Betreute Taubenfütterung in Duisburg


Betreute Taubenfütterung in Duisburg
Das Problem
Duisburgs Tauben: Für ein modernes Management auf Brachflächen
Tauben sind überall, ein Teil der Kulisse, irgendwie schaut keiner so genau hin. Dabei sind sie unglaublich sanftmütige, treue und soziale Wesen.
Trotzdem wird Mitgefühl in unserer Gesellschaft oft mit Anfeindungen bestraft und man lässt sie lieber langsam Verhungern. Es zerreißt mir das Herz, sie nicht nur hungernd, sondern auch mit verschnürten Füßen oder entkräftet in Hauseingängen zu sehen. Diese Schicksale sind die Folge unseres Handelns.
Wir müssen verstehen, dass die Stadttaube kein Wildtier ist, sondern ein verwildertes Haustier. Wir Menschen haben sie domestiziert, sie als Postboten oder Fleischlieferanten genutzt. Wir haben ihnen den Bruttrieb angezüchtet, der sie zwingt, ganzjährig Eier zu legen – selbst wenn sie kurz vorm Verhungern stehen. Wir haben sie in unsere Städte geholt und sie dann, als sie uns nicht mehr nützlich waren, einfach im Stich gelassen. Sie nun für ihre Existenz zu bestrafen, ist grausam.
Wissenschaftlich gesehen ist das Fütterungsverbot, wie wir es in Duisburg erleben, überholt. Das Robert Koch-Institut (RKI) und zahlreiche Veterinärmediziner bestätigen immer wieder, dass das Gesundheitsrisiko durch Stadttauben für den Menschen nicht höher ist als das durch andere Vögel oder Haustiere. Auch der Mythos der Gebäudeschäden hält einer Prüfung nicht stand: Eine Studie der TU Darmstadt belegt, dass Taubenkot mit einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 5,9 definitiv keinen Beton zersetzt. Die eigentliche Ursache für Verschmutzungen ist der flüssige „Hungerkot“, der entsteht, weil die Tiere aus Not Abfälle fressen. Würden wir ihnen artgerechtes Körnerfutter erlauben, wäre der Kot fest und ließe sich problemlos entfernen.
Dass kontrollierte Fütterungszonen die Lösung sind, beweisen Vorbilder in ganz Deutschland. Augsburg zeigt seit Jahren mit seinem Modell, wie feste Futterplätze die Tiere an betreute Standorte binden. Städte wie Erlangen, Berlin und Hanau setzen gezielt auf verlagerte Fütterungszonen, um die Innenstädte zu entlasten.
Und deshalb, Stadt Duisburg: hebt das Fütterungsverbot auf ausgewählten Flächen auf.
Ich bin sicher, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger die Kosten für das Futter sowie die Reinigung der Flächen übernehmen. Geben wir diesen wunderbaren Wesen ihre Würde zurück und Duisburg die naheliegendste und zeitlich eine menschliche Lösung.
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Das Problem
Duisburgs Tauben: Für ein modernes Management auf Brachflächen
Tauben sind überall, ein Teil der Kulisse, irgendwie schaut keiner so genau hin. Dabei sind sie unglaublich sanftmütige, treue und soziale Wesen.
Trotzdem wird Mitgefühl in unserer Gesellschaft oft mit Anfeindungen bestraft und man lässt sie lieber langsam Verhungern. Es zerreißt mir das Herz, sie nicht nur hungernd, sondern auch mit verschnürten Füßen oder entkräftet in Hauseingängen zu sehen. Diese Schicksale sind die Folge unseres Handelns.
Wir müssen verstehen, dass die Stadttaube kein Wildtier ist, sondern ein verwildertes Haustier. Wir Menschen haben sie domestiziert, sie als Postboten oder Fleischlieferanten genutzt. Wir haben ihnen den Bruttrieb angezüchtet, der sie zwingt, ganzjährig Eier zu legen – selbst wenn sie kurz vorm Verhungern stehen. Wir haben sie in unsere Städte geholt und sie dann, als sie uns nicht mehr nützlich waren, einfach im Stich gelassen. Sie nun für ihre Existenz zu bestrafen, ist grausam.
Wissenschaftlich gesehen ist das Fütterungsverbot, wie wir es in Duisburg erleben, überholt. Das Robert Koch-Institut (RKI) und zahlreiche Veterinärmediziner bestätigen immer wieder, dass das Gesundheitsrisiko durch Stadttauben für den Menschen nicht höher ist als das durch andere Vögel oder Haustiere. Auch der Mythos der Gebäudeschäden hält einer Prüfung nicht stand: Eine Studie der TU Darmstadt belegt, dass Taubenkot mit einem pH-Wert von etwa 5,5 bis 5,9 definitiv keinen Beton zersetzt. Die eigentliche Ursache für Verschmutzungen ist der flüssige „Hungerkot“, der entsteht, weil die Tiere aus Not Abfälle fressen. Würden wir ihnen artgerechtes Körnerfutter erlauben, wäre der Kot fest und ließe sich problemlos entfernen.
Dass kontrollierte Fütterungszonen die Lösung sind, beweisen Vorbilder in ganz Deutschland. Augsburg zeigt seit Jahren mit seinem Modell, wie feste Futterplätze die Tiere an betreute Standorte binden. Städte wie Erlangen, Berlin und Hanau setzen gezielt auf verlagerte Fütterungszonen, um die Innenstädte zu entlasten.
Und deshalb, Stadt Duisburg: hebt das Fütterungsverbot auf ausgewählten Flächen auf.
Ich bin sicher, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger die Kosten für das Futter sowie die Reinigung der Flächen übernehmen. Geben wir diesen wunderbaren Wesen ihre Würde zurück und Duisburg die naheliegendste und zeitlich eine menschliche Lösung.
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Petition am 28. Februar 2026 erstellt