Erste Hilfe Psyche bundesweit ins Regelsystem aufnehmen.

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Das Problem

Frühe psychische Orientierung und Stabilisierung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – vollständig finanziert und bundesweit zugänglich.

Psychische Hilfe muss früher beginnen
Psychische Gesundheit darf nicht davon abhängen, ob ein Mensch zufällig rechtzeitig die richtige Anlaufstelle findet.

Viele psychische Krisen beginnen lange vor einer Diagnose, einer Behandlung oder einem akuten Zusammenbruch.

Sie beginnen dort, wo ein Kind sich immer stärker zurückzieht.

Wo Jugendliche nur noch funktionieren.

Wo Erwachsene nach außen durchhalten, obwohl innerlich längst alles zu viel geworden ist.

Wo Angehörige helfen möchten, aber nicht wissen, was richtig ist.

Und wo Fachkräfte Belastungen erkennen, jedoch keine verständliche und unmittelbar nutzbare erste Struktur zur Verfügung haben.

Genau in dieser frühen Phase fehlt in Deutschland vielerorts ein verlässliches Angebot zur psychischen Orientierung und Stabilisierung.

Diese Lücke muss geschlossen werden.

Unsere zentrale Forderung
Wir fordern die bundesweite Aufnahme von EHP – Erste Hilfe Psyche in das reguläre Gesundheits-, Präventions- und Bildungssystem.

EHP soll als vollständig öffentlich finanziertes und bundesweit zugängliches Angebot aufgebaut werden.

Für:

Kinder
Jugendliche
Erwachsene
Angehörige
pädagogische Fachkräfte
soziale Einrichtungen
Schulen und Kommunen
Menschen in ersten psychischen Belastungssituationen
EHP soll dort ansetzen, wo Belastung bereits spürbar ist, aber eine passende fachliche Hilfe noch nicht erreicht wurde.

Was Erste Hilfe Psyche leisten soll
EHP ist keine Therapie.

EHP ersetzt keine Diagnostik, keine medizinische Behandlung, keine Psychotherapie und keine akute Krisenversorgung.

EHP ist die verständliche und niedrigschwellige Struktur davor und dazwischen.

EHP soll Menschen dabei unterstützen:

psychische Belastungen früher wahrzunehmen
Gefühle, Stressreaktionen und Warnzeichen besser zu verstehen
erste stabilisierende Schritte kennenzulernen
Überforderung zu sortieren
passende Hilfsangebote zu finden
Angehörige und Begleitpersonen einzubeziehen
Grenzen der Selbsthilfe zu erkennen
bei Bedarf sicher und gezielt weitergeleitet zu werden
So wie körperliche Erste Hilfe Orientierung gibt, bis professionelle Versorgung verfügbar ist, braucht es auch für psychische Belastungen einen klaren und verlässlichen ersten Rahmen.

Wir liefern ein ausgearbeitetes Konzept
EHP beginnt nicht bei null.

Aus jahrelanger Entwicklungsarbeit ist ein umfassendes und praxisnahes Gesamtkonzept entstanden.

Dazu gehören unter anderem:

verständliche psychische Grundorientierung
erste Stabilisierungsmöglichkeiten
strukturierte Hilfs- und Weiterleitungswege
Materialien für Betroffene und Angehörige
Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
EHP Kids für frühe psychische Orientierung
Unterlagen für Schulen, Einrichtungen und begleitende Fachkräfte
digitale Orientierungsmöglichkeiten
Arbeitsblätter, Storybooks und Lernmaterialien
ein Kriseninterventions- und Sicherheitsrahmen
Konzepte für Pilotprojekte und praktische Erprobung
EHP verbindet Prävention, Orientierung, Stabilisierung und Weiterleitung zu einem gemeinsamen System.

Es soll keine zusätzliche unübersichtliche Parallelstruktur entstehen.

EHP soll bestehende Hilfsangebote früher erreichbar, verständlicher und wirksamer nutzbar machen.

Frühe psychische Orientierung für Kinder
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen.

Kinder sollten nicht erst lernen, über psychische Belastungen zu sprechen, wenn bereits eine schwere Krise entstanden ist.

Sie können früh lernen:

Gefühle zu erkennen und zu benennen
Körpersignale wahrzunehmen
Stress und Überforderung besser einzuordnen
persönliche Grenzen auszudrücken
Hilfe anzunehmen
anderen Kindern aufmerksam und respektvoll zu begegnen
zu verstehen, dass psychische Belastung keine Schuld und kein persönliches Versagen ist
EHP Kids soll Kinder stärken, ohne sie zu pathologisieren.

Es geht nicht darum, jedes schwierige Gefühl zu einer Erkrankung zu erklären.

Es geht darum, Orientierung, Sprache, Sicherheit und frühzeitige Hilfe zu ermöglichen.

Diese Grundlagen gehören langfristig dorthin, wo Kinder leben und lernen: in Familien, Schulen, Betreuungseinrichtungen, Kommunen und das Gesundheitswesen.

Warum vollständige Finanzierung notwendig ist
Eine bundesweite Aufgabe darf nicht dauerhaft von privater Zeit, ehrenamtlicher Überlastung oder einzelnen regionalen Unterstützern abhängen.

Ein Konzept dieser Größenordnung benötigt:

verlässliche personelle Strukturen
fachliche und wissenschaftliche Begleitung
rechtliche und datenschutzrechtliche Absicherung
Qualitätssicherung
Schulung und Weiterentwicklung
barrierearme und mehrsprachige Angebote
digitale Infrastruktur
regionale Ansprechpartner
Pilotprojekte
Evaluation
bundesweite Umsetzung
Deshalb fordern wir keine kleine symbolische Förderung und kein kurzfristiges Einzelprojekt.

Wir fordern eine vollständige und langfristig tragfähige Finanzierung.

Nur so kann EHP unabhängig, sicher, professionell und bundesweit zugänglich aufgebaut werden.

EHP ist auch wirtschaftlich vernünftig
Psychische Belastungen verursachen nicht nur menschliches Leid.

Sie belasten Familien, Schulen, Betriebe, soziale Einrichtungen, medizinische Versorgungssysteme und die Gesellschaft insgesamt.

EHP setzt früher an.

Frühe Orientierung kann dazu beitragen, Überforderung schneller zu erkennen, unnötige Umwege im Hilfesystem zu vermeiden und vorhandene Angebote gezielter zu nutzen.

EHP ist deshalb nicht als teure zusätzliche Parallelversorgung gedacht.

EHP ist eine früh ansetzende, klar strukturierte und kosteneffiziente Brücke in das bestehende System.

Prävention und frühe Orientierung kosten Ressourcen.

Zu spätes Handeln kostet jedoch häufig erheblich mehr – menschlich, sozial und wirtschaftlich.

Unsere konkreten Forderungen
Wir fordern Bund und Länder auf:

EHP – Erste Hilfe Psyche als bundesweites Konzept anzuerkennen.
Frühe psychische Orientierung und Stabilisierung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in das Regelsystem aufzunehmen.
Den Aufbau und die bundesweite Umsetzung von EHP vollständig öffentlich zu finanzieren.
EHP Kids als präventiven Baustein in Schulen, Betreuungseinrichtungen und kommunalen Strukturen zu erproben.
Bundesweit geeignete Pilotregionen und Modellprojekte zu ermöglichen.
Das Konzept unabhängig wissenschaftlich begleiten und evaluieren zu lassen.
EHP mit bestehenden medizinischen, therapeutischen, sozialen, schulischen und kommunalen Hilfsangeboten zu vernetzen.
Langfristig verbindliche Qualitäts-, Sicherheits- und Weiterleitungsstandards für psychische Erste Hilfe zu schaffen.
Warum diese Petition weiterläuft
Diese Petition ist mehr als eine kurzfristige Kampagne.

Sie ist ein langfristiger politischer Auftrag.

EHP wurde aus Erfahrung, Verantwortung und dem Wissen entwickelt, wie schwer es für Menschen sein kann, in psychischen Belastungssituationen Orientierung und passende Hilfe zu finden.

Das Konzept ist vorhanden.

Die Materialien sind vorhanden.

Die Vision ist klar.

Was fehlt, ist eine tragfähige strukturelle und finanzielle Grundlage.

Deshalb bleibt diese Petition bestehen.

Sie soll die öffentliche Unterstützung sichtbar halten, bis EHP die Möglichkeit erhält, professionell, vollständig finanziert und bundesweit umgesetzt zu werden.

Auch dann, wenn die aktive Projektarbeit zeitweise eingeschränkt werden muss, bleibt die Forderung richtig:

Deutschland braucht eine verlässliche Struktur für frühe psychische Orientierung und Stabilisierung.

Deine Stimme hilft
Mit deiner Unterschrift unterstützt du die Forderung nach:

früher Hilfe statt später Krisenreaktion
verständlicher Orientierung statt zusätzlicher Überforderung
psychischer Prävention für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Unterstützung für Angehörige
Entlastung bestehender Hilfesysteme
vollständiger Finanzierung
bundesweiter Zugänglichkeit
einer langfristigen Aufnahme von EHP in das Regelsystem
Bitte unterschreibe diese Petition.

Bitte teile sie mit deinem Umfeld.

Bitte hilf dabei, die Forderung sichtbar zu halten.

Psychische Gesundheit betrifft uns alle.

Früher oder später.

Direkt oder indirekt.

EHP – Erste Hilfe Psyche

Früher verstehen.
Früher stabilisieren.
Menschlicher handeln.

Weitere Informationen:

www.erstehilfepsyche.de

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Mario HartlPetitionsstarter*inMit „Erste Hilfe Psyche“ kämpfen wir dafür, dass Hilfe früher ankommt – und dass niemand allein gelassen wird. Mehr Infos unter: w w w. e r s t e h i l f e p s y c h e. de

Die Entscheidungsträger*innen

Nina Warken
Nina Warken
Bundesgesundheitsministerin

Kommentare von Unterstützer*innen

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