erneute Kita Schließungspläne in Chemnitz verhindern
erneute Kita Schließungspläne in Chemnitz verhindern
Das Problem
Kitas sind entscheidend für die frühkindliche Bildung und Entwicklung unserer Kinder. In Chemnitz gibt es erneut Pläne, mehrere Kitas (diesmal 10) zu schließen, was die Betreuungsmöglichkeiten erheblich einschränken und Eltern vor große Herausforderungen stellen würde.
Dies sind die betroffenen Kitas:
- Kita "mittendrin" Fritz-Reuter-Straße 30 (Zentrum)
- Kita "Zwergenland" Reichenhainer Straße 33a (Bernsdorf)
- Kita "Krabbelkäfer" Reichenhainer Straße 33a (Bernsdorf)
- Kita "Schmetterling" Friedrich-Hähnel-Straße 7 (Helbersdorf)
- Kita in der Fürstenstraße 263/265 (Yorckgebiet)
- Kita "Sonnenhaus" Harthweg 2 (Altendorf)
- Kita "Kleeblatt" Albert-Schweitzer-Straße 71 (Altendorf)
- Kita "Kinderlachen" Alfred-Neubert-Straße 57 (Markersdorf)
- Kita Robert-Siewert-Straße 68/70 (Markersdorf)
- Kita "Lupinio" Neue Straße 2 (Reichenbrand)
Noch immer ist die Betreuungssituation in Ostdeutschen Kitas schlechter, als im Westen. Wir haben immer noch einen schlechteren Personalschlüssel. Mit sinkenden Geburtenzahlen gäbe es jetzt die Chance endlich dort etwas zu investieren, wo es am Notwendigsten ist - bei unseren Kindern, unserer Zukunft!
Für eine Kita Streichung lediglich sinkende Geburtenzahlen zu berücksichtigen scheint für uns zu kurz gedacht. Gerade im sozialen Bereich sind die Ausfallquoten des Personals hoch wie in keiner anderen Branche, Experten sprechen von bis zu 30 Tagen im Jahr. Auch wird die Zuwanderung bei der bloßen Betrachtung von Geburtenzahlen nicht berücksichtigt.
Ebenso ist ein weiterer Trend erkennbar, es gibt immer mehr Kinder mit Förderbedarf, besonders im sozial-emotionalen Bereich. Hier reicht der bisher gängige Personalschlüssel einfach nicht mehr aus. Der von der Stadt beschriebene Überschuss an Betreuungsplätzen könnte hier die Lösung sein. Kinder könnten in kleineren Gruppen oder von mehreren Fachkräften betreut und gefördert werden. Auch zusätzliche räumliche Kapazitäten, beispielsweise für Angebote, Themen oder Wachgruppen wären positiv für die Entwicklung und das Heranwachsen unserer Kinder.
Ähnlich wie bei den letzten Schließungsplänen finden wir, dass wieder einige Punkte nicht beachtet worden sind:
1) Kinder und Personal sind keine Gegenstände die man beliebig hin- und herschieben kann
2) Jede Kita hat ihre Besonderheiten, ihre eigene Atmosphäre und ihr Team, was sie erst zu dem Ort macht, wo unsere Kinder aufwachsen und gefördert werden können.
3) Was passiert mit den Gebäuden? Leerstand? Abriss? Auch dies würde Kosten nach sich ziehen.
4) Was ist, wenn sich die Situation in 5 oder 10 Jahren verändert und plötzlich mehr Betreuungsplätze gebraucht werden?
5) Wo sollen die Kinder untergebracht werden? Ja, es wurde davon gesprochen sie möglichst gruppenweise und wohnortnah umzusetzen, Garantien sind das keine.
In den letzten Jahren wurde immer wieder der Rotstift bei den Jüngsten unserer Gesellschaft angesetzt.
Das kostenlose Vorschuljahr? - abgeschafft!
Die kostenfreie Eingewöhnung in die Kita? - abgeschafft! (es muss jetzt ein 4,5 Stunden Platz bezahlt werden)
Elternbeiträge? - immer wieder erhöht!
Wir sind der Meinung damit muss Schluss sein!
Verweisen möchten wir auch auf eine andere (erfolgreiche) Petition, die die letzten Schließungspläne der Stadt zum Gegenstand hatte. Stand jetzt hat diese Petition fast 9000 Unterschriften, was das öffentliche Interesse für unser Anliegen nochmal unterstreicht! Petition
Wir fordern den Stadtrat auf, diese Schließungspläne zu überdenken und stattdessen in unsere Kinder und ihre Zukunft zu investieren. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um zu zeigen, dass wir unsere Kitas in Chemnitz schätzen und sie erhalten wollen.
Ergänzende Informationen:
6.372
Das Problem
Kitas sind entscheidend für die frühkindliche Bildung und Entwicklung unserer Kinder. In Chemnitz gibt es erneut Pläne, mehrere Kitas (diesmal 10) zu schließen, was die Betreuungsmöglichkeiten erheblich einschränken und Eltern vor große Herausforderungen stellen würde.
Dies sind die betroffenen Kitas:
- Kita "mittendrin" Fritz-Reuter-Straße 30 (Zentrum)
- Kita "Zwergenland" Reichenhainer Straße 33a (Bernsdorf)
- Kita "Krabbelkäfer" Reichenhainer Straße 33a (Bernsdorf)
- Kita "Schmetterling" Friedrich-Hähnel-Straße 7 (Helbersdorf)
- Kita in der Fürstenstraße 263/265 (Yorckgebiet)
- Kita "Sonnenhaus" Harthweg 2 (Altendorf)
- Kita "Kleeblatt" Albert-Schweitzer-Straße 71 (Altendorf)
- Kita "Kinderlachen" Alfred-Neubert-Straße 57 (Markersdorf)
- Kita Robert-Siewert-Straße 68/70 (Markersdorf)
- Kita "Lupinio" Neue Straße 2 (Reichenbrand)
Noch immer ist die Betreuungssituation in Ostdeutschen Kitas schlechter, als im Westen. Wir haben immer noch einen schlechteren Personalschlüssel. Mit sinkenden Geburtenzahlen gäbe es jetzt die Chance endlich dort etwas zu investieren, wo es am Notwendigsten ist - bei unseren Kindern, unserer Zukunft!
Für eine Kita Streichung lediglich sinkende Geburtenzahlen zu berücksichtigen scheint für uns zu kurz gedacht. Gerade im sozialen Bereich sind die Ausfallquoten des Personals hoch wie in keiner anderen Branche, Experten sprechen von bis zu 30 Tagen im Jahr. Auch wird die Zuwanderung bei der bloßen Betrachtung von Geburtenzahlen nicht berücksichtigt.
Ebenso ist ein weiterer Trend erkennbar, es gibt immer mehr Kinder mit Förderbedarf, besonders im sozial-emotionalen Bereich. Hier reicht der bisher gängige Personalschlüssel einfach nicht mehr aus. Der von der Stadt beschriebene Überschuss an Betreuungsplätzen könnte hier die Lösung sein. Kinder könnten in kleineren Gruppen oder von mehreren Fachkräften betreut und gefördert werden. Auch zusätzliche räumliche Kapazitäten, beispielsweise für Angebote, Themen oder Wachgruppen wären positiv für die Entwicklung und das Heranwachsen unserer Kinder.
Ähnlich wie bei den letzten Schließungsplänen finden wir, dass wieder einige Punkte nicht beachtet worden sind:
1) Kinder und Personal sind keine Gegenstände die man beliebig hin- und herschieben kann
2) Jede Kita hat ihre Besonderheiten, ihre eigene Atmosphäre und ihr Team, was sie erst zu dem Ort macht, wo unsere Kinder aufwachsen und gefördert werden können.
3) Was passiert mit den Gebäuden? Leerstand? Abriss? Auch dies würde Kosten nach sich ziehen.
4) Was ist, wenn sich die Situation in 5 oder 10 Jahren verändert und plötzlich mehr Betreuungsplätze gebraucht werden?
5) Wo sollen die Kinder untergebracht werden? Ja, es wurde davon gesprochen sie möglichst gruppenweise und wohnortnah umzusetzen, Garantien sind das keine.
In den letzten Jahren wurde immer wieder der Rotstift bei den Jüngsten unserer Gesellschaft angesetzt.
Das kostenlose Vorschuljahr? - abgeschafft!
Die kostenfreie Eingewöhnung in die Kita? - abgeschafft! (es muss jetzt ein 4,5 Stunden Platz bezahlt werden)
Elternbeiträge? - immer wieder erhöht!
Wir sind der Meinung damit muss Schluss sein!
Verweisen möchten wir auch auf eine andere (erfolgreiche) Petition, die die letzten Schließungspläne der Stadt zum Gegenstand hatte. Stand jetzt hat diese Petition fast 9000 Unterschriften, was das öffentliche Interesse für unser Anliegen nochmal unterstreicht! Petition
Wir fordern den Stadtrat auf, diese Schließungspläne zu überdenken und stattdessen in unsere Kinder und ihre Zukunft zu investieren. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition, um zu zeigen, dass wir unsere Kitas in Chemnitz schätzen und sie erhalten wollen.
Ergänzende Informationen:
6.372
Neuigkeiten zur Petition
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Petition am 29. September 2024 erstellt