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Petition richtet sich an Oberbürgermeister der Stadt Krefeld und an 6 mehr

Ermöglicht Nick ein selbstbestimmtes Leben bei seiner Familie! #HelftNick

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Mein Pflegekind Nick ist 14 Jahre alt und seit einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung in seinem vierten Lebensmonat zu 100 Prozent schwerstbehindert und ständig auf die Hilfe Dritter angewiesen.

Sein leiblicher Vater hat ihn nach Feststellung seiner Behinderung verlassen. Seine leibliche Mutter ist auf tragische Weise verstorben.

Er kann nicht alleine essen, trinken, sprechen, spielen, stehen, laufen, sich drehen, sodass er in jeder Lebenslage auf qualifizierte erfahrene Hilfe angewiesen ist. Seit einigen Monaten kann er nicht mehr zu Schule gehen, weil die zuständige Stadt Krefeld für ihn keine Eingliederungshilfe leistet und seine 24h Pflege gefährdet.

Nick ist schlau - er versteht uns und sein Umfeld. Er nutzt einen Sprachcomputer per Augensteuerung mit viel Mühe nur sehr eingeschränkt zum kommunizieren. Nick kann sogar bis 20 rechnen und mit einem Laufgerät laufen, sich bewegen und auspowern und vieles mehr wie nicht behinderte. Doch all dies kann Nick nur mit Hilfe einer qualifizierten geeigneten Eingliederungshilfe neben der medizinischen Überwachung und Pflege.

Im Eilgerichtsverfahren erkennt das Sozialgericht Oldenburg Anfang des Jahres die geforderte Hilfe vollumfänglich an.

Doch die zuständige Stadt Krefeld leistet trotzdem nicht.

Am 01.07.2015 hat das übergeordnete Landessozialgericht in Celle die Stadt Krefeld verpflichtet 24 Stunden Pflege und zusätzlich Integrationshilfe für die Schule sowie wenigstens 20 Stunde  außerhalb der Schule pro Woche sicher zu stellen, sowie klar gestellt, dass die Stadt unter Einbeziehung aller Beteiligten den Bedarf ordnungsgemäß feststellen soll, weil dies im Rahmen des überschlägigen Eilverfahren vom Gericht nicht möglich sei.

Das Sozialamt Krefeld leistet trotz allem weiterhin gar keine Hilfe obwohl neben der gerichtlichen Verpflichtung die vom Sozialamt Krefeld beauftragten Dienstleister, wie unter anderem der Eingliederungshilfedienstleister IBB Mattis in Oldenburg, ein gerichtliches eingeholtes Gutachten, ein MDK Gutachten die fachgerechte 24h Pflege, sowie 24h fachgerechte Eingliederungshilfe festgestellt haben und sogar die übergeordnete kompetente Sozialhilfe-Behörde, der Landschaftsverband Rheinland (LVR) NRW, die Notwendigkeit einer Eingliederungshilfe-Fachkraft „zweifelsfrei“  festgestellt hat.

Das mühevoll aufgebaute Pflegeteam droht zum 31.08.2015 erneut zusammen zu brechen und die selbstbestimmte, bedarfsgerechte angemessene Teilhabe am Leben durch qualifizierte geeignete Kräfte, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention & das Sozial Gesetzbuch, die Gerichtsurteile und die Gutachten vorsehen ist fast gar nicht möglich und gefährdet durch die Untätigkeit und Verletzung der Menschenrechte der Stadt Krefeld das Kindeswohl von Nick.

Nick möchte endlich selbstbestimmt in seinem sozialem Umfeld, bei seiner Familie, wie früher als der LVR noch geleistet hat und nicht fremdbestimmt und nicht limitiert am Leben teilhaben, wie andere gleichaltrige nichtbehinderte, lernen und Förderung erfahren, sich entwickeln, soziale Kontakte und Beziehungen pflegen, altersgerechte Angebote wie 14 jährige Teenager erfahren, körperlich austoben, mit unterstützter Kommunikation sich mitteilen und am Leben erfreuen und vieles mehr ...so wie es die UN-Behindertenrechtskonvention und deutsche Gesetze vorsehen.

Als Vormund von Nick erfülle ich meine Pflicht für Nick zu kämpfen, übernehme Verantwortung und engagiere mich für Nick für die angemessene Teilhabe und Pflege.

Die verantwortlichen Verwalter des Geldes der Stadt Krefeld haben dabei Nick noch nie persönlich in Augenschein genommen und entschieden dabei rein auf Basis von Akten.

Bitte helfen Sie mit. Erhöhen Sie den öffentlichen Druck mit Ihrer Unterschrift, Ihren aktiven Hilfeanrufen bei den Medien, TV Sendern, der Stadt Krefeld und Ihren Freunden und Kontakten, damit das Sozialamt Krefeld Nick endlich hilft.

Weitere Infos auch auf Facebook

Herzlichen DANK für Ihre und Eure Unterstützung!                            Franziska Hinz (Unterstützerin) & Christian Schmidt (Vormund)

 

Diese Petition wurde übergeben an:
  • Oberbürgermeister der Stadt Krefeld
  • Vorstand der Krankenkasse DAK
    Herr Moldenhauer
  • Vorstand der Krankenkasse DAK
    Herr Bodmer
  • Vorstand der Krankenkasse DAK
    Herr Rebscher
  • Fachbereichsleiter Sozialamt Krefeld
    Uwe Raatz
  • Sozialamt Krefeld
    Gabriele Berndt
  • Sozialamtsleiter Krefeld
    Herr Gottschalk


Franziska Hinz und Christian Schmidt startete diese Petition mit einer einzelnen Unterschrift und hat nun 180.616 Unterstützer/innen. Starten Sie heute eine Petition, um sich für Ihr Anliegen einzusetzen.




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