Erhaltung des sozialen Treffpunktes "Kopernikus" in Hannover

Das Problem

 

 

Petition für die Unterstützung und Anerkennung unserer Existenz – die mündlichen Versprechen des Oberbürgermeisters müssen jetzt in die Tat umgesetzt werden!

„Es ist insgesamt wichtig, Orte zu erhalten, an denen sich Jugendliche, Kreative und Kulturschaffende ohne Verwertungszwänge ausleben können“ (Auszug aus dem Antrag von SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 27.06.2021)

Ein solcher Ort ist „die Kopernikus Hannover“ – und darum geht es heute- um den Erhalt der Räumlichkeiten in der Kopernikusstraße 11 in Hannovers Nordstadt und somit um den Erhalt von Raum für alternative Lebensentwürfe sowie subkultureller Freiräume. Und letzten Ends um zu verhindern, dass Hannovers Punks bald wieder auf der Straße sitzen. Denn die Nutzung der Räume in der Kopernikusstr. 11 soll laut des Vermieters (der DB) zeitnah beendet werden. Aktuell bis zum Ende des Jahres 2024- das heißt, ab jetzt hängen wir in der Luft und keiner kann uns sagen ob und wie es weiter geht!!! 2018 wurde seitens der DB erstmalig mitgeteilt, dass der Mietvertrag des Geländes ausgelaufen sei und es keine Verlängerung für das Projekt geben könne.

Gründe waren damals unklare Besitzverhältnisse und Nutzungsgenehmigungen. Die Klärung dieser ergab 2021, dass das winzige Areal, auf dem sich die vorhandenen Räume befinden, zum Teil der Stadt Hannover, der EBA sowie der Continental gehören. Da sich diesbezüglich jedoch nichts Weiteres klärte, verlagerte sich das Zwiegespräch auf den Strommasten an den Bahnschienen, wegen dessen Anwesenheit im Umkreis von 10m damals überhaupt keine Räumlichkeiten hätten gebaut werden dürfen. 2022 wurden dann Aussagen zu geplanten und notwendigen Baumaßnahmen getroffen, für die die DB aber immernoch keine konkreten Baupläne hat. Aktuell steht auch noch eine „demnächst in Zukunft“ geplante Sanierung der Brücke seitens der Stadt im Raum. Seit nun fast sechs Jahren ist der Verbleib in den Räumlichkeiten also mehr als ungewiss und wird kurzfristig durch temporäre Duldungen zugesichert. Ebenfalls gestaltet sich die Suche nach alternativen Räumlichkeiten seit mittlerweile zwei Jahren mehr als schwierig und aktuell ist noch immer keine Lösung in Sicht! Um auf die Dringlichkeit, als auch die Relevanz einer notwendigen Lösung aufmerksam zu machen, haben Hannovers Jugendliche, Kreative und Kulturschaffende auch schon diverse Demonstrationen und Kundgebungen veranstaltet, um die Öffentlichkeit zu informieren und sensibilisieren- bisher leider erfolglos!!!

Wer oder Was ist die Kopernikus Hannover???

→ „Die Kopernikus Hannover“, auch bekannt „als Punkertreff unter den Bahngleisen in Hannovers Nordstadt“ ist ein sozialer Treffpunkt in der Kopernikusstr. 11

→ Entstanden ist dieser Ort 1996 im Kontext von Gewaltprävention, als Reaktion auf die besorgniserregenden „Chaostage“, um einen Raum für perspektivlose Jugendliche in Hannover zu schaffen

→ Organisation und Verwaltung erfolgten mit Unterstützung des Jugendschutz Hannover im Sinne von Peer-Group-Culture durch die Punker selbst, die schließlich einen gemeinnützigen Verein gründeten (Lutherkirchentreff e.V.)

→ 2002 wurde der Lutherkirchentreff e.V. anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in Hannover

→ Die Mitglieder, des Lutherkirchentreffs e.V. organisieren von Anbeginn an und stetig fortlaufend ein niedrigschwelliges und kostenloses Angebot für junge Menschen u.a. in prekären Lebenslagen

→ Das Ziel ist es jungen Menschen Soziale Teilhabe zu ermöglichen, dabei steht im Mittelpunkt Ihnen ein Raum der Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen der Schutz und Halt gebend ist

→ Seit mittlerweile 28 Jahren ist „die Kopernikus“ eine gut besuchte Anlaufstelle für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, aller Ethnien und Haarfarben und bietet diesen Menschen einen haltgebenden subkulturellen Freiraum

→ Das niedrigschwellige als auch individuelle Angebot der offenen Jugendhilfe findet im Rahmen von gemeinsamem Austausch und lösungsorientiertem Handeln- auf Augenhöhe- statt

→ Es ist ein absolut notwendiges und geeignetes Angebot das bedarfsgerecht gestaltet wird

→ Bis heute erweist sich dieses Konzept der Gewaltprävention als äußerst wirksam und erfüllt nach wie vor sein Ziel und Zweck

→ Die Arbeit des Lutherkirchentreff e.V. in den Räumlichkeiten der Kopernikusstr. 11 ist zu einem wichtigen Hotspot der Straßensozialarbeit und des Jugendschutzes Hannover- nicht nur im Kontext von Gewaltprävention- geworden und somit aus der Jugendhilfelandschaft der Stadt Hannover nicht mehr wegzudenken!

Eine wichtige und feste Säule der Angebotspalette ist das wöchentliche kostenlose Frühstückangebot: 

Dies verspricht einen satten Bauch und schafft Raum für verbindliche soziale Kontakte, Austausch und Vernetzung. Ebenfalls kann in diesem Kontext das niedrigschwellige Beratungsangebot des Vereins bei diversen Problemen genutzt werden. Bspw. die Organisation von Übernachtungsmöglichkeiten für Menschen ohne Obdach , Unterstützung bei Wohnungs-/ Jobsuche, Ämter- und Behördengängen sowie medizinische Erstversorgung.

Darüber hinaus bietet die Angebotsgestaltung diverse Möglichkeiten:

Bspw. gemeinsames Kochen, Kreativworkshops (Siebdruck, Malereien, Graffiti), Spieleabende von „Doppelkopf“ bis „Dungeons and Dragons“, Darts, Kicker, Vereinskneipe, Fußball streamen auf Leinwand, Vereinsausflüge zum Schwimmen/ Kegeln/ Heidepark etc 

Die zweite wichtige Säule des Angebots ist die Musik:

Sowohl aktiv in Form von musikalischen Workshops oder vereinsinterner Livemusik als auch in passiver Form „aus der Dose“, in der Kopernikus läuft nichts ohne Musik!

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“ (Viktor Hugo)

Musik ist eine universelle Sprache, die Menschen verbindet, egal woher sie kommen oder welche Sprache sie sprechen, Musik spendet Trost, Musik gibt Halt und bietet die Möglichkeit, tiefste Emotionen auszudrücken.

In diesem Sinne appellieren wir heute auch an die City of Musik Hannover:

„Nicht nur der Erhalt des Musikzentrums, den wir sehr begrüßen, sondern auch der Erhalt subkultureller Freiräume im Kontext offener und präventiver Jugendarbeit sind von äußerster Notwendigkeit! Was nützt es einer Kommune, die noch dazu als Landeshauptstadt stellvertretend für das zweit größte Bundesland ist, sich einen UNESCO Preis auf die Fahne zu schreiben, wenn das Stadtbild mit Chaos und Jugendgewalt gezeichnet ist. Das Recht auf Kultur, soziale Teilhabe sowie ein friedliches Leben steht allen Menschen, die in Hannover leben zu.“

Deshalb fordern wir:

  • Einen Mietvertrag für unseren Vereinsstandort in der Kopernikusstraße 11, bis es offizielle Baupläne für einen Baustart der Brückensanierung für das Gelände gibt!
  • Oder ein alternatives Gelände mit Mietvertrag im Stadtteil Nordstadt oder Umgebung, welches den notwenigen Anforderungen entspricht!
    Dies beinhaltet die Nutzung oder auch den Bau von Räumlichkeiten, in denen das Vereinsgeschehen im Rahmen aktueller Projekte sowie offener Angebote stattfinden kann!
  • Wasser und Strom Versorgung muss möglich sein
  • Eine sichere Unterbringung des Vereinsinventars wie bspw. Technik- und Musikequipment, Kicker, Poster/Kollagen an den Wänden, etc. muss garantiert sein
  • Die Möglichkeit, sich vor allem musikalisch und somit akustisch zu entfalten, muss gegeben sein

Ideen, Hinweise, sowie auch das Interesse geeignete Räume zu vermieten, gerne an: 1996kopi@web.de

Weitere Infos unter www.kopernikus-hannover.de

 

 

 

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Das Problem

 

 

Petition für die Unterstützung und Anerkennung unserer Existenz – die mündlichen Versprechen des Oberbürgermeisters müssen jetzt in die Tat umgesetzt werden!

„Es ist insgesamt wichtig, Orte zu erhalten, an denen sich Jugendliche, Kreative und Kulturschaffende ohne Verwertungszwänge ausleben können“ (Auszug aus dem Antrag von SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 27.06.2021)

Ein solcher Ort ist „die Kopernikus Hannover“ – und darum geht es heute- um den Erhalt der Räumlichkeiten in der Kopernikusstraße 11 in Hannovers Nordstadt und somit um den Erhalt von Raum für alternative Lebensentwürfe sowie subkultureller Freiräume. Und letzten Ends um zu verhindern, dass Hannovers Punks bald wieder auf der Straße sitzen. Denn die Nutzung der Räume in der Kopernikusstr. 11 soll laut des Vermieters (der DB) zeitnah beendet werden. Aktuell bis zum Ende des Jahres 2024- das heißt, ab jetzt hängen wir in der Luft und keiner kann uns sagen ob und wie es weiter geht!!! 2018 wurde seitens der DB erstmalig mitgeteilt, dass der Mietvertrag des Geländes ausgelaufen sei und es keine Verlängerung für das Projekt geben könne.

Gründe waren damals unklare Besitzverhältnisse und Nutzungsgenehmigungen. Die Klärung dieser ergab 2021, dass das winzige Areal, auf dem sich die vorhandenen Räume befinden, zum Teil der Stadt Hannover, der EBA sowie der Continental gehören. Da sich diesbezüglich jedoch nichts Weiteres klärte, verlagerte sich das Zwiegespräch auf den Strommasten an den Bahnschienen, wegen dessen Anwesenheit im Umkreis von 10m damals überhaupt keine Räumlichkeiten hätten gebaut werden dürfen. 2022 wurden dann Aussagen zu geplanten und notwendigen Baumaßnahmen getroffen, für die die DB aber immernoch keine konkreten Baupläne hat. Aktuell steht auch noch eine „demnächst in Zukunft“ geplante Sanierung der Brücke seitens der Stadt im Raum. Seit nun fast sechs Jahren ist der Verbleib in den Räumlichkeiten also mehr als ungewiss und wird kurzfristig durch temporäre Duldungen zugesichert. Ebenfalls gestaltet sich die Suche nach alternativen Räumlichkeiten seit mittlerweile zwei Jahren mehr als schwierig und aktuell ist noch immer keine Lösung in Sicht! Um auf die Dringlichkeit, als auch die Relevanz einer notwendigen Lösung aufmerksam zu machen, haben Hannovers Jugendliche, Kreative und Kulturschaffende auch schon diverse Demonstrationen und Kundgebungen veranstaltet, um die Öffentlichkeit zu informieren und sensibilisieren- bisher leider erfolglos!!!

Wer oder Was ist die Kopernikus Hannover???

→ „Die Kopernikus Hannover“, auch bekannt „als Punkertreff unter den Bahngleisen in Hannovers Nordstadt“ ist ein sozialer Treffpunkt in der Kopernikusstr. 11

→ Entstanden ist dieser Ort 1996 im Kontext von Gewaltprävention, als Reaktion auf die besorgniserregenden „Chaostage“, um einen Raum für perspektivlose Jugendliche in Hannover zu schaffen

→ Organisation und Verwaltung erfolgten mit Unterstützung des Jugendschutz Hannover im Sinne von Peer-Group-Culture durch die Punker selbst, die schließlich einen gemeinnützigen Verein gründeten (Lutherkirchentreff e.V.)

→ 2002 wurde der Lutherkirchentreff e.V. anerkannter Träger der freien Jugendhilfe in Hannover

→ Die Mitglieder, des Lutherkirchentreffs e.V. organisieren von Anbeginn an und stetig fortlaufend ein niedrigschwelliges und kostenloses Angebot für junge Menschen u.a. in prekären Lebenslagen

→ Das Ziel ist es jungen Menschen Soziale Teilhabe zu ermöglichen, dabei steht im Mittelpunkt Ihnen ein Raum der Akzeptanz in der Gesellschaft zu schaffen der Schutz und Halt gebend ist

→ Seit mittlerweile 28 Jahren ist „die Kopernikus“ eine gut besuchte Anlaufstelle für Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene, aller Ethnien und Haarfarben und bietet diesen Menschen einen haltgebenden subkulturellen Freiraum

→ Das niedrigschwellige als auch individuelle Angebot der offenen Jugendhilfe findet im Rahmen von gemeinsamem Austausch und lösungsorientiertem Handeln- auf Augenhöhe- statt

→ Es ist ein absolut notwendiges und geeignetes Angebot das bedarfsgerecht gestaltet wird

→ Bis heute erweist sich dieses Konzept der Gewaltprävention als äußerst wirksam und erfüllt nach wie vor sein Ziel und Zweck

→ Die Arbeit des Lutherkirchentreff e.V. in den Räumlichkeiten der Kopernikusstr. 11 ist zu einem wichtigen Hotspot der Straßensozialarbeit und des Jugendschutzes Hannover- nicht nur im Kontext von Gewaltprävention- geworden und somit aus der Jugendhilfelandschaft der Stadt Hannover nicht mehr wegzudenken!

Eine wichtige und feste Säule der Angebotspalette ist das wöchentliche kostenlose Frühstückangebot: 

Dies verspricht einen satten Bauch und schafft Raum für verbindliche soziale Kontakte, Austausch und Vernetzung. Ebenfalls kann in diesem Kontext das niedrigschwellige Beratungsangebot des Vereins bei diversen Problemen genutzt werden. Bspw. die Organisation von Übernachtungsmöglichkeiten für Menschen ohne Obdach , Unterstützung bei Wohnungs-/ Jobsuche, Ämter- und Behördengängen sowie medizinische Erstversorgung.

Darüber hinaus bietet die Angebotsgestaltung diverse Möglichkeiten:

Bspw. gemeinsames Kochen, Kreativworkshops (Siebdruck, Malereien, Graffiti), Spieleabende von „Doppelkopf“ bis „Dungeons and Dragons“, Darts, Kicker, Vereinskneipe, Fußball streamen auf Leinwand, Vereinsausflüge zum Schwimmen/ Kegeln/ Heidepark etc 

Die zweite wichtige Säule des Angebots ist die Musik:

Sowohl aktiv in Form von musikalischen Workshops oder vereinsinterner Livemusik als auch in passiver Form „aus der Dose“, in der Kopernikus läuft nichts ohne Musik!

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“ (Viktor Hugo)

Musik ist eine universelle Sprache, die Menschen verbindet, egal woher sie kommen oder welche Sprache sie sprechen, Musik spendet Trost, Musik gibt Halt und bietet die Möglichkeit, tiefste Emotionen auszudrücken.

In diesem Sinne appellieren wir heute auch an die City of Musik Hannover:

„Nicht nur der Erhalt des Musikzentrums, den wir sehr begrüßen, sondern auch der Erhalt subkultureller Freiräume im Kontext offener und präventiver Jugendarbeit sind von äußerster Notwendigkeit! Was nützt es einer Kommune, die noch dazu als Landeshauptstadt stellvertretend für das zweit größte Bundesland ist, sich einen UNESCO Preis auf die Fahne zu schreiben, wenn das Stadtbild mit Chaos und Jugendgewalt gezeichnet ist. Das Recht auf Kultur, soziale Teilhabe sowie ein friedliches Leben steht allen Menschen, die in Hannover leben zu.“

Deshalb fordern wir:

  • Einen Mietvertrag für unseren Vereinsstandort in der Kopernikusstraße 11, bis es offizielle Baupläne für einen Baustart der Brückensanierung für das Gelände gibt!
  • Oder ein alternatives Gelände mit Mietvertrag im Stadtteil Nordstadt oder Umgebung, welches den notwenigen Anforderungen entspricht!
    Dies beinhaltet die Nutzung oder auch den Bau von Räumlichkeiten, in denen das Vereinsgeschehen im Rahmen aktueller Projekte sowie offener Angebote stattfinden kann!
  • Wasser und Strom Versorgung muss möglich sein
  • Eine sichere Unterbringung des Vereinsinventars wie bspw. Technik- und Musikequipment, Kicker, Poster/Kollagen an den Wänden, etc. muss garantiert sein
  • Die Möglichkeit, sich vor allem musikalisch und somit akustisch zu entfalten, muss gegeben sein

Ideen, Hinweise, sowie auch das Interesse geeignete Räume zu vermieten, gerne an: 1996kopi@web.de

Weitere Infos unter www.kopernikus-hannover.de

 

 

 

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Petition am 11. Januar 2025 erstellt