen, da die Rechtsanwälte des Kindesvaters bezüglich einiger Textpassagen eine einstweiligen Verfügung erwirkt haben. Gegen diese einstweilige Verfügung wurde Widerspruch erhoben. Eine mündliche Verhandlung über die Rechtmässigkeit der beanstandeten Passagen findet am 29.8.2017 beim Landgericht Essen statt.

Wir sind Freunde und Bekannte von dem kleinen Mädchen namens Jil, die bei ihrer Mutter in Essen wohnt. Sie musste bereits in jungen Jahren wiederholt Gewalt seitens ihres Vaters miterleben und möchte daher nicht alleine zu ihrem gewalttätigen Vater. Als 5-jähriges Mädchen hat sie sich wiederholt - auch vor Gericht - gegen den alleinigen Umgang mit diesem ausgesprochen. Das Jugendamt beharrt trotz aller Einwände darauf, dass das Mädchen zum Vater gebracht werden muss. Wir alle möchten, dass Jil - ein interessiertes und aufgewecktes Kleinkind - ein ganz normales und glückliches Leben führen kann.

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Das fast 6-jährige Mädchen erklärt gegenüber den offiziellen Stellen " ... dass sie nicht ohne dem Jugendamt den Papa sehen wolle, sie wolle ihn nicht woanders sehen."

Der Vater und Mediziner wurde laut uns vorliegenden Informationen aufgrund der Vorwürfe und dem geforderten Berufsverbot von der Klinik freigestellt, somit sind Patienten vermutlich ausser Gefahr. Nun soll aber ausgerechnet ein kleines und hilfloses Mädchen gegen ihren Willen diesem Kontakt ausgeliefert werden.

Wir möchten hiermit im Sinne von Jil auf den Kindeswillen und die vermutlich schon ausgeprägten Sorgen des ohnedies belastetenden Kleinkindes hinweisen, damit das Jugendamt nicht weiter so beharrlich und schonungslos gegen den Kindeswillen und jenem der Kindesmutter vorgeht. Das Jugendamt Essen hat sich in der Vergangenheit wiederholt FÜR den Umgang ohne Betreuung ausgesprochen, u.a. mit der Begründung es gäbe keine Kapazitäten mehr.

Auch besteht dringender Verdacht, dass der Vater selbst im häuslichen Bereich Betäubungsmittel einsetzt, um Frauen zu missbrauchen. Die strafrechtlichen Vorgänge sind seit Jahren Gegenstand polizeilicher Untersuchungen, nun musste das Familiengericht zwischenzeitlich entscheiden. Das Jugendamt hat sich leider - und dies ist für uns nicht nachvollziehbar - FÜR den SOFORTIGEN unbetreuten Umgang mit einem mutmasslichen schweren Sexualstraftäter ausgesprochen. Dies verwundert noch mehr, da seitens der Staatsanwaltschaft eine umfassende Anklageschrift hinsichtlich schwerer Körperverletzung, sexueller Nötigung und anderer Sexualdelikte vorliegt. Diese liegt derzeit beim Landgericht Essen zur Bearbeitung.

Hiermit wollen wir Aufmerksamkeit und Interesse für ein Mädchen erzeugen, dass seine Stimme selbst noch nicht erheben kann. Bitte tragt mit eurer Stimme dazu bei und unterstützt uns und das Mädchen gegen die behördliche Bürokratie, die jeglichen Kindeswillen und insbesondere das Kindeswohl des Mädchens aus dem Auge zu verlieren scheint.

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